Aus meiner gesunden Müsli-Phase...
Jupiter Mohnmühle 560 100

Name des Mitglieds: Talulah
Produkt:
Jupiter Mohnmühle 560 100
Datum: 11.12.11, geändert am 11.12.11 (82 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: schnell aufgebaut, schnell weggepackt, preiswerter als Elektromühlen
Nachteile: weiss nicht, ob sie nach dem Reinigen hygienisch sauber immer ist, kein Auffangbehälter
Vor Jahren kaufte ich mir mal bei KARSTADT gleichzeitig eine JUPITER-Getreidemühle und eine JUPITER-Mohnmühle. Theoretisch, hab ich hinterher gemerkt, hätte ich eigentlich mit der Mohnmühle auch Getreide mahlen/quetschen und auf den Kauf der Extra-Getreidemühle verzichten können, aber das sagte mir niemand im Laden...
Das war zu Beginn meiner Vollwertkosternährungsphase (die mittlerweile sich mehr Richtung Puddingvegetarier-Variante entwickelt hat), wo ich alles möglichst FRISCH und wenig "bearbeitet" haben wollte. Und glaubt es oder nicht, ich ass damals sogar täglich statt wie jetzt Semmeln mit Margarine und Apfel-Zimt-Marmelade, immer ein Schälchen Müsli, selbergemacht aus geschrotetem Getreide, Sämereien, wie eben Mohn, Milch, und einer mit der Gabel zermantschten Banane als einzigem Süssmittel neben einem Teelöffelchen Honig....Askese pur quasi.
Die Getreidemühle lebt leider nicht mehr (konnte doch nicht ahnen, dass diese Teile nicht spülmaschinentabsfest sind!!!)....die Mohnmühle hab ich danna uch irgendwann verschenkt, weil ich sie kaum je benutzte, hatte sie auch schon seit Jahren nicht mehr in Gebrauch vorher, da es aber eine sehr gute Mühle ist, will ich sie Eiuch noch vorstellen. Bei Ebay gibt es sie ab und zu zu kaufen (ebenso die Hand-Getreidemühle von JUPITER übrigens, die ich sehr auch empfehlen kann für kleine Mengen Getreide), und wie ich sehe, auch sonst noch ab und zu online zu rund 55 Euro.
Für FETTREICHE und sehr ÖLHALTIGE Samen aber, wie Mohn, eignet sich nur(!) diese Mühle hier und keine normalen "Getreidemühlen":
Hersteller:
=======
JUPITER
Preis:
====
Sie kostete vor vielen Jahren mal um die 45 Euro.
Material:
=======
Das Hauptteil besteht aus, vermute ich mal, Edelstahl, ebenso die Metallteile, also das Mahlwerk, innen, an der Kurbel befindet sich etwas Hartplastik.
Mahlmenge:
=========
In den Trichter passen 50g laut Hersteller, da hier PER HAND gekurbelt wird, hängt die Mahlmenge eigentlich von der individuellen Ausdauer und Muskelkraft des Einzelnen ab! :-)
Meine Erfahrung mit / Meinung zu der Mohnmühle von JUPITER:
==============================================
Was kann man damit mahlen?
________________________
Alle stark ölhaltigen Samen, ich habe sie vor allem eingesetzt für ganzen Bio-Leinsamen damals. Denn geschroteter LEinsamen, der unbehandelt ist und länger in der Packung offen steht, wird leicht ranzig, so habe ich damals immer 1 Esslöffelchen voll jeden Morgen damit gemahlen, oder besser gesagt "gequetscht".
Für Mohn hab ich sie nur einige wenige Male eingesetzt, also ich mal Germknödel selber nach einem Rezept einer österreichischen Bekannten machen wollte, anstatt mir immer die Fertigen aus dem Tiefkühlregal zu kaufen...
Wie arbeitet es sich damit und wie ist das Mahlergebnis?
_______________________________________________
Nach dem - sehr simplen und schnellen - Zusammenbau muss man vor dem Mahlen natürlich die Mühle noch wo befestigen. Dies geschieht mit einer Klemmvorrichtung unten. Sie passt auf Tischplatten, Regalbretter oder Arbeitsplatten bis zu maximal 3,5 cm Dicke. Man schiebt das Fussteil bis zum Anschlag z.B. in die Tischplatte rein und dreht dann unten mit der langen Schraube mit "Griff", die Ihr auch oben im Foto seht, so lange, bis das runde Plättchen unten feste von unten gegen die Tischplatte drückt. Man muss richtig fest anziehen, sonst verschiebt sich die Mohnmühle beim Kurbeln später, wenn die Klemme zu locker fixiert ist.
Man kann den Mahlgrad natürlich einstellen, und zwar bei beiden Geräten,s owohl der Getridemühle als auch der Mohnmühle, mittels einer Stellschraube am Anfang der Kurbel. Dies geht auch bei der Mohnmühle stufenlos.
Beim Leinsamen hab ich es immer relativ "grob" eingestellt, da er ja nur "angerizt" werden sollte, damit er gefuttert dann besser aufquillt.
Das Mahlergebnis war, sowohl beim Mohn als auch beim Leinsamen sehr gut, so wie ich es wollte. Man muss ein wenig rumprobieren, wie man die Stellschraube einstellt, damit es so wird, wie man es möchte vom Mahlrgrad her.
Der Mohn war immer etwas pappig, die paar Male, wo ich damit mahlte, vor allem, wenn ich auf "sehr feinen" Mahlgrad gestellt hatte, aber das ist normal, da Mohnsamen extrem ölhaltig ist.
Etwas blöd fand ich immer, dass kein Auffangbehälter integriert ist, auch bei der Getriedemühle nicht. Es fiel ab und zu immer was neben das Schälchen, das ich darunter stellte, da ich wegen dem Klemmschuh unten das Schälchen nie ganz ran stellen konnte.
Nach dem Mahlen kam hier immer dernervige Teil dann, nämlich, dass man die Mohnmühle immer zügig nach der Benutzung reinigen muss, damit das Innenleben nicht ranzig wird. Der Auseinanderbau geht zwar schnell und leicht, aber ich bin jemand, der gerne nach dem Kochen/Backen ein wenig ausruht und die schmutzigen Teile auch gerne mal einen Tag liegen lässt im Geschirrspüler und so. Un dhier bei der Mohnmühle musste ich immer sofort mich ans Reinigen machen. Ich hab dazu einen hartbostigen Pinsel verwendet, hatte aber irgendwie immer das Gefühl, so eine Mühnmühle ist nicht sehr hygienisch, wegen dem Öl innen. Und in den Geschirrspüler darf sie ja nicht (was ich erst merkte, nachdem ichd ie Getreidemühle schon durch den Geschirrspüler geschrottet hatte, weil sich danach nichts mehr "drehten" wollte, wirkte irgendwie "verharzt" so frisch aus dem Geschirrspüler...die Mohnmühle blieb daher wzar verschont, aber irgendwie hatte ich immer das Gefühl, sie ist nicht ganz hygienisch sauber, nur durchs Bürsten und ab und zu etwas lauwarmes Wasser und ganz wenig Handspülmittel.
Geschmacklich schlägt übrigens frisch gemahlener Mohn und Sesam die abgepackt gekauften Gemahlenen wirklich um Längen! Viel aromatischer, so frisch gemahlen. Kann mich direkt noch an den DUFT erinnern vom Mohn damals...Die Anschaffung lohnt sich, finde ich, aber nur, wenn man wirklich sehr oft was mit frischem Mohn, Sesam oder Leinsamen macht. Und für so 1 Löffelchen ist der Reinigungsaufwand mir einfach zu hoch.
Ich war mit der Mühle aber sonst sehr zufrieden, ein Sternchen ziehe ich wegen der nicht vorhandenen Spülmaschinenfestigkeit ab. Ich habs halt schon gern hinterher beim Abspülen und Reinigen bequemlich, wenn ich schon beim Mahlen geschuftet hab... :-)
Fazit: für Mohnsüchtige
| Verarbeitung: | ||
| Zuverlässigkeit: | ||
| Bedienkomfort: | ||
| Reinigung: | ||
| Qualität: |




