Hoover HEDS 107
Den Abwasch macht Hoover - Hoover HEDS 107 Geschirrspüler

Produkttyp: Hoover Geschirrspüler

Den Abwasch macht Hoover
Hoover HEDS 107

AnneShirley22

Name des Mitglieds: AnneShirley22

Produkt:

Hoover HEDS 107

Datum: 04.09.11

Bewertung:

Vorteile: leise, platzsparend, sauber

Nachteile: kein Hinweis auf die Verwendung von Taps

***Vorwort ***

Als mein 10 Jahre alter Geschirrspüler Anfang des Jahres den Geist aufgab, war ich sehr traurig, denn er war sehr zuverlässig, super leise und ein kleines Platzwunder, wenn man bedenkt, dass er nur 45 cm breit war. Aber er hatte seinen letzten Spülgang getan und ich musste mich nach einem neuen Gerät umsehen.

Es musste wieder ein 45 Zentimeter breites Gerät sein, denn mehr Platz steht in meiner Küche dafür nicht zur Verfügung. Unsere Wahl fiel auf den


*** Hoover HEDS 107 ***
*********************

*** Eigenschaften * Kaufort * Preis ***

Gekauft haben wir dieses Gerät bei ProMarkt. Von allen dort angebotenen Geschirrspülern, war dies der leiseste - er ist ausgewiesen als "Class silent +". Außerdem soll man 10 komplette Gedecke für einen Spülgang hineinbekommen.

Bezahlt haben wir 333 Euro. Dafür konnten wir das Gerät sofort mitnehmen.
Maße:
Höhe: 85 cm
Breite: 45 cm
Tiefe: 60 cm
Tiefe mit geöffneter Tür: 1,15 m



*** Aufstellen & Installieren ***

Nun, ich gebe zu, mit dem Aufstellen des Gerätes hatte ich nicht viel zu tun. Mein Mann und mein Vater haben dies getan. Ich kann also im Einzelnen nicht darauf eingehen, wie sich das Installieren darstellt. Aber es ging relativ schnell und die Männer waren danach weder gestresst oder frustriert. Daher kann ich sagen, dass das Aufstellen kein Problem darstellen sollte, sofern ein handwerklich durchschnittlich begabter Mensch damit betraut ist.

Die Bedienungsanleitung enthält eine ausführliche bebilderte Anleitung zum Anschließen der Schläuche und wie hoch sie min/max sie angebracht werden sollten. Dazu eine Reihe von Hinweisen, die man beachten sollte.
Wer sich das Anschließen selbst nicht zutraut, sollte es jemandem überlassen, der das schon mal gemacht hat.

*** Erfahrung & Meinung ***

Zunächst musste ich den Salzverbrauch einstellen. Dafür gibt es am Salzbehälter am Boden des Geschirrspülers einen Ring mit Pfeilmarkierung. Aus dem Internet suchte ich den Wasserhärtegrad unserer Stadt heraus. Mit diesem Wert kann man dann in der Bedienungsanleitung in einer Tabelle die Einstellung ablesen. Dies war sehr leicht zu bewerkstelligen.

Auf den Salzbehälter wird dann der mitgelieferte Trichter aufgesteckt, ca 500 ml Wasser und ca 2 kg Spezialsalz eingefüllt. Dann schraubt man den Salzbehälter ordentlich zu.

Diese Schritte sind vor der ersten in Betriebnahme wichtig. Die Bedienungsanleitung führt präzise und eindeutig durch den Vorgang, so dass es kein Problem darstellt, die Maschine in Betrieb zu nehmen.

Obwohl es nicht in der Anleitung stand, habe ich einen Spülgang im 70° Kurzprogramm (1 Stunde) durchlaufen lassen. Dies mache ich eigentlich soweit möglich bei allen technischen Geräten, wenn sie neu sind.

Nun konnte das Geschirr spülen losgehen. Beide Körbe bieten viel Platz für Geschirr. Oben kann man Gläser und Tassen einsortieren. Es gibt eine herunterklappbare Halterung in die man Wein- und Likörgläser am Stil einhängen kann, so dass sie nicht umfallen oder aneinander stoßen und dadurch beschädigt werden. Außerdem gibt es im oberen Korb Halterungen, in die man kleine Schüsseln und Untertassen aufrecht stellen kann. Dadurch passt viel Kleingeschirr in den oberen Korb.

Im unteren Korb gibt es einen großen Besteckkorb. Er hat ein Gitter mit unterschiedlich großen Öffnungen, so dass man jedes Besteckteil einzeln einstecken kann und nichts aneinander liegt. Wenn man dies nicht mag, kann man das obere Gitte auch herunterklappen und hat dann 6 gleichgroße Fächer jeweils für mehrere Besteckteile.
Außerdem kann man viele Teller in den unteren Korb stellen. Maximal ist Platz für 24 Dessert- und/oder Essteller. Wenn man etwas Sperriges wie einen Topf oder eine große Schüssel spülen möchte kann man einen Teil der Tellerhalterungen zusammenklappen, so dass eine ebene Fläche entsteht.

Durch diese vielen Möglichkeiten des Einräumens ist dieser Geschirrspüler wirklich ein Platzwunder. Je nachdem, was ich spülen möchte, kann ich einzelne Halterungen aufstellen oder zusammenklappen und dadurch den Platz optimal nutzen.

Ist der Geschirrspüler beladen, misst man 25 Gramm Maschinengeschirrspülmittel (Pulver) ab und füllt es in die Spülmittelkammer. Dazu wird ein kleines Löffelchen mitgeliefert, mit dem man genau die richtige Menge Pulver abmessen kann. Zur Verwendung von Taps habe ich leider keinen Hinweis in der Bedienungsanleitung finden können. Da ich aber von jeher Pulver verwendet habe, stört mich dies wenig.

Wenn man Klarspüler extra benötigt, kann man diesen in die vorgesehene Kammer in der Türinnenseite einfüllen. Abhängig von der ortsüblichen Wasserhärte stellt man die Abgabe von Klarspüler mittels einer Skala am Klarspüler-Behälter ein. Die Bedienungsanleitung gibt auch hier sehr deutliche Anweisungen.
Es stehen 7 Spülgänge zur Verfügung, die ich hier im Einzelnen aufliste:

Vorspülen - ca 9 Minuten
Intensiv - 65°C (ca. 2 Stunden 20 Minuten)
Normal - 55°C (ca. 2 Stunden 50 Minuten)
Eco - 55°C (ca.2 Stunden 25 Minuten)
EcoKurz - 70°C (Ca. 1 Stunde)
Leicht - 50°C (ca. 1 Stunde 35 Minuten)
Schnell - 50°C (ca. 40 Minuten)

Bei den Programmen Eco, EcoKurz, Leicht und Schnell habe ich festgestellt, dass man wirklich nur leicht verschmutztes und auf keinen Fall angetrocknetes Geschirr spülen sollte, sonst wird es nicht richtig sauber und am Ende spült man alles noch mal nach. Für Frühstück oder Kaffee-Geschirr geht es.

Da ich aber selten eine ganze Maschine nur mit leicht verschmutztem Geschirr vollbekomme (außer wenn ich vielleicht ein Kaffeekränzchen veranstaltet, was aber eher selten vorkommt), spüle ich fast ausschließlich im Intensiv-Programm, da es 30 Minuten kürzer ist, als das Normal-Programm. Im Intensiv-Programm wird normalerweise alles blitzblank sauber. Hin und wieder bleibt man etwas schmutzig, aber meistens liegt's dann daran, das ich etwas dumm eingestapelt habe und Geschirrteile aneinanderlagen.

Die Einstellung des Programms ist einfach. Man schließt nach dem Beladen und einfüllen des Spülmittels die Tür fest zu. Dann drückt man den Ein/Aus-Schalter. Dann tippt man solange auf die Programmwahltaste bis das rote Lämpchen beim gewünschten Programm aufleuchtet. Nun drückt man die Start-Taste. Der Spülvorgang beginnt. Im Display wird die noch benötigte Zeit angezeigt, so dass man jederzeit ablesen kann, wann der Geschirrspüler mit der Arbeit fertig sein wird. Es ist wirklich simpel, die Einstellung vorzunehmen. Bei den ersten zwei drei Mal schaut man noch genauer hin, inzwischen ist es ein Routinehandgriff, der keine Minute in Anspruch nimmt.

Die Lautstärke ist vom Empfinden her zwar etwas lauter als mein alter Geschirrspüler, aber dennoch leise genug, so dass man sich nicht gestört fühlt. Der Geschirrspüler rauscht unaufdringlich vor sich hin. Ich habe mich so an das Geräusch gewöhnt, dass ich es nicht mehr bewusst wahrnehme.

Ist der Spülgang fertig, ertönen fünf kurze Piepslaute, das Display blinkt eine Weile, dann geht die Anzeige aus. Man kann also entweder am Piepston oder am erloschenen Display erkennen, dass der Spülgang zu Ende ist. Laut Bedienungsanleitung soll man nach Ende des Spülgangs 30 Minuten warten, ehe man die Tür öffnet. Diese 30 Minuten sind zum restlichen Trocknen und Abkühlen des Geschirrs gedacht. Zu Anfang hatte ich dies nicht eingehalten, da ich von meinem ersten Geschirrspüler gewohnt war, dass das Trocknen im Spülgang inbegriffen war und er erst fertig anzeigte, wenn das Geschirr trocken war. So wunderte ich mich zu Anfang also, dass das Geschirr noch so nass war. Nun halte ich die 30 Minuten ein und das Geschirr ist trocken und bereit in den Schrank gestapelt zu werden. Man sollte eben die Bedienungsanleitung gleich richtig lesen.

Wenn Salz oder Klarspüler nachgefüllt werden müssen, leuchtet eine Hinweisleuchte an der Gerätefront auf und man kann den Mangel vor dem nächsten Spülgang beheben.

Zum Reinigen wird in der Bedienungsanleitung ganz genau erklärt, welche Teile heraus zu nehmen sind. Dies ist das Filtersystem, das im Wesentlichen aus drei Teilen besteht und mit einer Drehung gelockert wird. Man kann die Teile dann herausnehmen und abwaschen. Am Ende steckt man die drei Teile wieder zusammen, steckt sie an ihren Platz, eine Drehung und alles sitzt wieder fest. Da sich dieser Vorgang kaum vom reinigen meines ersten Geschirrspülers unterscheidet, habe ich damit keine Probleme.

Alles in allem ist die Bedienungsanleitung bei alle Schritten eine sehr gute Hilfe. Sie enthält sogar Zeichnungen, wie man den Geschirrspüler effektiv beladen kann. Am Ende enthält sie 4 Seiten mit aufgeführten Fehler und wie man sie beheben kann.

Den Kauf dieses Geschirrspülers habe ich nicht bereut. Er ist leise, platzsparend und spült mein Geschirr sauber - was will ich mehr?

Fazit: kann ich empfehlen

Verarbeitung:    
Zuverlässigkeit:    
Bedienkomfort:    
Laufgeräusche:    
Qualität: