Beckmann Beetplatten
Gut eingebeeeeetet - Beckmann Beetplatten Gartenausstattung

Produkttyp: Beckmann Produkte für den Garten

Neuester Testbericht: ... schon einen Winter überlebt haben. In der Beschreibung war zu lesen Mit den Beetplatten schaffen Sie sich spielend leicht Wege in den Be... mehr

Gut eingebeeeeetet
Beckmann Beetplatten

Mondlicht1957

Name des Mitglieds: Mondlicht1957

Produkt:

Beckmann Beetplatten

Datum: 24.07.09, geändert am 08.02.10 (910 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: praktische Beeteinfassung, die gleichzeitig auch ein Weg ist

Nachteile: siehe Bericht

Ich lege nun mal viel Wert auf einen gepflegten Garten, was auch immer viel Arbeit bedeutet. Ja und brav wie ich bin halte ich mich natürlich auch an die Vorschriften,die besagen, dass man in seiner grünen Oase auch Gemüse anzubauen hat. Auch wenn die Möhren und Radieschen eigentlich gar nicht so viel kosten im Discounter, sie werden ausgesät und auch geerntet, meist dann aber schon im Garten verspeist. So auch Salat und Rharbarber.
Ich hab also eine kleine Fläche im Garten, so ganz am Rande mit 4 kleinen Beeten bestückt, welche mir natürlich auch immer fleißig Arbeit bescweren, vor allem verursacht durch das Unkraut, was sich ja leider nicht vermeiden lässt.

Im eigentlichen geht es auch darum, dass Beete auch ordentlich angelegt werden sollten, damit sie nicht aus dem Gesamtbild des Gartens fallen.
Gleichförmig sollten sie sein, schön umrahmt und auch so begehbar, dass man nicht aufs Beet fällt, wenn man es bearbeitet.
Ich habe also eine Fläche von ca. 20 qm in 4 kleine Beete geteilt und hatte die letzten Jahre immer diese hässliche grüne Plastikumrandung, die zum ersten echt nicht schön aussieht und zum zweiten auch nach einem Jahr so beansprucht ist, dass sie bei der kleinsten Berührung mit einem Gartengerät regelrecht zersplittert. Es war ist halt eine recht preiswerte Variante.

Danach griff ich auf die holzige Variante zurück, schon etwas teurer im Baumarkt und genau 3 Jahre haltbar bis sie unterhalb regelrecht vermoderte. Also auch nicht die dauerhafte Lösung für mich.
Klar könnte man auf eine steinige Umrandung zurückgreifen, hier lässt sich ja so einiges gestalterisch umsetzen, aber ich hasse es, Beton im Garten zu haben.
Ich suchte also nach einer Möglichkeit, die für mich zum ersten preiswert und zum zweiten auch praktisch ist.

Als ich letztes Jahr bei Baldur mal wieder nach neuen Pflanzmöglichkeiten suchte entdeckte ich etwas, das mir recht gut gefiel. Es waren die

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Beetplatten

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Eine Beetumrandung, welche gleichzeitig als Weg zwischen den einzelnen Beeten nutzbar ist, aber mir auch die Möglichkeit bietet, sie einfach zu entfernen im Frühjahr um die Beetflächen gründlich bearbeiten zu können und dann einfach wieder auszulegen.
Das gefiel mir recht gut und ich bestellte mir diese Beetplatten, die nun auch schon einen Winter überlebt haben.

In der Beschreibung war zu lesen

Mit den Beetplatten schaffen Sie sich spielend leicht Wege in den Beeten in Ihrem Garten.

Ineinander steckbar.
Bis 100 kg belastbar!
10 Platten = 5 m
Maße: 52 x 21 cm
Plattenstärke/Höhe 2,5 cm


Ich bestellte mir also 2 Pakete a 19,90 Euro was eine Gesamtlauflänge von 10 m ergab.
Gespannt wartete ich auf das Paket, was innerhalb einer Woche nach der Bestellung bei mir eintraf.
Als ich die Platten zum ersten mal in den Händen hielt konnte ich feststellen, dass sie aus wirklich hartem Kunststoff bestehen.
Die Platten sind nur in der Farbe Braun zu haben, und im ersten Moment zweifelte ich etwas daran, dass meine Entscheidung richtig war, ob sich dieser braune Kunststoff wirklich gut ins Bild im Garten einpassen lässt.

Mein Sohn meinte auch,..... was haste denn da für Mist gekauft, ich denke du magst kein so künstliches Zeugs im Garten......?
Dennoch entschied ich mich dafür, die Platten zu behalten, meine Beete damit einzurahmen und gleichzeitig saubere Wege zwischen den Platten zu bekommen.

Viel Arbeit vor dem Auslegen
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Ach Gott, was hatte ich mir da angetan, Voraussetzung dafür, dass ich die Platten so auslegen kann, dass sie wirklich ineinander greifen und waagerecht liegen war, dass ich den Boden wirklich mit der Wasserwaage ausrichten musste. Das hieß, den Boden sieben, damit kein Steinchen auch nur an einer Stelle die Platten aus der Waage bringt.

Als das geschafft und der lockere Boden wieder fest angetreten war, damit er nicht mehr nachgeben kann, konnte ich mein Werk vollenden. Nun musste ich überlegen, wie ich die Platten auslege, damit sie auch in der Breite und in der Länge so liegen, dass man sie zusammenstecken konnte.
Das war gar nicht so einfach, es musste ein sogenanntes Gitter entstehen.
Die Platten haben jeweils am Ende Nuten, an welchen sie ineinander verhakt werden.
Die Umrandung war kein Problem, ich musste jedoch meine Beete nun auf die Breite zusammenschrumpfen, wie sie eine Platte in der Länge hergab. Auch die Abstände zwischen den einzelnen Beeten waren mir nun genau vorgegeben, da die Querplatten nur an bestimmten Stellen in die Längsplatten zu verankern waren.
Was das ineinanderverhaken betrifft ging das recht leicht beim ersten Mal. Ein wenig mit den Füssen nachgetreten und schon waren alle fest miteinander verbunden.
Die Platten sind von unten betrachtet hohl und drücken sich in den Erdboden.

Erfahrungen mit dieser Lösung
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Solange der Boden darunter nicht nachgibt ist das eine wirklich tolle Lösung nicht nur als Umrandung, sondern auch als Wege zwischen den Beeten.

Nun muss man ja auch ab und zu die Beete gießen, was nicht verhindert, dass auch die Platten nass werden.
Sicherlich haben die Platten sogenannte Luftlöcher, damit sich das Wasser darin nicht stauen kann sondern abläuft. Davon gibt es in jeder Platte 28.
Das Wasser läuft auch recht gut ab aber auch Unkraut wächst durch diese Löcher mit der Zeit hindurch, was bedeutet, man muss die Platten in größeren Abständen wieder aus dem Boden nehmen, es sei denn man hat den Untergrund so bearbeitet, damit wirklich nix mehr aus dem Boden wächst.

Dies ist aber so gut wie unmöglich, es sei denn man hat den Boden unter den Platten betoniert. Leider auch keine Lösung, denn so können sich die Platten ja nun wieder nicht mehr in den Boden eindrücken lassen und liegen oberflächlich.
Also muss man die Platten immer mal wieder neu "verlegen". Das gestaltet sich jedoch mit der Zeit schon schwieriger, denn die Verankerungen haben bereits nach einem Winter leichte Veränderungen vorgenommen und lassen sich immer schwerer zusammenhaken. Beim letzten Säuberungsakt musste ich schon mit vollem Gewicht draufspringen, damit sie sich wirklich wieder richtig fest verankern.

Mein Sohn lächelt immer nur, wenn ich diese Prozedur wieder in Angriff genommen habe, aber dennoch, wenn es geschafft ist freu ich mich wieder über meine so schön "verpackten" kleinen Beete und vor allem über die sauberen Wege dazwischen.
Die lustigen kleinen Maulwürfe und Wühlmäuse haben nun an diesen Stellen so richtig ein Problem, aber dafür stecken sie ihr Schnäuzchen nun gern mal mitten im Beet aus dem Boden. Nun gut, die Natur gehört nun mal auch den Tieren. Ein Beet glatt zu harken geht eh schneller als immer wieder die Wege zu begradigen.

Was den Kunststoff angeht kann ich sagen, dass er sehr robust ist und nach einem Jahr seine Farbe leicht verändert hat, sie sind ein wenig ausgeblasst, aber passen sich dadurch noch besser ins Bild ein. Oberflächlich, wenn mit Wasser abgespritzt, sehen sie immer noch fast wie neu aus. Hier gibt es auf alle Fälle einen Pluspunkt.
Einigen meiner Gartennachbarn gefällt diese Lösung und sie haben sich auch dafür entschieden, anderen wieder ist die Arbeit zu viel, die man halt zumindest in jedem Frühjahr hat.

Ich hab mich dran gewöhnt und mir persönlich gefällt die Lösung inzwischen auch recht gut, trotz meiner anfänglichen Zweifel. Und das Lächeln meines Sohnes stecke ich weg :o).

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Mein Fazit

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Die 20 m Beetplatten gefallen mir inzwischen recht gut. Sie sind witterungsbeständig und breit genug (ca. 21 cm), so dass man auch mit großen Füsse bequem diese Wege zwischen den Beeten belaufen kann.
Auch wenn sie etwas Aufwand benötigen, da man sie nach der Bereinigung der Bodenfläche unter den Platten immer wieder neu auslegen muss finde ich sie recht praktisch. Denn die Schuhe bleiben auch sauber beim Arbeiten, man versinkt nicht mehr im Boden.
Und selbst eine Schubkarre könnte darüber fahren.

Wenn die Länge der Platten jedoch nicht passen sollte kann man die Platten auch kürzen, der Aufwand wäre mir persönlich jedoch einfach zu groß. Ich hab die Beete an die Platten angepasst. Im übrigen sind sie auch im Gewächshaus einsetzbar.
Der Preis ist angemessen, bei Baldur hab ich sie übrigens am preiswertesten gefunden.

Auf alle Fälle gefällt mir diese Beetumrandung viel besser als die diese hässliche grüne Plastikkante bzw. die mit der Zeit vermodernden Holzpalisaden.
Ich bin nun wirklich gespannt, wie viele Winter die Beet-/Wegeplatten ohne Schaden überleben.

Ich würde sie auf alle Fälle wieder kaufen, ihr müsst nun selbst entscheiden, ob das auch was für eure Gärten ist.

Euer Mondlicht1857

Fazit: Es ist alles gesagt!!!