Tony Hawks Pro Skater 4 (GCN)
Tony, Tony, Tony - Tony Hawks Pro Skater 4 (GCN) Gamecube Spiele

Neuester Testbericht: ... an meiner Mentalität. Wie dem auch sei. Kommen wir auf Tony Hawk's pro Skater 4 zu sprechen. Zuerst gehen wir einmal auf die Grafik ei... mehr

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Tony Hawks Pro Skater 4 (GCN)

+lannopez

Autor-Name: lannopez

Produkt:

Tony Hawks Pro Skater 4 (GCN)

Datum: 22.10.08

Bewertung:

Vorteile: gutes Gameplay, überzeugender umfang, gute Musikauswahl

Nachteile: für Anfänger zu schwer, nich so dolle Grafik

Man kann mir ja vieles vorwerfen, aber eines kann man mir nicht vorwerfen, nämlich, dass ich immer nur das gleiche Genre spiele, wenn es um Spiele geht. Mein Motto ist: Abwechslung ist Trumpf. Dennoch habe ich mich mit ein paar Genres nie wirklich anfreunden können. Zum einen mit dem Genre der langweiligen Lebenssimulationen von EA und zum anderen mit dem Funsport Genre. Wo jeder Idiot meinte, er müsse Tony Hawk spielen, da blieb ich standhaft und spielte was anderes. Jetzt, da der Funsporthype mal ein wenig verflogen ist, so muss auch ich zugeben, dass ich mir einmal einst ein Funsportspiel aus der Reihe Tony Hawk's pro Skater zu gelegt habe. Es handelte sich dabei um den vierten Tony Hawk-Teil, den ich für den käuflich für den Gamecube erworben hatte. Nun, das Spiel ist zweifellos gut, aber mich konnte so eine Highscorejagd nie irgendwie überzeugen. Ich spiel lieber auf Sieg und nicht auf Höchstpunktzahl. Ich bin einfach ein wenig minimalistisch veranlagt, mir ist es nicht wichtig, die absolute Höchstpunktzahl zu erreichen, sondern es einfach geschafft zu haben. Deswegen spiele ich gern schwere Spiele, zum Beispiel Ninja Gaiden, wo ich auch Höchstleistungen bringen muss, aber halt nur, damit ich es überhaupt schaffe. Nicht, damit ich in dem spiel sozusagen Gott-Status erreiche. Aber das liegt an meiner Mentalität.

Wie dem auch sei. Kommen wir auf Tony Hawk's pro Skater 4 zu sprechen. Zuerst gehen wir einmal auf die Grafik ein, die ist besonders wichtig, wenn man Genre-fremde Spiele spielt, da man zum Beispiel bei einem schweren Einstieg von der Grafik über eben diesen hinweggetröstet wird. Man erinnere mich nur an Splinter Zell, das ich zu Beginn gehasst habe, bis ich mich unter anderem wegen der Grafik mich wirklich in das Spiel verliebt habe. Tony Hawk 4 macht es einem da schwer. Wie soll ich sagen? Ich mag die Grafikengine, die die Entwickler von Neversoft verwenden, einfach nicht. Ich meine, das ist ja nicht komplett hässlich, was die Jungs da abliefern, aber, so muss ich sagen, es fehlt hier einfach irgendwie an Wow-Effekten. Es sind halt Texturen, die ich da sehe, mehr aber im Prinzip nicht. Ich meine, man muss ja nicht mit Bump-Mapping um sich werfen, aber auch als Multiplattform-Titel kann man gut aussehen, gerade, wenn man an die Grafikgötter von Criterion denkt, ist es schon traurig, dass Tony Hawk 4, wie praktisch alle Neversoft-Games ohne gute Grafikeffekte daherkommt. Außerdem wirken zwar die Animationen auf dem Board grandios, aber die Sturzanimationen können gar nicht gefallen, ich meine, das liegt einerseits daran, dass das Spiel keine richtige Physikengine im Stil einer Havoc besitzt, andererseits daran, das man sich scheinbar auch nicht bemüht hat, so zu tun, als hätte man eine. Schade, schade, die Technik ist da nicht so berauschend. Mal sehen, was das Spiel kann.

Nun, das Spiel kann einiges. Aber dann auch nicht so viel. Irgendwann geht dem spiel meiner Meinung nach die Luft aus, das soll jetzt keine Kritik am Konzept des Spiels sein, aber mir persönlich macht immer nur tricksen, auch wenn das manchmal schon Spaß macht, nicht so viel Spaß. Allein vom Gameplay her betrachtet ist Tony Hawk 4 natürlich eine Klasse für sich, die nur von den nachfolgern übertrumpft wurde. Die Steuerung ist klasse, Anfänger wie ich tun sich schwer, denn Timing und die ganzen Skillz bekommt man nicht so von heut auf morgen. Deswegen greifen Einsteiger wohl lieber zu Disney Skating Adventure, das ist einfacher und vor allem niedlicher. Die harten und guten Spieler stellen sich der Herausforderung Tony Hawk 4 und lernen jede menge Tricks, grinden fröhlich umher und erfreuen sich ihres virtuellen Skaterlebens. Wichtig beim Skaten ist auch noch auf Dinge wie die Balance zu achten, gerade beim grinden, auch wichtig: Der Manual, um stilvoll und vor allem Effektiv seine Combo zu verlängern, wenn man mal eine längere Strecke nichts zum grinden hat. Gerade Anfänger werden aber viel zu oft stürzen, bevor sie überhaupt einmal einen Manual hingelegt haben. Ich meine halt einfach, dass das Spiel einfach Null auf Einsteiger ausgerichtet ist, da gibt es deutlich besseres. Zum Beispiel will ich nur an die Nintendo-Sportspiele erinnern, die sowohl Anfänger wie Profis ansprechen, zumindest, wenn man sich Mario Tennis oder Mario Golf ansieht. Abseits davon seien noch einmal die guten Editoren, die viele Funktionen bieten, erwähnt. Es gibt sowohl einen Parkeditor als auch einen Charaktereditor, die beide viele Funktionen bieten, was man durchaus als sehr positiv bezeichnen muss. Man kann natürlich auf die vorhandenen Größen wie Tony Hawk und Konsorten zurückgreifen, spielt man aber im Karrieremodus, kommt zwangsläufig ein selbsterstellter Skater, vorzugsweise Skaterin zum Einsatz. Der Umfang des Spiels kann sich sehen lassen, Karrieremodus, Highscorejagd, verschiedene Multiplayervarianten, auf dem Cube nur zu zweit, locken zum weiterspielen, nachdem man seine Karriere abgeschlossen hat. Es gibt dabei zum Beispiel einen 'Sprayermodus' in dem man Objekte markiert, in dem man auf diesem Objekt eine möglichst hohe Punktzahl erreicht und noch einige andere. Das spiel kann sich, ist man Funsport-Fan also definitiv sehen lassen und gehört auch heute noch zu den besten spielen in diesem Genre, zumindest meiner Meinung nach, aber ich hab da ja zugegebenermaßen nicht so viel Ahnung. Noch ein Wort zu den Levels im Spiel. Die sind nämlich wirklich teils klasse, Ein guter Collage-Einstiegslevel, San Francisco, Al Catraz, ein Jahrmarktlevel, es gibt als viel zu tun für Skater.

Fazit: Sehr guter Funsport, der für Anfänger aber zu schwer ausfällt

Bedienkomfort:    
Grafik:    
Sound:    
Schwierigkeitsgr.:    
Spaßfaktor: