Sonic Adventure DX - Director's Cut (GCN)
Der blaue Igel ist zurück! - Sonic Adventure DX - Director's Cut (GCN) Gamecube Spiele

Erhältlich in: 2 Shops

Produkttyp: Atari Gamecube-Spiele

Neuester Testbericht: ... oder auf ein umherfahrendes Auto springen und Euch durch die Gegen kutschieren lassen. Hier finden sich auch ab und an versteckte Areale... mehr

Der blaue Igel ist zurück!
Sonic Adventure DX - Director's Cut (GCN)

The-Wishmaster

Name des Mitglieds: The-Wishmaster

Produkt:

Sonic Adventure DX - Director's Cut (GCN)

Datum: 25.08.10

Bewertung:

Vorteile: abwechslungsreiche Stages, rasend schnell, viele verschiedene Charaktere spielbar

Nachteile: einige unfaire Stellen in manchen Levels, teils störrische Kameraführung

Hallo liebe Leserinnen und Leser!


Heute gibt es einen Bericht über ein Spiel für den Nintendo Gamecube, das es vorher schon auf der Sega Dreamcast gab. Das ist keine Seltenheit, denn es gibt eine Vielzahl an Games für die leider letzte Konsole der Japaner und darunter befinden sich ebenso viele Gurken wie Perlen. Letztere gilt es herauszuheben und deswegen sind wir diesmal bei einem absolut unverzichtbaren Kulttitel für jeden Konsolen-Besitzer angekommen: "Sonic Adventure DX"


| ° Story
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Der fiese Bösewicht Dr. Eggman - bei uns als Dr. Robotnik bekannt - bedroht mal wieder den Frieden, diesmal indem es ein seltsam morphendes, scheinbar aus Wasser bestehendes Monster aus die Erde schickt. Sonic stellt sich dem garstigen Fieslung natürlich entgegen und so beginnt auch gleich das Game, mit dem ersten Kampf gegen diese anscheinend übermächtige Kreatur.


| ° Spielprinzip
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An dieser Stelle schlüpft man dann direkt in das Kostüm des blauen Igels und darf sich erstmals mit der Analog-Steuerung vertraut machen, während man mit drei gezielten Sprungattacken den wässrigen Obermotz vorerst vertreiben kann. Er verflüssigt sich dann und entkommt über die Kanalisation, doch Euer Abenteuer beginnt damit erst. Das Spiel läuft dann im Prinzip so ab, dass Ihr mit Sonic in der normalen Welt umherlauft und dort praktisch die Eingänge zu den verschiedenen Levels sucht, die nach und nach durch das Erfüllen verschiedener Aufträge freigegeben werden.
Angefangen wird dabei in einem Hotel, später geht es noch mit dem Zug in ein Waldgebiet, eine Felsenlanfschaft oder das städtische Casino. In der eigentlichen Welt dürft Ihr Euch mit zahlreichen Leuten unterhalten (die mir japanische Hinweise gaben, juchee!) oder auf ein umherfahrendes Auto springen und Euch durch die Gegen kutschieren lassen. Hier finden sich auch ab und an versteckte Areale und seinen Fortschritt speichern kann man hier auch.

In den Levels selbst hat man dagegen erst einmal die gewohnten Aufgaben: Springt Eure Gegner platt und findet den Ausgang. Doch um alle versteckten Diamanten zu bekommen reicht es nicht aus alle Opponenten zu eliminieren, die freigegebenen Tierchen aufzusammeln und möglichst viele Ringe zu erwischen. Nein, diesmal hält jedes Level insgesamt drei Aufgaben für Euch parat. Die erste besteht darin den Ausgang zu erreichen, die zweite darin 50 Ringe zum Ausgang zu tragen, die dritte jedoch ist immer unterschiedlich und dummerweise bei meiner Nippon-Version auf Japanisch erklärt, weswegen ich sie in der Regel nicht erfüllt habe.

Die aufgesammelten Tierchen braucht Ihr übrigens noch für später, wenn Ihr in der Hauptwelt eines der Chao-Eier gefunden habt. Diese befinden sich in speziell abgeschotteten Reservoirs und nachdem Ihr die Schale geknackt habt, wird daraus ein kleiner Chao schlüpfen. Die meisten davon sind hellblau, es gibt aber auch ein paar graue und schwarze Chaos. In ihrem Reservoir könnt Ihr sie nun mit Kokosnüssen füttern die Ihr von den Bäumen schüttelt oder - und hier kommen die in den Levels gesammelten Tierchen zum Einsatz - lasst sie sich entwickeln, indem Ihr ihnen beispielsweise ein Häschen vor die Nase haltet. Euer Chao nimmt so nach und nach die Eigenschaften der jeweiligen Tiere an, nicht nur optisch sondern auch innerlich, und kann so beispielsweise schnell hoppeln, schwimmen, fliegen, etc.

Die Levels selbst sind eigentlich die konstante Weiterentwicklung der bisherigen Sonic-Tugenden, denn meistens wird viel Wert auf Geschwindigkeit gelegt. Da gibt es zahlreiche Bumper und Loopings, mit deren Hilfe Sonic zu Höchstformen aufläuft und quer durch die Stages katapultiert wird. Abwechslung wird dabei groß geschrieben, da Ihr mal von einem Schwertwal verfolgt werdet, der mal eben die Brücke hinter Euch in tausend Stücke zerreisst, dann wieder wirbelt Euch ein Tornado durch die Lüfte, nur um später wie in einem Flipper durch die Gegend geschossen zu werden. Die üblichen Extras - Ringe, Schutzhülle, etc. - sind natürlich auch wieder mit dabei und so werden sich Fans trotz der Neuerungen schnell heimisch fühlen.
Richtig innovativ wird es aber dann in den späteren Levels. Dann langsam aber sicher werden immer neue Charaktere in das Spielgeschehen integriert, die Ihr dann auch steuern dürft. Den Anfangs macht Ihr dabei mit Sonics Fuchs-Kumpel Tails, der Euch mal fliegend im Level begleitet, dann aber selbst unter Eurer Steuerung ein Wettrennen gegen Sonic gewinnen will. Später könnt Ihr noch Knuckles, Igel-Dame Ami und sogar eine große fette Katze und einen Roboter durch die Stages steuern, wobei jeder seine individuell auf ihn zugeschnittenen Levels und Aufgaben hat. Knuckels kann beispielsweise im Casino an den Wänden klettern, während man mit der Katze zwischenzeitlich sogar Angeln muss. Somit ist aber genug Unterhaltung geboten und man wird viel zu entdecken haben, bevor man mit Sonic auf Dr. Eggmans Luftschiff kommt und schliesslich dem Wassermonster in seiner finalen Transformation entgegentritt.


| ° Grafik & Sound
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Grafisch wird dem Spieler bis dahin so einiges geboten. Es fängt schon mit dem genialen Rendervorspann an, der Euch einen kleinen Ausblick auf die kommenden Situationen gibt und wirklich gelungen ist. Weiter geht es mit den kunterbunten Levels und den rasend schnellen Grafiken, wenn Ihr durch die Gegend gewirbelt werdet. Teils blickt Ihr beim ersten Zocken gar nicht mehr durch was hier gerade abgeht, so flott flitzen die Polygone an Euren Augen vorbei. Dadurch ergeben sich aber leider auch immer wieder Grafikschnitzer, die an sich nicht so schlimm wären. In Kombination mit einer recht störrischen Kameraführung führt das gerne mal zu kleinen Frustmomenten, denn nichts ist blöder als nicht zu sehen wohin man springen soll oder von woher sich ein Feind nähert.

Erstaunlich gut präsentiert sich auch der Sound, der uns sofort im Titelbildschirm mit krachendem Heavy Metal (und ich übertreibe hier nicht!) die Ohren wegpustet. Die Hintergrundmelodien im Game selbst sind zwar etwas gemäßigter, aber dennoch gut und untermalen das Gechehen mehr als passend. Die Soundeffekte halten sich zwar in den genreüblichen Grenzen, dafür hat man allen Charakteren aber eine - in meinem Fall japanische - Sprachausgabe spendiert.


| ° Fazit
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Sprungfetischisten haben lange gewartet - und Sonic ist mehr als beeindruckend zurückgekehrt! Rasend schnell und mit viel Abwechslung flitzt der Igel mit seinen Kumpels durch farbenfrohe Levels und verbreitet jede Menge Spielspaß. Die Grafik passt und wartet in den FMV-Sequenzen mit hübschen Effekten auf, der Sound kracht teils ordentlich. Lediglich die nicht immer perfekte designten Levels mit einigen unfairen Stellen und die störrische und hakelige Kameraführung gibt es zu bemängeln, Igel-Freunde dürfen aber dennoch den ein oder anderen Blick riskieren, zumal das Game wie nahezu alle Gamecube-Titel günstig über Ebay zu bekommen sein sollte.


In diesem Sinne...

Stay Dark!

The-Hedgehogmaster


PS: Alle Freunde des schnellen Klicks sollen einem Schwertwal gejagt werden... ;)

Shake Heads!

Fazit: Das Fazit ist ebenfalls blau, aber alles andere als schnell.

Bedienkomfort:    
Grafik:    
Sound:    
Schwierigkeitsgr.:    
Spaßfaktor: