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Produkttyp: NBG Gamecube-Spiele
Neuester Testbericht: ... miteinander verknüpfen kann. Leider wird dem Spieler hier aber in der Zusammenstellung der Combos jede Freiheit genommen. "Entwickel... mehr
Paul? Wer ist eigentlich Paul?
Knights of the Temple - Infernal Crusade (GCN)

Name des Mitglieds: The-Wishmaster
Produkt:
Knights of the Temple - Infernal Crusade (GCN)
Datum: 07.04.09
Bewertung:
Vorteile: hervorragende Animationen, stimmungsvolle Umsetzung, toller Sound
Nachteile: auf die Dauer etwas monotones Gameplay, wenige Rätsel, hässliche Zwischensequenzen
Nach einigen meist eher spielfreien Jahren hab ich es vor gut drei Jahren dann geschafft mich auch endlich mal wieder ausgiebig einem meiner liebsten Hobbies Zeit zu widmen: Videospiele. Auslöser war Nintendos kleine Wunderkiste "Wii", doch auch deren Vorgänger "Gamecube" ist samt Spielen seitdem wieder regelmäßig in Betrieb. Deswegen wird es Zeit, dass ich Euch so nach und nach mal die ganzen Titel aus meiner Sammlung vorstelle. Von einigen haben ich schon berichtet, der große Rest wird in unregelmäßigen Abständen folgen und ist - da die Wii auch Cube-Spiele frisst - auch für Wii-Besitzer interessant, denn es findet sich bestimmt der ein oder andere Schatz in meiner Sammlung. ;)
Los geht's heute mit einem Titel, der schon lange im Regal verstaubte und endlich durchgespielt werden wollte. Genau diesen Gefallen habe ich ihm getan und Ihr dürft nun erfahren, was "Knights of the Temple - Infernal Crusade" tatsächlich taugt...
| ° Knights of the Temple - Infernal Crusade
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"Knights of the Temple" stammt aus dem Jahre 2004 und wurde vom kleinen, schwedischen Programmiererteam "Starbreeze Studios", die mit "Enclave" und "The Chronicles of Riddick" bereits auf sich aufmerksam machten und ganz aktuell mit "The Darkness" ein vielversprechendes Next Gen-Werk in der Mache haben. Publisher für "KotT" war THQ und somit war sichergestellt, dass man den Titel spielend leicht überall bekommen konnte. Versprochen wird dem Spieler mitreißende Action in der mittelalterlichen Zeitepoche während den Kreuzzügen - ob man damit überzeugen kann?
| ° Story
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Die Geschichte ist anfangs nicht unbedingt so spektakulär wie man es erwarten könnte. Euer Held Paul träumt davon einst in die Fußstapfen seines Vaters zu treten und selbst ein Tempelritter zu werden. Seine Chance scheint eines Tages gekommen, denn die wunderschöne Adelle ist verschwunden. Man munkelt, dass sie entführt worden sei und so ist es natürlich Pauls erste Tat, sich auf die Suche nach der verschollenen Maid zu machen. Seine Spur führt ihn dabei in das Kloster von Belmont. Hier gehen seltsame Dinge vor sich. Alle Mönche scheinen den Verstand verloren zu haben und attackieren Paul, während der Bischof angeblich schon vor geraumer Zeit verstorben sein soll, angeblich aber dennoch des Nachts durch die Straßen geistert...
| ° Spielprinzip
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Viel mehr möchte ich von der Geschichte gar nicht verraten, denn genau an dieser Stelle schlüpft Ihr nach der Auswahl aus vier Schwierigkeitstufen in die Stiefel von Paul und seid erst einmal auf Euch alleine gestellt. Zum Glück haltet Ihr bereits ein Schwert in Euren Händen, so dass Ihr immerhin nicht ganz wehrlos seid. Das ist auch gut so, denn schon hinter der ersten Tür im Kloster lauert ein durchgeknallter Mönch, der sich samt Fleischerhaken auf Euch stürzt. Mit wenigen gezielten Hieben ist er aus dem Weg geräumt und schon kann Eure Erkundungstour durch das Gebäude losgehen. Das Schwert fest umklammert lauft Ihr durch Gänge, Katakomben und Räume, sucht Schlüssel für Türen und streckt Eure Widersacher nieder. Die Steuerung ist denkbar einfach gehalten, bietet aber im weiteren Verlauf des Spiels noch die ein oder andere Finesse.
Mit dem A-Button löst Ihr einen schnellen Schwerthieb aus, der X-Button ist für schwere Attacken zuständig. B ist für das Blocken da und wurde in der Bedienungsanleitung mit X vertauscht - aber nach der ersten kurzen Verwirrung merkt man selbst, wie die Steuerung richtig gehört. Y wird anfangs nur für die Bestätigung von Handlungen und Dialogen verwendet. Ihr blickt dabei aus der Third Person-Sicht meist von schräg oben auf das Geschehen, wobei die Kamera an einigen Stellen umschwenkt. Mit dem C-Button kann die Kamera zudem ein wenig nachjustiert werden, was in der Hektik des Kampfgeschehens aber meist nicht mehr vonnöten ist. Denn dann hängt die Kamera in der Regel gerade dann, wenn man zwischen Türen oder Toren steht, so fest, dass man einfach nur noch schlagen muss und darauf hofft, denn Gegner auch so zu treffen. Zum Glück sind solche Momente aber eher selten der Fall, treten aber ab und an auf. Zum Kampfprinzip sei gesagt, dass man die schnellen und schweren Schläge auch durch Combos miteinander verknüpfen kann. Leider wird dem Spieler hier aber in der Zusammenstellung der Combos jede Freiheit genommen. "Entwickeln Sie Ihren ganz persönlichen Helden mit dem ebenso innovativen wie einzigartigen dynamischen Fähigkeitensystem!" tönt man großspurig auf der Rückseite der Packung, im Spiel selbst ist davon aber wenig zu sehen.
Die erlernbaren Combos werden Euch automatisch an scheinbar willkürlich gewählten Stellen im Spiel zugeschustert und von einem "ganz persönlichen Helden" ist auch nichts zu sehen. "Creat a Tempelritter?" Wäre sicherlich eine nette Option gewesen, aber am vorgegebenen Paul gibts rein gar nichts zu ändern und zu personalisieren, wenn man mal vom Namen für das gespeicherte Savegame absieht.
Doch immerhin hat man sich beim Kampfsystem und den Spezialattacken dann doch etwas Mühe gegeben, um die bislang doch eher altbackene Hack'n'Slay-Kost aufzuwerten. Neben Eurer Energieanzeige habt Ihr noch zwei weitere Balken, die für die Ausdauer (blau) und Euer Mana (weiß, viergeteilt) stehen. Im Laufe des Spiels erlernt Ihr insgesamt vier verschiedene Spezialattacken mit Eurer Waffe, die mit Hilfe der Ausdaueranzeige eingesetzt werden können. Dazu gehört ein den gegnerischen Block brechender Schlag ebenso wie eine Wirbelattacke, um alle Widersacher im Umkreis auszuschalten. Haltet den L-Button kurz gedrückt und betätigt A, B, X oder Y um die Spezialattacke auszuführen. Da sich der Ausdauerbalken automatisch wieder auflädt, kann man diese Attacken relativ häufig einsetzen, was im Kampf in den späteren Levels durchaus ratsam ist. Denn wo anfangs noch stupides Schlitzen hilft, muss später schon klug geblockt und zur rechten Zeit angegriffen werden, möchte man nicht verfrüht ins Gras beißen.
Vergleichbar ist auch die Ausführung der göttlichen Kräfte, also Eurer Magie. Die Euch in Visionen erscheinende Adelle lehrt Euch insgesamt vier Gebete, die jedes für sich einen anderen Zauber auslöst. Heilung, Schild, Erdbeben, Feuerbälle - die Grundausstattung eines Magiers eben. Der in vier Kästchen unterteilte Manabalken kann dabei schnell leer werden und füllt sich erst wieder um ein Stückchen wenn Ihr einen Gegner besiegt habt. Geht also nicht zu verschwenderisch mit Eurer Magie um, denn sie kann in den entscheidenden Situationen lebensrettend sein. Damit Ihr Euch zur Wiederherstellung Eurer Energie aber nicht nur auf Eure Zauberkräfte verlassen müsst (die Ihr erst nach einigen Levels erlernt), stehen in den einzelnen Abschnitten natürlich auch diverse Gegenstände bereit, die gefunden werden wollen. Am häufigsten vertreten sind dabei die sogenannten Heilsalben, die ein gutes Stück Eurer Energieleiste auffüllen. Sie finden sich meist in zerstörbaren Kisten, bzw. Fässern oder werden von besiegten Gegnern hinterlassen. Ebenso gibt es immer wieder notwendige Schlüssel zu entdecken, ab und an einen zusätzlichen Speicherpunkt in den ohnehin meist kurzen Levels und hin und wieder sammelt Ihr sogar eine neue Waffe auf.
Auch dadurch kommt Abwechslung ins Spiel, denn schon bald legt Ihr Euer altes, verrostetes Schwert nieder und tauscht es gegen eine stärkere Klinge aus. Schon bald darauf findet Ihr eine Axt und auch der erste Bogen lässt dann nicht mehr lange auf sich warten. Die vierte Euch zur Verfügung stehende Waffengattung sind die Streitkolben, da werdet Ihr aber erst in einem späteren Level fündig. Gewechselt werden die Waffen relativ schnell durch einen Tastendruck auf das digitale Steuerkreuz, wobei Ihr von jeder Waffe immer nur die aktuellste und beste Version bei Euch tragt. Ihr habt also nicht irgendwann die Auswahl aus 14 Schwertern, 7 Äxten, 3 Bögen und dergleichen mehr. Während das Schwert die größte Reichweite von den drei Nachkampfwaffen hat, sind Streitkolben und Axt stärker und richten einen größeren Schaden an. Man muss also abwägen, welche Waffe man gegen welchen Feind einsetzt - in der Regel findet man aber an wichtigen Stellen kurz zuvor noch einmal ein neues Modell, so dass die Wahl leicht fällt. Manchmal muss man zum Weiterkommen auch Holzbarrikaden zerstören - hierfür ist die Axt optimal geeignet. Setzt Ihr den Bogen als Distanzwaffe ein, so wird in die Egoperspektive gewechselt und Ihr könnt mit dem Analogstick zielen, abgefeuert wird der Pfeil mit dem R-Button. Da Ihr dabei selbst nicht laufen könnt, ist die Verwendung des Bogens eher auf Situationen begrenzt, wo man ihn benötigt um an gewissen Stellen im Spiel weiterzukommen (entfernte Seile zerschießen, etc.), als oft benutzte Kampfwaffe ist er dagegen nicht geeignet.
Klingt soweit ganz gut? Ist es eigentlich auch, zumal man seitens Starbreeze auch versucht hat das Gameplay mit einigen kleinen Rätseln aufzulockern. Dennoch krankt das Spiel irgendwann am eher monotonen Ablauf, worunter der Spielspaß immens leidet. Man ist immer wieder damit beschäftigt einen Schlüssel zu finden, den "hell leuchtenden" Gegenstand auf dem Boden zur "hell leuchtenden" Vertiefung in der Wand zu tragen und dort zu benutzen - schon gehts weiter und das Rätsel ist gelöst. Die Areale sind zudem recht linear aufgebaut, so dass man sich selbst ohne jeglichen Orientierungssinn zurechtfindet und schnell weiß, wo es weitergeht und wo nicht. Steuerungstechnische Auflockerung wie der Einsatz des Bogens kommen zu selten, an andere Dinge wie Springen, Klettern, etc. wurde gar nicht erst gedacht. Paul bleibt immer mit seinen beiden Beinen auf dem Boden. Dafür darf er umso mehr Feinde in die ewigen Jagdgründe schicken. Diese sind immerhin den jeweiligen Locations angepasst und verhalten sich auch im Kampf einigermaßen geschickt, wenngleich sie vorher zwar mitunter ein "Schnappt ihn Euch!" ausstoßen, dann aber doch hinter der offenen Tür warten, bis Ihr die Schwelle übertreten habt.
Wirkliche Endgegner findet man in "KtoT" auch nicht. Zwar gibt es beispielsweise einen Sarazenenanführer, der platt gemacht werden will, allerdings ist dieser auch nicht unbedingt anders zu bekämpfen als die Standardfeinde, er hat nur eine etwas größere Energieleiste. Einzig der fiese Lord Bischof selbst wird der Bezeichnung "Obermotz" am Ende des 32. Levels gerecht, setzt dieser doch gezielt seine magischen Fähigkeiten ein, um ein wahres Inferno heraufzubeschwören. Doch auch dieser wird sich früher oder später die Veilchen von unten anschauen und Ihr habt die Welt (und Eure Adelle?) gerettet. Mangels Extras ist dann übrigens die Motivation für ein weiteres Durchspielen recht gering, tendiert sogar gegen Null. Da der Spielablauf selbst absolut linear ist und Ihr beim zweiten Durchgang wieder nur mit dem ersten Standardschwert beginnt, werdet Ihr es Euch sicher zweimal überlegen, ob Ihr noch einmal die "Reise nach Jerusalem" spielt, selbst wenn diese binnen einigen Stunden absolviert wurde.
| ° Grafik & Sound
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Auch wenn das Gameplay nicht an allen Stellen gelungen ist, in technischer Hinsicht muss man den Jungs von Starbreeze jedenfalls saubere Arbeit attestieren. Das Game beginnt ziemlich stimmungsvoll und die düstere Atmosphäre zieht Euch direkt in ihren Bann. Bedrohlich flackern die Fackeln im Kloster, dunkel sind die Gänge der Kerker und Gewölbe, finster ist es des nachts draußen auf dem Hof, hell lodern die Flammen, wenn mit einem Mal das Gebäude abbrennt. Die Cut-Scenes in Spielgrafik, mit denen die Story weitererzählt wird, wirken dagegen leider etwas verschwommen und meist nicht gerade schön und auch die generell Effekte im Spiel sind nicht unbedingt das Gelbe vom Ei. Loderndes Feuer wirkt genauso billig wie das einfach nur hässliche Wasser ohne jegliche Effekt, hier wäre sicher mehr drin gewesen. Die Texturen der Levels sind mitunter ganz hübsch geworden, könnten aber auf Dauer auch etwas mehr Abwechslung vertragen. Irgendwann ist man der Meinung, jede Kiste, jede Tür und jede Mauer bereits einmal gesehen zu haben. Der Wechsel der Location auf Eurem Weg nach Jerusalem kann dabei auch nur kurzzeitig für Auflockerung sorgen, denn auch an den neuen Orten sieht irgendwann alles gleich aus.
Ganz anders dagegen sieht es mit den Animationen aus. Hier wurde ganze Arbeit geleistet und es gibt eigentlich keinen einzigen Anlass zur Kritik. Euer Paul ist wunderbar fließend animiert, rennt lebensecht durch die Stages und setzt alle Waffen naturgetreu ein. Gerade in den einzelnen Combos sind die Schläge fließend gestaltet und wirken wie aus einem Guss. Besonders gefallen haben mir dabei die Attacken mit der Axt, die einfach verdammt stimmungsvoll und elegant gleichermaßen geworden sind. Beherrscht man seine Combos und blockt mit gutem Timing, lassen sich so spektakuläre Kampfszenen vollführen, die in diesem Genre durchaus ihresgleichen suchen. Dass dabei für alle Freunde des roten Lebenssaftes gesorgt wurde, rundet den stimmigen Gesamteindruck ab, auch wenn hier und da etwas viel Blut fließt. Wie Euer Paul einem fast besigten Gegner den Todesstoß versetzt, sieht übrigens auch verdammt authentisch aus.
Als wirklich gelungen ist zudem auch der Sound zu bezeichnen. Zwar habe ich am Anfang mehr als mystische Chöre in den ersten Levels erwartet, immerhin wurden extra die holländischen Gothic-Überflieger "Within Temptation" für die Erstellung des Soundtracks verpflichtet. Aber ich muss sagen, dass die Mannen rund um Sharon del Adel ihre Sache recht ordentlich und in erster Linie spieltauglich gemacht haben. Besonders klasse wird es immer dann, wenn Ihr kurz vor dem Ableben seid und durch den aufpeitschenden, orchestralen Sound zusätzlich angestachelt werdet, jetzt bloß auf Eure Kraftanzeige aufzupassen und keinen Treffer mehr einzustecken. Doch auch die Soundeffekte wissen zu gefallen. Die Schwerter klingen nicht wie frisch gewetzte Küchenmesser, sondern klirren satt und laut wenn sie aufeinander treffen. Berstende Holzfässer krachen und splittern unter Euren Hieben und wenn Eure Genger ihr Leben aushauchen, tun sie dies im Allgemeinen vor Schmerzen schreiend oder lauthals röchelnd. Alleine die Atmosphäre des Titels vermag den Spieler durchaus zu fesseln.
| ° Sonstiges
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Leider muss an dieser Stelle noch etwas gemeckert werden. Es mag ja durchaus sein, dass man in einem Spiel trotz intensiven Testens nicht alle Fehler ausmerzen kann. Aber wenn dann diverse Bugs auch im fertigen Produkt noch auftreten und dafür sorgen, dass man nicht mehr weiterkommt, dann kann das durchaus den Spielspaß gewaltig trüben. Ich zum Beispiel musste nach dem Aufsammeln des Bogens feststellen, dass ich zwar als ich testweise in die Ego-Perspektive wechselte noch genug verfügbare Pfeile angezeigt bekam, als ich aber alle Gegner besiegt hatte und zum Weiterkommen ein Seil im Glockenturm zerschießen sollte, waren mit einem Mal alle vorher noch vorhandenen Pfeile wie von Geisterhand verschwunden. Natürlich konnte ich auch im gesamten Level keine neuen Pfeile finden, so dass nur ein Rest weiterhalf und ich das Level von vorne spielen musste. Erst im dritten Anlauf klappte es und ich hatte im Glockenturm noch Pfeile, obwohl ich den Bogen vorher kein einziges Mal einsetzte. Natürlich könnte so ein Bug weitaus schlimmer sein, zumal es sich hier um eines der früheren und recht einfachen Levels handelt, aber es geht hier einfach ums Prinzip und so etwas sollte nicht vorkommen. Spielbar bleibt "KotT" deswegen aber trotzdem, nur wird der Gesamteindruck davon leicht getrübt.
| ° Kurzübersicht
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Titel: Knights of the Temple - Infernal Crusade
Publisher: THQ
Genre: Action-Adventure
Spieler: 1
Memory Card: 14 Blöcke
Altersfreigabe: ab 16 Jahren
Schwierigkeitsgrad: Anfänger & Fortgeschrittene
| ° Fazit
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Ein Fazit zu ziehen fällt angesichts der positiven, als auch negativen Punkte des Spiels nicht gerade einfach. Auf der einen Seite ist "Knight of the Temple - Infernal Crusade" unglaublich stimmungsvoll gemacht, überzeugt mit einem nett umgesetzten Kampfsystem, bringt einige Spezialattacken mit sich, hat einen wirklich tollen Sound und geniale Animationen zu bieten. Auf der anderen Seite wirkt das Gameplay nach einiger Zeit etwas monoton, die gelegentlich störrische Kamera, die hässlichen Cut-Scenes und vorhandene Bugs trüben den Spielspaß enorm, zumal man ohne Extras einfach keinen Drang nach einem erneuten Durchspielen verspürt. Warum der in der PS2 und Xbox-Fassung enthaltene Zweispieler-Modus auf dem Gamecube fehlt ist mir zudem ein Rätsel. Somit empfehle ich den Titel vor allem Freunden mittelalterlicher Actionkost, die sich mit den angesprochenen Mängeln anfreunden können oder einfach nur ein Game suchen, welches sich für zwischendurch an einem Abend im Stück durchspielen lässt. Ich vergebe drei Sterne und eine Empfehlung, die allerdings mit Vorsicht zu genießen ist.
In diesem Sinne...
Stay dark!
The-Master-of-the-Temple
PS: Alle Freunde des schnellen Klicks sollen meine Klinge zu spüren bekommen... ;)
Shake Heads!
Fazit: Das Fazit ist ebenfalls zum Tempelritter geworden.
| Bedienkomfort: | ||
| Grafik: | ||
| Sound: | ||
| Schwierigkeitsgr.: | ||
| Spaßfaktor: |
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