
Produkttyp: Electronic Arts Gamecube-Spiele
Neuester Testbericht: ... immerhin steht uns hier ein edler BMW-Z8 mit Schutzschild und Schussgeschützen als Dienstfahrzeug zur Verfügung. Später könnt ihr im Ü... mehr
Gestatten, Bond ist mein Name
James Bond 007 - Agent im Kreuzfeuer (GCN)

Name des Mitglieds: Maxkey
Produkt:
James Bond 007 - Agent im Kreuzfeuer (GCN)
Datum: 11.05.03, geändert am 11.05.03 (553 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Preis/Leistung, Viel Action, Coole Grafik
Nachteile: Zu leicht, -, -
Gestatten, mein Name ist Bond, James Bond.
Alleine dieser Spruch ist schon ein Klassiker. Genauso wie das Legendäre Spiel auf dem Nintendo 64, dass von Rare entwickelt, aber bei uns schnell indiziert wurde.
James Bond 007: Agent im Kreuzfeuer wurde von Electronic Arts entwickelt und basiert im Gegensatz zum Titel von Rare nicht auf einem Kinofilm, sondern kommt mit einer völlig neuen Geschichte daher.
Nigel Bloch und Adrian Malprave, die Schurken in diesem Spiel, streben nach der Weltherrschaft, was aber der britische Geheimdienst keinesfalls dulden kann.
Also schicken sie ihren besten Doppelnull-Agenten in zwölf actiongeladene Missionen um den beiden Bösewichten einen Strich durch die Rechnung zu machen.
In diesem 007 Abenteuer gibt es drei Spielarten: Ego-Shooter, Straßenrennen in denen man seinen Gegnern mit einem Panzer, Aston Martin, BMW Z3 und vielen anderen, natürlich immer mit Sonderwaffen wie Grananten oder Raketen ausgestatteten Wagen, dass Handwerk legen muss. Im dritten Modus sitzt man mit seiner Spielfigur auf seinem Gefährt und hat nichts anderes zu tun als zu schießen. Doch bevor man sich ins Abenteuer stürzt, wählt man noch zwischen drei Schwierigkeitsstufen aus.
Wer die James Bond Filme kennt, der kennt auch Q, das Erfindergenie hinter dem smarten Birten. Für alle die noch kein James Bond Abenteuer gesehen haben: Q erfindet Waffen und technisches ?Zubehör? für Bond.
Mit diesen Waffen und dem Zubehör, wie z.B. der Q-Laser mit dem man Schlösser öffnen kann oder dem Q-Entschlüssler mit dem man Türen öffnen kann, ist der Doppelnull Agent diesmal auch reichlich versorgt.
Das was den Shooter vor ca. fünf Jahren auszeichnete, nämlich Rätsel lösen, sich an Gegner ranschleichen, ist in dieser Version zu kurz gekommen.
Muss man, zwecks Erfüllung der Mission, Gegenstände suchen, fallen diese einem sofort ins Auge, weil sie auffällig blinken. Eindeutige Kameraperspektiven und sehr detailreiche Ratsch
läge von Kollegen binden einem die Lösung des Rätsels schon fast auf die Nase.
Der Spielablauf ist immer derselbe: Ballern, Ballern, Ballern, ist ja auch ein Ego-Shooter.
Wenn man aber bedenkt das dies ein Agenten-Spiel ist, indem man es eigentlich mit weniger Gegnern zu tun hat, diese aber dann mit Geschick töten muss, sollte der Spielablauf ein wenig anders gestaltet sein. Zum Beispiel mit einer Sniper-Rifle oder einem Genickschlag von hinten seine Gegner zu eliminieren, anstatt sich vor sie zu stellen und so lange zu ballern bis sie tot sind. Dabei sei erwähnt, dass man am Ende jeder Mission Punkte bekommt. Anhand dieser Punkte werden Medallien vergeben.
Die Steuerung hat auch so ihre Macken. Der Wechsel der Waffen geschieht über das Steuerkreuz, was ziemlich umständlich ist, wenn mehrere Gegner gleichzeitig auftauchen und man eine größere Wumme braucht.
Auch wechselt man das Zubehör über das Steuerkreuz. Dabei passiert es leicht, dass man anstatt der Pumpgun in den Händen, die Q-Brille auf der Nase hat.
Lobenswert ist die Konfiguration der Analogsticks. Schon nach wenigen Minuten hat man ein Gefühl dafür, wie man Bond durch die Levels lenken muss.
Ein Multiplayer-Modus gibt es bei James Bond: Agent im Kreuzfeuer natürlich auch.
Allerdings ist dieser auf vier, ob mit oder ohne Bots, Spieler beschränkt.
Graphik: 80 % Der Agenten-Shooter bietet durchweg hohe Frameraten. Vor allem fallen die gut texturierten Umgebungen positiv auf. Es mangelt allerdings an Effekten. Standard Spiegelungen auf Autos oder Fenstern sieht man zuhauf. Negativ fällt die Darstellung der Kugeln auf die fast in Zeitlupe durch die Gegend "schweben?.
Sound: 70 % Größtenteils kann der Sound, was Waffengeräusche, Explosionen oder die Motorengeräusche der Autos angeht, überzeugen. Einzig und alleine die Bond-Melodie wird viel zu oft gespieltund nervt mit der Zeit.
Gameplay: 80 % Für Ego-Shooter Fans ist
James Bond genau das richtige Spiel, da geballert wird ohne Ende und man die Lösungen der Rätsel auf dem goldenen Teller serviert bekommt. Richtige "Agenten" fühlen sich allerdings unterfordert, da die Rätsel viel zu einfach sind.
Motivation: 75 % Da man zwischen drei Schwierigkeitsstufen wählen kann und für seine Punktzahlen Medallien bekommt bleibt die Motivation recht lange erhalten. Auch bietet der Multiplayer-Modus einen hohen Motivationsfaktor, denn nichts ist schöner als gegen Freunde zu zocken.
GESAMT: 73 % Wie bereits erwähnt ist James Bond: Agent under Fire für Ego-Shooter Fans bestens geeignet. Richtige Agenten und Fans des Genres werden aber ein wenig enttäuscht sein von diesem Spiel. Grafisch nutzt das Spiel den Cube nicht voll aus, da der Titel auch auf der PS2 umgesetzt worden ist und an den Cube "nur angepasst" ist. Das soll aber nicht heißen, dass die Grafik schlecht ist. Besonders die Bond Girls fallen positiv ins Auge. ;-) Wer also gerne solche Spiele spielt, ob Agent oder Ego-Shooter Fan, sollte zugreifen.
Fazit:
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