
Produkttyp: Electronic Arts Gamecube-Spiele
Neuester Testbericht: ... immerhin steht uns hier ein edler BMW-Z8 mit Schutzschild und Schussgeschützen als Dienstfahrzeug zur Verfügung. Später könnt ihr im Ü... mehr
Mission erfolgreich abgeschlossen
James Bond 007 - Agent im Kreuzfeuer (GCN)

Name des Mitglieds: Goldeneye007
Produkt:
James Bond 007 - Agent im Kreuzfeuer (GCN)
Datum: 14.08.08
Bewertung:
Vorteile: Durchaus gelungene Optik, gute Soundkulisse, einwandfreie Bedienung, umfangreicher Multiplayerpart
Nachteile: Später etwas unregelmässige Rücksetzpunkte
Was es mittlerweile nicht schon alles für Spiele rund um den britischen Geheimagenten James Bond gibt: es gab bereits zwei Teile auf der alten Playstation, ebenso auf dem N64 und nunmehr auch einige Ableger von Electronic Arts für Gamecube, die XBox und die Playstation 2. Der erste 007-Teil, der auf Nintendos Würfel erschien, war James Bond 007 - Agent im Kreuzfeuer, über welchen ich euch hier berichten werde und hoffe, so weiterhelfen zu können. Die Gamecubefassung hat einige Vorteile par rapport zur PS2-Version die früher kam, gleiches gilt auch für die Xbox Version. Auf die Unterschiede werde ich noch bei der Produktbeschreibung eingehen.
Der Solomodus führt euch durch unterschiedliche Schauplätze in aller Welt, die aber allesamt keine direkte Kinofilmvorlage haben. Sämtliche Szenarien sind also frei erfunden. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn die eigenständigen Aufgaben, welche den M16-Agenten erwarten, können auch so überzeugen. Wenn das Spiel an sich stimmt, brauchen wir eben kein berühmtes Vorbild aus den Kinos.
Agent im Kreuzfeuer ist in mehrere Missionen aufgegliedert: Ihr müsst zunächst die attraktive Zoe, eine CIA-Agentin, befreien. Der böse Mr.Bloch, Chef einer terroristischen Vereinigung, hält sie nämlich gefangen. Als Erstes werdet ihr behutsam mit der Steuerung vertraut gemacht: speziell der Umgang mit den unterschiedlichen Geräten und Waffen steht in der ersten Mission im Vordergrund. Daraufhin begeben wir uns an das Geschütz eines Raketenwerfers, auch Bazooka genannt. Hier gilt es, feindlichen Einheiten wie beispielsweise Helikopter zu zerstören. In der dritten Mission geht es dann hinter das Steuer eines Fahrzeugs: immerhin steht uns hier ein edler BMW-Z8 mit Schutzschild und Schussgeschützen als Dienstfahrzeug zur Verfügung. Später könnt ihr im Übrigen auch einen Aston Martin steuern. Aber egal welches Fahrzeug, die Steuerung bleibt praktisch identisch, große Probleme mit der Handhabung werdet Ihr voraussichtlich nicht haben.
Wie bei den Fahrzeugmissionen ist auch bei den Aufträgen zu Fuß viel Action angesagt. So könnt ihr zum Beispiel die Gegner mit Explosionen durch herumliegende Fässer überraschen oder ihr erledigt sie aus sicherer Entfernung mit der Sniper-Knarre. Manchmal werdet ihr dabei von einer netten Sequenz begleitet, welche die Handlung weitererzählt und etwas Atmosphäre schaffen kann. Das Bond-Feeling bleibt im ganzen Spiel schön erhalten, dafür sorgen aufregende Bosskämpfe und die charmanten Bondgirls, die sowohl hilfreich, aber manchmal auch richtig gefährlich sein können. Insgesamt kann gesagt werden, dass Agent im Kreuzfeuer sehr viele Missionen beinhaltet, die aber, ehrlich gesagt, nicht gerade sehr umfangreich ausgefallen sind. Von der Spieldauer her ist dieser Teil aber wenigstens noch etwas größer als der Nachfolger Nightfire. Die Schwierigkeitsgrade sind einstellbar, insgesamt existieren die Stufen leicht, mittel und schwer, so dass für jeden unter uns eigentlich etwas dabei sein sollte. Zusätzliche Motivation gibt es dadurch, dass Medaillen aus Bronze, Silber, Gold und Platin vergeben werden, sollte man die einzelnen Aufträge überdurchschnittlich bis sehr gut absolviert haben. Zeigt man konstant gute Leistungen, darf man weitere Boni frei schalten, so dass es auch den Profis nicht so schnell langweilig werden dürfte.
Das Spiel bietet nicht nur einen Einspielermodus, sondern zum Glück auch einen Multiplayerpart für maximal vier Spieler. Das hebt natürlich die Langzeitmotivation des Titels enorm. Besonders erfreulich ist auch die Tatsache, dass man im Vergleich zur PS2 Fassung hier auf dem Gamecube weitere CPU-Bots einschalten kann. Hat man genug von den Soloabenteuern oder sucht einfach nur nach einem neuen Kick, so kann man sich auf diese Art und Weise ordentlich austoben. Warum das? Der Multiplayermodus läuft sehr schnell über den Bildschirm, so dass man schnell in den Bann gezogen wird und eventuell sogar in einen richtigen Rausch geraten kann. Dies ist bei den einzelnen Missionen im Solomodus nämlich oft nicht der Fall, dort muss man eher einen kühlen Kopf bewahren und mit Bedacht vorgehen. Wer es also unkomplizierter und actionreicher mag, kommt somit ebenso auf seine Kosten wie derjenige, der es etwas ruhiger mag und gerne etwas überlegter vorgeht.
Insgesamt kann das schnelle Gameplay überzeugen. Der Multiplayerpart ist jedenfalls sehr gelungen und bietet für längere Zeit actionreiche Unterhaltung. Generell gefallen dort die großen, abwechslungsreich gestalteten Areale, so dass es zu mehreren nicht schon nach wenigen Stunden langweilig wird, da man alles schon in- und auswendig kennt. Für noch mehr Schwung sorgt die Möglichkeit, dass man Power-Ups aktivieren kann, mit denen man beispielsweise für kurze Zeit unbesiegbar ist oder schneller läuft. Dann sollte man natürlich sofort die Gunst der Stunde nutzen und zuschlagen. Was natürlich in einem Bond-Abenteuer auf gar keinen Fall fehlen darf, sind die Geräte von Q. Dazu gehören unter anderem die Q-Kralle und das sogenannte Jet-Pak. Letzteres ist ein Rucksack mit Düsenantrieb, mit dem man in die Luft gelangt. Die schnellere Alternative dazu ist die Q-Kralle, mit der man sich wie mit einem Enterhaken überall einhaken kann, größere Abgründe fast mühelos überwindet und so manch sinnvolle Abkürzung dadurch möglich wird. Beide Geräte lassen sich bequem mit der B-Taste betätigen, doch trotzdem braucht es ein bisschen Übung, bis man den Bogen mit diesen sehr nützlichen Utensilien wirklich ganz raus hat.
Erfreulich ist schließlich auch, dass die Grafik größtenteils ruckelfrei über den Bildschirm läuft und das trotz des oft hohen Spieltempos. Optisch kann das actionreiche Abenteuer überzeugen. Die Grafik befindet sich auf einem konstant guten Niveau und läuft stets flüssig. Nerviges Kantenflimmern ist auch zum Glück nicht zu sehen. Die einzelnen Personen, Freunde wie auch Feinde, sehen recht gut aus und auch die meisten Umgebungen und Texturen sind sehr ansehnlich. Mit dem Leveldesign bin ich zufrieden. Die Sequenzen bieten die gleiche Qualität und gehen auch ruckelfrei über den Bildschirm. Spezialeffekte wie explodierende Benzinbehälter können überzeugen, lassen einen optisch soliden Gesamteindruck zurück und tragen zusätzlich zu einer atmosphärischen Dichte bei. Die Soundkulisse ist ebenso gelungen, sei es die deutsche Synchronisation oder die passende Musikuntermalung durch die Melodien und Soundeffekte. Insgesamt kann man also sagen, dass der erste 007-Ableger für den Gamecube sehr überzeugen kann, sei es der Solomodus oder der Multiplayerpart. Eine klare Kaufempfehlung an alle Ego-Shooterfans, die das schnelle Gameplay mögen. Auch und vorallem da das Spiel sehr fair rüberkommt können auch welche, die das Genre vielleicht nicht als ihr Lieblings anbetrachten, durchaus ihren Spaß finden denn für Abwechslung abseits der Schießerreien wird hier reichlich gesorgt.
Fazit: Eine klare Kaufempfehlung
| Bedienkomfort: | ||
| Grafik: | ||
| Sound: | ||
| Schwierigkeitsgr.: | ||
| Spaßfaktor: |
Weitere Testberichte: im Bereich Gamecube Spiele
- Wiedergeburt des Survival-Horrors (Berichts-Jubiläum :)
- Das wohl beste Survival-Horror Spiel!
- The Legend of Zelda: The Windwaker
- Kein Ärger mehr am PC
- Mario ist mal wieder unterwegs
- Schnell, schneller, F-Zero GX!
- Der blaue Igel ist zurück!
- Sam Fischer ist zurück
- *****Digimon rumble Arena2 für GCN*******
- donkey Konga das Spiel aus dem Dschungel

