Fire Emblem - Path of Radiance (GCN)
Strategiehammer, nicht ohne Frusterlebnis - Fire Emblem - Path of Radiance (GCN) Gamecube Spiele

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Produkttyp: Nintendo Gamecube-Spiele

Neuester Testbericht: ... jetzt extrem simpel, gäbe es da nicht etliche mögliche Kombinationen aus dutzenden Kämpferklassen (Beritten, Schwert, Bogen, Axt, Magier... mehr

Strategiehammer, nicht ohne Frusterlebnis
Fire Emblem - Path of Radiance (GCN)

Gella

Name des Mitglieds: Gella

Produkt:

Fire Emblem - Path of Radiance (GCN)

Datum: 09.06.09, geändert am 28.03.12 (140 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Tolles Grundkonzept, Viele verschiedene Kämpferklassen.

Nachteile: Gelegentlich erzwungene Neustarts (siehe Testbericht), Biedere Grafik.

Die Fire Emblem-Serie ist hierzulande leider nicht sonderlich bekannt. Das liegt vor allem daran, das Strategiespieler offensichtlich den PC als Plattform bevorzugen. Dadurch verpassen sie allerdings einige sehr interessante Spiele. Fire Emblem - Path of Radiance ist eines davon.


Das Spielprinzip:
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Die eigentliche Spielmechanik ist simpel: Jedes Schlachtfeld ist in quadratische Spielfelder unterteilt. Der Spieler kann mit seinen Figuren eine gewisse Anzahl an Schritten machen. Befindet sich innerhalb der Reichweite einer Figur ein Gegner, kann man ihn angreifen. Man sieht dabei schon bevor der Angriff ausgeführt wird, wie groß der angerichtete Schaden sowohl beim Gegener als auch bei der eigenen Spielfigur sein wird. Das klingt jetzt extrem simpel, gäbe es da nicht etliche mögliche Kombinationen aus dutzenden Kämpferklassen (Beritten, Schwert, Bogen, Axt, Magier, Lanze, Heiler, etc.), etliche Waffen mit verschiedenen Attributen, und unzählige Items um die eigenen Mannen zu stärken oder zu heilen. Die taktischen Möglichkeiten werden im Laufe des Spiels noch mehr, aber sie bleiben immer übersichtlich.

Der Haken bei der Sache:
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Was vielen an Fire Emblem stört, ist die Tatsache, dass ein gefallener Mitstreiter komplett aus dem Spiel verschwindet. Also auch bei zukünftigen Missionen taucht er nicht mehr auf. Und das nervt: Oft habe ich nach einer halben Stunde in einer Schlacht einen Gefährten verloren, und musste mich dann entscheiden: weiterspielen oder nochmal von vorn. Da ich aber nicht wissen KANN, wie wichtig die verlorene Figur in einem späteren Kampf noch sein könnte, bin ich regelrecht dazu gezwungen, nochmal von vorne anzufangen. Das stört deshalb, weil ich zu dem Zeitpunkt das Gefühl hatte, ich könnte diese Schlacht locker mit den verbleibenden Kämpfern noch gewinnen. Aber in Hinsicht auf das, was noch kommt musste ich doch die erste halbe Stunde des Kampfes genau so nochmal spielen, nur um den entscheidenden Fehler dann nicht nochmal zu machen.

Grafik und Sound:
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Naja, selbst für GameCube verhältnisse wirkt hier alles sehr unspektakulär. Besonders die gezeichneten Figuren während der (viel zu langen) Dialoge wirken sehr blass und leblos. Wenn dann - wie so oft in dem Spiel - einer einem seine Gefühlswelt erklärt, langweilt man sich doch sehr schnell, da man keinerlei Beziehung zu seinen Kameraden aufbaut. Lediglich Hauptfigur Ike entwickelt so etwas ähnliches wie Persönlichkeit, alle anderen bleiben doch eher uniteressant.
Der Sound ist durchaus im Ordnung. Die Musik ist stimmig (und abschaltbar). Die Sprachsampler beschränken sich zwar auf die üblichen Kampfschreie, aber dass ist meiner Meinung nach durchaus ausreichend.

Gesamteindruck:
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Ich weiß, dass die Kritikpunkte sehr gravierend klingen, aber das überzeugende Grundkonzept, hat mich doch immer wieder vor den Fernseher gelockt, um Ikes Weg vom einfachen Söldner zum Helden weiter zu verfolgen. Ich habe das Spiel auf der Wii mit GameCube-Controller gespielt, und mich 18 Stunden lang gut unterhalten. Für das gebraucht gekaufte Spiel habe ich nur 10 Euro bezahlt, und es war bestimmt nicht das letzte Fire Emblem, das in meine Spielesammlung kommt.

Fazit: Eines der besten Strategie-Spiele auf dem GameCube.

Bedienkomfort:    
Grafik:    
Sound:    
Schwierigkeitsgr.:    
Spaßfaktor: