
Produkttyp: Nintendo Gamecube-Spiele
Neuester Testbericht: ... Der Spielablauf ist schnell erklärt: Auf dem Bildschirm erscheinen Noten, in Form von Ringen, die einen Zielring passieren. Beim gelb... mehr
An die Trommeln, Du Affe!
Donkey Konga (GCN)

Name des Mitglieds: The-Wishmaster
Produkt:
Donkey Konga (GCN)
Datum: 26.11.09
Bewertung:
Vorteile: geniales und unterhaltsames Spielkonzept, über 30 anwählbare Songs, viele verschiedene Spielmodi
Nachteile: die Grafik "nut gut", nicht alle Songs sind von den Original - Interpreten
Hallo liebe Leserinnen und Leser!
Seitdem es Konsolen von Nintendo gibt (was zumindest bei uns in Europa so ab dem Jahre 1989 gewesen sein dürfte, als das NES hierzulande veröffentlicht wurde), spielen Maskottchen für die japanische Videospiele-Schmiede eine entscheidende Rolle bei der Vermarktung ihrer Spiele und Konsolen. Kein Wunder, hatte man doch mit den beiden Klempner-Brüdern Mario und Luigi spätestens seit dem Release des SNES im Jahre 1991 sympathische Zugpferde für allerlei Spiele (Jump'n'Run, Kart-Rennen, Tennis, Golf, Puzzle, etc.) und brachte die beiden Italiener auch immer wieder zum Einsatz.
Auch andere Figuren erfreuen sich seitdem größter Beliebtheit, sei es nun der Dinosaurier Yoshi, der Abenteuerheld Link, der kleine rosa Knäuel Kirby oder die Weltraum-Heldin Samus Aran. Nintendo steht seit je her für innovative Spielkonzepte mit sympathischen Protagonisten - und genau unter diese Rubrik fällt wohl auch der Gorilla Donkey Kong, der sich Jahre nach seinem ersten Auftritt als Fiesling in Nintendos erstem erfolgreichen Arcade-Automaten "Donkey Kong" 1981 auf dem SNES in gleich drei Plattform-Hopsern und als Rennfahrer in "Super Mario Kart" in der Gunst des Publikums beweisen konnte.
Und nachdem nun Nintendos Gamecube schon seit einiger Zeit die Spielerherzen höher schlagen lässt, wurde es auch dort Zeit für einen Auftritt des behaaten Bananenverkosters, der ihm von Nintendo in Form des Titels "Donkey Konga" spendiert wurde.
| ° Story
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Die Story ist dabei reichlich simpel gehalten, denn Donkey Kong und sein affiger Kollege, der junge Diddy Kong, schlendern eines Tages am Strand entlang, als ihnen dort zwei seltsame Fässer ins Auge fallen, die scheinbar dort angespült wurden. Sie rästeln ein wenig über deren Herkunft und Verwendung, da sie aber zu keinem rechten Ergebnis kommen nehmen sie die beiden Fässer kurzerhand mit und präsentieren sie dem alten Opa Cranky Kong, in Hoffnung darauf dass dieser eine Antwort wüsste.
Und in der Tat, Cranky Kong kennt sich natürlich aus und identifiziert das vermeintliche Treibgut als die legendären Bongos, auf denen die tollsten Rhythmen gespielt werden können. Das begeistert unsere beiden Bananenfanatiker natürlich und fortan kann man sie stets eifrig trommelnd mit den beiden Bongos im Dschungel hören, wollen sie doch die größten Bongo-Stars überhaupt werden.
| ° Spielprinzip
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Nach dieser recht kurzen und in einigen mit Untertiteln unterlegten Einleitung finden wir uns bei Donkey Konga dann auch direkt im Startbildschirm wieder, wo sich die einzelnen Menüpunkte anwählen lassen. Als erstes sollte man vielleicht mal einen kurzen Abstecher nach "DK Town" unternehmen. Denn unter diesem Punkt lassen sich später nicht nur diverse Musikstücke, Sounds und Minispiele kaufen, hier können auch die Sound- und Controller-Optionen eingestellt werden.
Letztere sind besonders zu beachten, da Donkey Konga mit speziellen "Bongo-Controllern" gespielt werden kann (dazu später mehr). Alternativ kann man das Game aber auch mit dem herkömmlichen Joypad daddeln und genau hierfür lässt sich dann die Padbelegung einstellen.
Ich würde jedoch unbedingt die Bongo-Controller empfehlen, denn dafür wurde das Game konzeptioniert und genau damit macht es auch am meisten Spaß. Als Einzelspieler sollte man sich dann für den Menüpunkt "Strassenkonzert" entscheiden, da sich dort alle enthaltenen Songs einzeln anwählen lassen und nur darauf warten von Euch gemeistert zu werden. Schnell darf noch der Schwierigkeitsgrad gewählt werden (der von "Primat" über "Schimpanse" bis hin zu "Gorilla" reicht) und schon findet man sich in der sehr umfangreichen Songauswahl, wo man nun aus über 30 Stücken seinen Favoriten wählen darf. Die einzelnen Songs sind dabei jeweils mit unterschiedlich vielen Trommelsymbolen markiert - je mehr Symbole vor einem Songtitel prangen, desto anspruchsvoller ist auch der Titel.
Hat man sich für einen geeigneten Song entschieden, geht's endlich los und wir finden uns im eigentlichen Spielbildschirm wieder. Dort sieht man in der Mitte eine Art Laufband eingeblendet, welches sich je nach Geschwindigkeit des erwählten Songs schneller oder langsamer bewegt. Es transportiert der Reihe nach verschiedene Trommel-Symbole (dargestellt wie eine kleine Zielscheibe) von der rechten auf die linke Seite und dort findet sich ein vertikaler Balken, der Euren "Timing-Punkt" darstellt.
Denn genau dann wenn ein Symbol mit seinem Mittelpunkt auf dem Laufband diese Linie trifft, müsst Ihr dazu entsprechend auf die Bongos trommeln. Das hört sich von der Beschreibung her anfangs vielleicht etwas wirr und kompliziert an, ist in der Praxis aber sehr schnell zu erlernen. Im Prinip gibt es nur vier mögliche Aktionen, die von Euch gefordert werden können: Ein Schlag auf die linke Bongo, ein Schlag auf die rechte Bongo, ein Schlag auf beide Bongos gleichzeitig oder ein Klatschen in die Hänge. Letzteres wird über ein im Bongo-Controller eingebautes Mikrofon bemerkt und im Spiel umgesetzt.
Je nachdem wie perfekt man vom Timing her die Note trifft, gibt es verschiedene Bewertungen. Habt Ihr den Dreh mit einiger Übung raus und eine Note zu 100% korrekt getroffen, werdet Ihr mit einem "PRIMA" belohnt. Kleine Abweichungen bringen Euch ein "O.K.", habt Ihr die Note mit Mühe und Not getroffen erscheint ein "KNAPP" auf dem Bildschirm. Einzelne Symbole erfordern jeweils nur einen Schlag, lang gezogene Symbole verlangen von Euch einen länger anhaltenden Trommelwirbel.
Am Ende des Songs wird Euch eine Gesamtauswertung mit Euren Punkten und allen Notenbewertungen angezeigt, in der auch die Treffer ersichtlich sind, die während des Titels leider daneben gingen. Für diese gibt es keine Punkte, deswegen werden sie auch während des Songs nicht schon angezeigt. Ob man einen Song meistert oder nicht hängt jedoch nicht von den Punkten, sondern vom sogenannten Grammophon-Balken ab. Dieser wird in der rechten oberen Bildschirmecke eingeblendet und füllt sich immer dann, wenn Ihr ein Notensymbol mit "PRIMA" oder "O.K." trefft. Ersteres bringt Euch zudem zwei Münden, letzteres eine Münze ein. Hat der Grammophon-Balken eine bestimmte Markierung überschritten, gilt ein Song als gemeistert. Doch seid vorsichtig, denn sobald Ihr daneben trommelt nimmt der Grammophon-Balken auch wieder ab und so kann durch eine kleine Unachtsamkeit ein bereits gewonnen geglaubter Titel noch in der sprichwörtlich letzten Sekunde versemmelt werden. Egal ob Ihr gewonnen oder verloren habt, die ergatterten Münzen werden Eurem Konto in jedem Fall gutgeschrieben und das ist auch ganz praktisch so, denn mit Ihnen lassen sich die diversen Goodies in "DK Town" käuflich erwerben.
In den höheren Schwierigkeitsstufen lassen sich natürlich mehr Münzen und Punkte ergattern, aber es ist schon weitaus schwerer sie zu meistern. Und genau da liegt aber der Anreiz des Games, denn auch wenn man die ersten Erfolge ziemlich schnell feiert und zumindest das "Primat"-Level nach nur wenigen Stunden gemeistert haben kann, erfodern die wesentlich komplexer ablaufenden Trommel-Strukturen auf "Schimpanse" schon wesentlich mehr Geschick und Übung.
Richtig heftig wird's aber dann erst bei "Gorilla", wo man schon froh sein kann wenn man während des Trommelns nicht den totalen Überblick verliert. Denn gerade wenn man sich mal in den Rhythmus einen Songs "eingeklatscht" hat wartet Donkey Konga dann gerne mal mit einem Break oder einem geforderten Off-Beat auf, der den verinnerlichten Rhythmus wieder völlig durcheinanderwirft und den Trommler schier zur Verzweiflung bringen kann.
Dabei wird das Spiel aber nie unfair, denn auch wenn manche Noten im ersten Moment vielleicht als nicht ganz zum Takt passend scheinen, so ist dies doch Absicht um den Spieler zusätzlich zu fordern. Man will es den Zockern eben nicht zu leicht machen und etwas Langzeitmotivation bieten - was anhand der recht großen Auswahl an über 30 Titeln auch gelingt, denn manche sind vor allem auf "Gorilla" schon verdammt schwer zu bewältigen.
Als "Unterkategorie" zum Strassenfest gibt es noch den "Jam-Modus", den man aber nicht gleich zu Beginn anwählen sollte. Hier nämlich werden die Songs auch ganz normal abgespielt und man sieht auch die Zielfässer durch den Bildschirm laufen, der geforderte Notenwert wird aber nicht angezeigt und man erwartet vom Spieler, dass man sich diesen im regulären Spiel eingeprägt hat und nun den Song sozusagen aus dem Gedächtnis heraus korrekt trommelt. Wer die Schwierigkeitsstufe "Gorilla" gemeistert hat, wird spätestens hier eine Herausforderung finden, das verspreche ich Euch!
Als weitere Spielmöglichkeit wurde der "Marathon"-Modus integriert, bei dem auf der gewählten Schwierigkeitsstufe alle Songs dem Zufallsprinzip nach abgespielt werden und man soll sie am Stück meisten. Wichtig ist hierbei ein Blick auf den Grammophon-Balken, der nämlich bei jeder "KNAPP" oder gar nicht getroffenen Note abnimmt. Hat er sein Ende erreicht, ist es vorbei mit dem Marathon. Zwar füllt sich der Balken nach jedem erfolgreich absolvierten Song wieder ein Stückchen auf, aber leichter macht es die Sache dennoch nicht.
Wer nicht gerne alleine vor der Konsole sitzt, kann gerne ein paar Kollegen zu einer Session "Donkey Konga" einladen. Mit einem menschlichen Kontrahenten darf man sich dann beispielsweise in den "Duell"-Modus begeben, wo nach der Songwahl der Kampf um die meisten Punkte losgehen kann. Als Extra erscheint hierbei einmal pro Song (in der Regel kurz nach dem Beginn) ein "POW"-Block, den man möglichst perfekt treffen sollte. Dann nämlich wird die Punktezahl Eures Gegners kurzerhand wieder auf Null zurückgesetzt, was schon mal für den ein oder anderen Fluch sorgen kann. Trifft man den Block "O.K." reduzieren sich die Punkte immerhin noch um satte 90%, ein "KNAPP" oder wenn man daneben schlägt hat keine Auswirkungen. Zudem erscheint ebenso einmal auch ein einarmiger Bandit in Form von drei mit einem "STOPP" versehenen Fässern. Je nachdem wie perfekt diese getroffen werden kann man hier noch einmal einen Bonus von bis zu 10.000 Punkten erspielen. Und wer im finalen Trommelwirbel am schnellsten auf die Bongos haut, sahnt am Ende noch den oftmals das Match entscheidenden Sonderbonus ab.
Zu viert wählt man dagegen am besten die "Jam Session" an und trommelt dort gegeneinander, hier lassen sich die Songs natürlich auch frei wählen.
| ° Die Minispiele
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Hat man genug Trommelerfahrung im Spiel gesammelt und ein paar Münzen angehäuft, lohnt sich ein Besuch in "DK Town". Hier lassen sich insgesamt drei Minispiele erwerben, die dann unter "Affige Arcade-Action" anwählbar sind und die ich etwas genauer vorstellen möchte. "Bananenschleuder" nennt sich das erste der Games und hier wird Donkey Kong eine echte Alternative zum stupiden Verputzen der Bananen geboten. Nein, diesmal soll er jonglieren. Somit sitzt der Affe in der Mitte des Bildschirms, links daneben der kleine Diddy Kong. Nach einem Klatschen in die Hände wirft dieser Donkey Kong eine Banane zu, mit einem Schlag auf die linke Trommel wirft Donkey dann die Banane in seine rechte Hand. Nun gilt es die rechte Bongo zu klopfen, damit der Affe die Banane in die Höhe wirft und sie nach mehreren Umdrehungen mit der linken Hand wieder auffängt. Mit einer einzigen Banane ist das kein Problem, aber natürlich soll man soviele Bananen wie möglich jonglieren, was einige Übung erfordert.
Das zweite Spiel, "K. Rools Kopfnuss", erinnert am ehesten an eine Art "Maulwurfschlagen". Das fiese Krokodil King K. Rool linst zufällig aus einem von drei Erdlöchern und durch gezieltes Trommeln oder Klatschen muss man ein schwebendes Hammerfass auf eines der drei Löcher (links, Mitte, rechts) fallen lassen. Jeder Treffer bringt einen Punkt, doch seid vorsichtig, denn ab und an spitzt auch der kleine Diddy aus den Löchern und den sollte man natürlich verschonen, sonst gibt's Punktabzug!
Zuguterletzt darf man sich noch alleine oder zu zweit im "100-m-Rankenrennen" versuchen. Hierbei geht es darum an Lianen möglichst schnell nach oben zu klettern und die 100 m-Marke zu erreichen. Euer Affe hängt dabei mit jeweils einem Arm an einer Liane, durch das Schlagen der linken und rechten Bongo könnt Ihr ihn nach links und rechts bewegen (was auch notwendig ist, da die Lianen natürlich irgendwann zu Ende sind oder man andere Hindernisse überwinden muss), trommelt man schnell auf beiden Bongos klettert er nach oben. Auf Eurem Weg solltet Ihr nicht nur Bananen einsammeln die Euch Punkte geben, sondern auch den "Zinger"-Bienen und den "Klap Trap"-Krokodilen ausweichen, sonst ist das Spiel schneller vorbei als gedacht. Im Duell mit einem Mitspieler gewinnt derjenige, der am schnellsten das Ziel erreicht hat und die meisten Punkte hat.
| ° Die Bongos
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Auf die Bongos selbst möchte ich auch kurz noch eingehen. Sie sind etwa 16 cm hoch, 30 cm breit, haben einen Durchmesser von 12 cm und sind aus einem sehr robusten Plastik. Das kleine Verbindungsstück zwischen den beiden Bongos wartet mit einem "DK"-Logo und dem "Start"-Button auf, an dessen Unterseite ist das Anschlusskabel angebracht, mit dem man die Bongos an die Controllerports anschließt. Die Trommelfelle sind aus einem weichen und dennoch widerstandsfähigen Kunststoff gearbeitet und fühlen sich sehr gut an, wenn man darauf herumtrommelt.
In der Anleitung wird man darauf hingewiesen, dass man nur mit den Händen und nicht mit spitzen Gegenständen darauf herumschlagen sollte, was meiner Meinung nach sowieso selbstverständlich ist. Unter den Fellen sind übrigens die Drucksensoren zu spüren, die den jeweiligen ausgeführten Schlag an die Konsole übermitteln. Zwischen den beiden Bongos ist im übrigen noch das Mikrofon integriert, welches das Klatschen registriert. In den Optionen lässt sich die Empfingslichkeit des Mikros gesondert einstellen, denn in der Regel reagiert das Mikro recht sensibel. Somit ergibt es sich, dass man nicht nur Klatschen, sondern beispielsweise auch Rufen kann um den gewünschten Effekt zu erzielen. Im Vergleich zur Steuerung mit dem Controller bieten die Bongos ein wesentlich besseres Spielgefühl und es macht einfach tierisch Spaß, zusammen vor dem Bildschirm zu sitzen und auf die Bongos zu klopfen.
| ° Grafik & Sound
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Da sich "Donkey Konga" in erster Linie auf Unterhaltung durch das Trommeln verlässt, wird in grafischer Hinsicht keine Revolution geboten. Die Grafiken sind zwar gerendert und sehen somit auf recht hübsch aus, aber da es in erster Linie um die durch den Screen laufenden Fässer geht, merkt man das nur am Rande. Die erspielten Münzen blinken schön auf, nach großen Combos belohnt Euch eine Art Konfetti-Regen, mehr ist aber auch nicht. Der Gamecube wird somit in technischer Hinsicht absolut unterfordert, aber richtig negativ fällt das bei "Donkey Konga" eigentlich nicht auf. "Tetris" beispielsweise lebt ja auch von seinem faszinierenden Spielprinzip und nicht von der Grafik. Spaß machen muss es, dann ist die Optik zweitrangig. Und das heißt ja noch lange nicht, dass "Donkey Konga" schlecht aussehen würde, es bietet eben nur wenige Effekte und nutzt die Grafikpower der Gamecube nicht aus. Zudem hat man die Wahl ob man im 50Hz- oder 60Hz-Modus spielen möchte.
Wichtig dagegen ist der Sound, immerhin handelt es sich hier ja im weitesten Sinne um ein Musikspiel. Die Soundeffekte sind gut gemacht und unterhaltsam (vor allem die freischaltbaren neuen Bongo-Sounds im "Western"-, "Weltall"- oder "Bauernhof"-Style), in erster Linie aber interessieren die spielbaren Songs. Dabei wird im Prinzip aus einer großen Palette so ausgewählt, dass für jeden etwas dabei ist. Die meisten Songs sind dabei natürlich aus der Pop-Schiene vertreten ("Back for Good", "Lady Marmalade", "The Loco-Motion", "99 Red Balloons", "You can't hurry Love", "Tubthumping", etc."), aber auch Liebhaber der Klassik ("Türkischer Marsch", "Ungarischer Tanz Nr. 5 in g-Moll") oder von Oldies (u.a. "Dancing in the Street") kommen auf ihre Kosten. Dazu kommen Videospielsoundtracks (u.a. von Mario, Zelda und Donkey Kong) in teils etwas eigenwilligen Adaptionen und selbst gestandene Rocker dürfen sich freuen: Blinks 182s "All the small Things", "Don't stop me now" von Queen und der Klassiker "Wild Thing" dürfen nachgetrommelt werden.
Dabei sind aber nicht alle Songs Originale, sondern wurden teils neu eingespielt. Da hat man wohl keine Lizenzen für die Titel bekommen, aber immerhin wurden die Songs speziell für den europäischen Markt angepasst, so dass wir kein Japano-Pop-Gedudel zu hören bekommen. Außerdem wurden die nachgespielten Songs sehr gut umgesetzt und sind teils kaum vom Original zu unterscheiden. Ein wirklicher Kritikpunkt ist es also nicht, nur erwähnt werden sollte es eben mal.
| ° Kurzübersicht
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Titel: Donkey Konga
Publisher: Nintendo
Genre: Musikspiel
Spieler: 1-4
Memory Card: 3 Blöcke
Altersfreigabe: ohne Altersbeschränkung
Schwierigkeitsgrad: Anfänger, Fortgeschrittene & Profis
| ° Fazit
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Alles in allem darf man "Donkey Konga" somit ruhigen Gewissens als absolutes Partyspiel bezeichnen. Man hat zwar auch alleine genug zu tun um sich die erforderlichen Trommelkenntnisse anzueignen, da das Spiel genug Langzeitmotivation für mehrere Wochen oder gar Monate bietet. Aber in erster Linie hat man mit einigen Kumpels seine Freude an dem Game und kann damit vielleicht sogar Konsolenmuffel vom Daddeln überzeugen. Zwar mag es anfangs etwas ungewohnt scheinen, wenn man vor allen anderen auf den Bongos herumklopfen und sich zumindest optisch gesehen zum sprichwörtlichen Affen macht, aber spätestens wenn einen das Bongo-Fieber gepackt hat verstummt auch der letzte Nörgler. Die innovativen Bongo-Controller unterstützen dabei das genial-simple Spielprinzip und da man den Titel mittlerweile im Pack samt Controller schon für 29,99 Euro bekommen kann, sehe ich mal über die durchschnittliche Grafik hinweg und vergeben die vollen fünf Sterne.
In diesem Sinne...
Stay Dark!
The-Bongomaster
PS: Alle Freunde des schnellen Klicks sollen die Bongos auf den Schädel gedonnert bekommen... ;)
Shake Heads!
Fazit: Das Fazit klatscht in die Hände.
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