
Tourenwagenmeisterscha ft
Top Gear GT Championship (GBA)

Name des Mitglieds: axelkothe
Produkt:
Top Gear GT Championship (GBA)
Datum: 04.11.01, geändert am 04.11.01 (51 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Herrausfordernd, Gute Grafik, Streckeneditor
Nachteile: Kurven werden zu spät sichtbar, Anfangs zu leicht
Aufbau:
1.Allgemeine Informationen
2.Test
3.Die Entwickler
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1. Allgemeine Informationen
Hersteller:
Kemco
Vertrieb:
Mitsui Deutschland
Entwickler:
Vision Works Japan
Version:
Deutsch
Sprache im Spiel:
Englische Texte
Anleitung:
46 Seiten, komplett in Farbe. Dreisprachig: Deutsch, englisch, französisch
Strecken:
6 Stück, alle nach originalen Rennkursen in Japan modelliert.
Fahrzeuge:
22 Stück, mit Lizenz (Originalwagen der All Japan Grand Touring Cat Championship)
Extras:
Strecken-Editor, zwei eigene Strecken können gespeichert werden
Spieler:
1-4 Spieler Multi-Modul Link-Up
Spieldauer:
Ca. 3 Stunden
Schwierigkeitsgrad:
Mittel
Veröffentlichung:
22. Juli 2001
Andere mir bekannte Versionen:
Top Gear Rally 1+2, Top Gear Hyper Bike, Top Gear Overdrive (alle N64)
Top Gear Rally 1+2 (GBC)
Top Gear Dare Devil (PS2)
Top Gear – Reihe für SNES
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2.Der Test
Top Gear GT Championship war einer der Launchtitel für den Game Boy Advance in Europa. Ob es ein übereilter Schnellschuss ist, der bis zum Launch des Gerätes fertig werden musste, oder ob es sich um ein ausgereiftes Spiel handelt, könnt ihr in diesem Test lesen.
Nach dem flotten Intro könnt ihr euch zwischen einen Quick Race, der Meisterschaft oder einem Besuch der Optionen entscheiden.
Das Herzstück des Spiels ist natürlich die Meisterschaft. Hier gilt es nach einer Saison an der Spitze der Tabelle zu stehen. Dazu müsst ihr 6 Rennen auf 6 verschiedenen japanischen Rennpisten absolvieren. Nachdem ihr euren Namen eingegeben habt, dürft ihr eines der Originalen Fahrzeuge der Tourenwagenmeisterschaft auswählen. Die Wagen unterscheiden sich dabei etwas in Gewicht un
d Leistung, was sich leicht auf die Fahreigenschaften auswirkt. Ist die Wahl getroffen, beginnt das erste Rennwochenende. Ein Zufallsgenerator bestimmt, ob ihr bei Regen oder Sonnenschein auf die Strecke geschickt werdet.
Bevor ihr euch in das Rennen stürzt, könnt ihr erst noch einige Runden auf dem Kurs drehen, um ihn besser kennen zu lernen. Anschließend folgt die Qualifikation, in der eine Runde absolvieren müsst. Wollt ihr keine Qualifikationsrunde fahren, startet ihr automatisch von der letzten Position, dem 6. Platz. Seid ihr mit dem Handling eures Fahrzeugs nicht zufrieden, geht ihr in die Werkstatt, und schraubt noch ein wenig an den Einstellungen herum. So könnt ihr die Karra perfekt an den jeweiligen Kurs anpassen.
Im Rennen müsst ihr euch schließlich gegen 6 Computerfahrer behaupten. Jeder dieser Computerfahrer hat dabei seinen eigenen Wagen sowie einen eigenen Fahrstil. Zum Glück fahren die Computergesteuerten Fahrzeuge auch nicht wie auf Schienen durch die Kurse, sondern machen auch mal einen Fehler und landen neben der Strecke. Zusammenstösse mit anderen Fahrzeugen bremst den das hintere Auto ab, das vordere bekommt eine Schubs nach vorne. Ein Schadensmodell gibt es aber nicht. Ist die Zielflagge überquert wird abgerechnet: Für den ersten Platz gibt's 20 Punkte, für den 2. 15, der 3. bekommt 12, der 4. 6 der 5. 3 und der letzte bekommt noch einen Trostpunkt.
In den darauf folgenden Rennen wird dem Sieger ein Zusatzgewicht aufgebrummt, welches sich vor Allem bei der Beschleunigung eures Wagens bemerkbar macht.
Hat man eine Saison erfolgreich beendet, darf man sich in der nächsten an einem höheren Schwierigkeitsgrad versuchen. Neben den Autos, die nun mit mehr Leistung daherkommen, verbessern sich auch die Computergegner: Sie fahren agressiver und schneller. Auch lassen sich die Autos nun nicht mehr so locker durch die Kurse steuern. War in der ersten Saison ein Abbremsen der Rennmaschinen nur vor Haarnade
lkurven nötig, muss in der vierten Saison auch schon bei leichten Kurven teilweise vom Gas gegangen werden, insbesondere bei Regentagen.
Nach der vierten Saison ist das Spiel geschafft, und der Abspann flimmert über den kleinen Bildschirm.
Will man nicht gleich eine ganze Meisterschaft absolvieren, wählt man im Hauptmenü den Punkt Quick Race. Neben einem einzelnen Rennen auf einer Strecke freier Wahl, kann hier auch ein Rennen gegen bis zu vier Freunde ausgetragen werden. Dazu benötigt aber jeder Spieler ein eigenes Modul. Als drittes steht euch hier noch ein Streckeneditor zur Auswahl, der sich sehr einfach bedienen lässt. In der Vogelperspektive baut ihr eine Strecke zusammen, die ihr auch gleich testen könnt. Gefällt euch das Ergebnis, legt ihr sie in einem der zwei Speicherplätze ab.
Im Gegensatz zu F-Zero oder Advance GT Championship wird bei Top Gear nicht der Mode 7 zu Hilfe genommen um die 3D-Grafik zu erzeugen. Stattdessen wird auf die klassische Methode der heranzoomenden Bitmapsprites zurückgegriffen, eine Technik die in den meisten Game Boy Color Rennspielen eingesetzt wird. Diese hat den Nachteil, dass der Streckenverlauf nicht einsehbar ist. Kurven sieht man eigentlich erst, wenn man in der besagten Kurve ist. Deshalb werden vor den Kurven Tafeln eingeblendet, welche die Stärke sowie die Richtung der Kurve anzeigen. Das Geschwindigkeitsgefühl kommt aber dennoch recht gut rüber, die Grafik ist flott und immer flüssig.
Während des Rennens hört man nur den Motorensound der Rennwagen, sowie das Quietschen der Reifen. Die Menüs wurden mit flottem Hard Rock unterlegt.
Axels Meinung:
Nach den vielen eher durchschnittlichen Tests in den bekannten Zeitschriften, war ich doch erst ein wenig skeptisch ob der Qualitäten des mir vorliegenden Racers. Nachdem ich in der ersten Saison ohne Probleme den ersten Platz belegt hatte, und mich darüber lustig gemacht hatte, dass man die meisten K
urven auch ohne abbremsen durchfahren konnte, schien mein Urteil klar: Top Gear ist eine unnötige Zeitverschwendung. Doch siehe da: In der zweiten Saison waren die Computergegner plötzlich präsent, und auch die Strecken waren schwieriger zu meistern. Und schon machte das Spiel richtig Spaß! Sicher, einige Sachen hätte man besser machen können, so stimmt z.B. die Streckenübersicht nur grob mit dem überein, was man tatsächlich fährt. Und auch die magere Anzahl von nur 6 Strecken lassen keine Topwertung für Kemcos Racer zu. Aber dennoch hat das Spiel mir für eine gewisse Zeit durchaus einigen Spaß gemacht, und auch der Streckeneditor sowie der Multiplayer-Modus (soweit man 3 Spieler mit je einem weiteren Modul findet) sorgen für etwas Langzeitmotivation.
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3. Die Credits
Graphic Designer:
Suguru Tsuchiya
Nanae Aida
Osamu Yamamoto
Tatsuyo Miura
Yukio Hara
Programmer:
Akihiro Sano
Takamasha Kanek
Masahiro Ozawa
Music & Sound Effects:
Yuuki Kisaragi
(Soramini Koubou)
Opening Graphics:
Tatsuo Miura
Yukio Hara
Nanae Aida
Ending Graphics:
Suguru Tsuchiya
Tatsuo Miura
Nanae Aida
Special Thanks:
Tatsumi Yuuki
Satoru Kawazu
Akiko Sano
Yasuji Hirashita
Junichi Tada
Shinobu Michiura
Todd Dyment
Takashi Sekiguchi
Director:
Akihiro Sano
Co-Producer:
Mitsuo Shinjo
Producer:
Seijiro Okuhara
Product:
Vision Works
(http://www.v-works.co.jp)
Fazit:
Weitere Testberichte: im Bereich Gameboy Advance Spiele
- ein trüber pc-abklatsch
- der beste kartracer mit spitzengrafik
- DAS Jump&Run der Spitzenklasse
- Alter Knaller mit neuer Idee
- Der Klassiker kehrt zurück...
- Der persische Prinz kehrt zurück zu seinen 2D-Wurzeln
- Gerne gespielt . . .
- Schnell, schneller, F-Zero!
- Ein fast vergessenes GBA-Juwel
- Einer der schwächeren Auftritte von Lara Croft

