


Produkttyp: Vivendi Gameboy-Advance-Spiele
Neuester Testbericht: ... sind gut herübergebracht alles ist super gut zu erkennen...einfach nur toll muss ich sagen. Sound: Sogar der Sound ist absolu... mehr
Ein lila Drache rettet die Welt!
Spyro - Season of Ice (GBA)

Name des Mitglieds: Gella
Produkt:
Spyro - Season of Ice (GBA)
Datum: 26.12.09, geändert am 10.04.12 (327 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Nette audiovisuelle Gestaltung, Spaßige Sparx-Missionen.
Nachteile: Frustrierende "Renn"-Missionen, Recht eintöniges Spielgeschehen.
Hallo liebe Dooyoos!
Ich habe mal wieder ein Videospiel durchgezockt, und eines vorweg: dieses mal hat es leider nicht ganz so viel Spaß gemacht, wie ich mir das erhofft habe. Die Rede ist von "Spyro - Season of Ice", welches bereits 2001 für den Game Boy Advance erschienen ist. Ich habe dieses Spiel aber auf meinem Nintendo DS Lite gespielt. Meinen Testbericht eröffne ich mit den wichtigsten Eckdaten:
DIE FAKTEN:
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Hersteller/Vertrieb:
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Universal Interactive
Entwickler:
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Digital Eclipse Software
5515 Doyle St # 1
Emeryville
CA 94608-2510
USA
Online:
http://www.digitaleclipse.com
Technische Daten:
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Erscheinungsdatum: 20. November 2001
Genre: Jump & Run/Adventure
Spieleranzahl: 1
USK-Freigabe: Ohne Altersbeschränkung
Preis:
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Bei Erscheinen anno 2001 dürfte "Spyro - Season of Ice" etwa 30 Euro gekostet haben, so wie die meisten Game Boy Advance-Spiele. Inzwischen ist es aber nur noch gebraucht zu bekommen. Ich habe dafür im Doppelpack mit "Crash Bandicoot 2: N-Tranced" bei eBay knapp 7 Euro bezahlt.
Spielebeschreibung laut Hersteller:
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Nach dem Sieg über die böse Hexe freuen sich Spyro und seine Freunde auf den wohlverdienten und hoffentliche störungsfreien Urlaub in Dragon Shores. In der Zwischenzeit ergreift der einfache Zauberbuch-Bibliothekar die Chance, auf die er schon immer gewartet hat: seine Karriere beschleunigen. Er findet in seiner riesigen Sammlung von Zauberbüchern einen Transformationszauber, der seine ärmliche Gestalt in neue Masse mit Stärke und Gehirnen umwandelt. Dummerweise hält er das Buch falsch herum und nun hat Grendoc zwei Köpfe und eine wirklich fiese Migräne! Für einen Heilungszauber benötigt er 100 Elfen-Flügel! So nimmt er Zoe gefangen und lässt alle Elfen im Elfenland einfrieren. Seine Kameraden gehen los, um diese einzusammeln. Zoe benutzt ihre allerletzte Zauberkraft, um einen magischen Ballon nach Spyro's Hilfe zu schicken. Zusammen mit Hunter und Sparx, begibt sich Spyro in ein brandneues Abenteuer, um Zoe und die Elfen zu retten.
FEATURES:
* Mehr als 30 neue Level, wie Lava Prairie, Hummingbird Village,
Honey Marsh, Roman Holiday, Star Park, Space Age Speedway und vieles mehr, garantieren stundenlangen Spielspaß!
* Erforschen Sie bekannte Spyro 3D-Welten, rasen Sie über Hochgeschwindigkeits-Strecken oder steuern Sie Sparx, die Libelle in der Vogelperspektive
* Genießen Sie Spyro's bekannte Effekte und Fähigkeiten wie: gleiten, Flammen spucken, Gegenstände speien, Wände einreißen und Edelsteine sammeln
* Reisen Sie mit Spyro zu neuen und einzigartigen Gegenden, die noch nie zuvor ein Drachenauge erblickt hat
* Neue Charaktere, Welten, Puzzles und Abenteuer
MEINE ERFAHRUNGEN:
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Spyro dürfte seit seinem ersten Playstation-Auftritt 1998 den meisten Videospielern ein Begriff sein. Der putzige lila Drache hat seitdem in sage und schreibe dreizehn Spielen sein Unwesen getrieben. "Spyro - Season of Ice" war 2001 das erste Game Boy Advance-Spiel mit dem feuerspeienden Monsterchen.
Steuerung und Spielablauf:
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"Spyro - Season of Ice" unterscheidet sich von den meisten anderen Spyro-Spielen dadurch, dass es nicht etwa ein Jump & Run oder ein Adventure ist, sondern eine etwas eigenartige Mischung aus beidem. Hauptsächlich geht es darum, in isometrisch dargestellten Levels Feen zu befreien. Dazu muss man die verschiedensten Gegenstände sammeln, Feinde besiegen und diverse Nebenmissionen erledigen. Das klingt aber leider Abwechslungsreicher, als es tatsächlich ist, denn die Levels unterscheiden sich eigentlich nur optisch voneinander. Der Aufbau ist bei allen sehr ähnlich: Es existieren mehrere kleine Inseln, die mit sammelbaren Gegenständen übersät sind. Diese Inseln klappert man nun der Reihe nach ab, und das war's auch schon.
Für ein wenig Abwechslung sorgen die Spezial-Missionen, von denen es zwei verschiedene Arten gibt. Zum einen sind da die Sparx-Level. Hier übernimmt der Spieler die Rolle der Libelle Sparx und ballert sich aus der Vogelperspektive durch einen Level, sammelt Schlüssel ein und bekämpft am Ende ein fieses Rieseninsekt. Diese Level gefallen mir deutlich besser als die normalen Welten, da sie fordernder und actionreicher sind. Sie erinnern ein wenig an den Klassiker "Gaunlet", falls den noch jemand kennt.
Die andere Art der Spezial-Missionen sind die sogenannten Rennstrecken. Leider ist der Titel sehr irre führend, denn hier rast Spyro nicht über Rundkurse, sondern fliegt durch Pseudo-3D Welten und ballert in guter alter "Space Harrier"-Manier auf alles, was sich bewegt. Eigentlich könnte das sehr viel Spaß machen, aber leider haben die Entwickler ein viel zu knappes Zeitlimit in diesen Missionen angesetzt. Es gibt zwei Schwierigkeitsgrade, und schon im leichteren der beiden heißt es etliche Male "Game Over" bevor man überhaupt einmal den Endgegner zu Gesicht bekommt. Und der will dann ja auch noch besiegt werden...
Die Steuerung von "Spyro - Season of Ice" ist routiniert umgesetzt. Hat man sich erst einmal mit der isometrischen Darstellungsweise angefreundet, geht das Spielen flüssig von der Hand. Das gilt auch für die Spezialmissionen.
Unterm Strich macht Spyro lange Zeit durchaus Laune, hat aber einen gravierenden Fehler: Um den Endgegner Grendor zu erreichen, müssen alle 99 Feen im Spiel befreit werden. Das Problem dabei ist, dass hierfür auch alle vier Rennstrecken auf "Schwer" geschafft werden müssen. Und das ist so unglaublich schwer, dass ich das Spiel aus Frust des öfteren beinahe an die Wand geworfen hätte. Schade, denn ansonsten ist "Spyro - Season of Ice" durchaus gelungen.
->Wertung: 3/5
Story:
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Die Story ist relativ kurios: Grendor, der Bösewicht des Spiels, entführt alle Feen bzw. friert sie in Eisblöcke ein. Als wäre das nicht schlimm genug, klaut er auch noch ein Zauberbuch, macht aber einen Fehler beim Zaubern und hat nun zwei Köpfe. Nun muss Spyro alle Feen befreien und den üblen Grendor zur Strecke bringen. Erzählerisch ist das nicht gerade sensationell, aber für ein GBA-Jump & Run finde ich die Story eigentlich recht gelungen.
->Wertung: 4/5
Grafik:
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Zuckersüße Kreaturen in Pastell-Farbenen Welten bekommt man in "Spyro - Season of Ice" geboten. Das Ganze präsentiert sich in einer etwas gewöhnungsbedürftigen, isometrischen Ansicht. Jeder der 20 Level sieht anders aus, und hat sein eigenes Thema, zum Beispiel Bienenstock, Römisches Reich, Lava, Strand, usw. Zusätzliche Abwechslung bieten die Pseudo-dreidimensionalen Rennlevel und die Sparx-Missionen. Das Ganze ist recht nett anzuschauen, sofern man Kitsch mag.
->Wertung: 4/5
Sound:
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Auch an der Musikuntermalung gibt es nichts zu meckern. Niedliche Melodien und niedliche Soundeffekte untermalen das niedliche Abenteuer des niedlichen Drachen in der niedlichen Feenwelt sehr passend. Alles recht niedlich hier...
->Wertung: 4/5
Umfang:
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Zwanzig Level sind über vier Welten verstreut. Es gibt allerhand zu sammeln, sammeln und nochmal sammeln. Somit hat man zwar lange was zu tun, Abwechslung bieten jedoch nur die vier Renn- und die vier Sparx-Missionen. Die meiste Zeit der insgesamt etwa 15-20 Spielstunden verbringt man jedoch in den restlichen zwölf Leveln mit sammeln, sammeln, sammeln...
->Wertung: 4/5
Schlusswort:
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"Spyro - Season of Ice" ist ein gutes Beispiel dafür, wie ein einziger Designfehler ein ansonsten gutes Spiel ins Mittelmaß abdriften lassen kann. Der Schwierigkeitsgrad der Rennstrecken-Missionen ist einfach so absurd hoch, dass es nach dutzenden Fehlversuchen einfach keinen Spaß mehr macht. Die Tatsache, dass sich die "normalen" Level alle sehr stark ähneln, ist da noch eher zu verkraften. Auch die gelungenen Sparx-Missionen können da nicht mehr viel retten. So ist "Spyro - Season of Ice" meiner Meinung nach ein bestenfalls durchschnittliches, und inzwischen etwas angestaubtes Spiel, für das der von mir bezahlte Preis von 3,50 Euro sehr angemessen ist. Deshalb vergebe ich hierfür passenderweise die Mittelmaß-Wertung von drei Sternen.
Fazit: Mittelmäßiges, sammellastiges Spiel mit Frustmomenten. Nur für Spyro-Fans empfehlenswert.
| Bedienkomfort: | ||
| Grafik: | ||
| Sound: | ||
| Schwierigkeitsgr.: | ||
| Spaßfaktor: |
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