Pokemon - Smaragd Edition (GBA)
Gelb-Kristall-Smaragd - Pokemon - Smaragd Edition (GBA) Gameboy Advance Spiele

Produkttyp: Nintendo Gameboy-Advance-Spiele

Neuester Testbericht: ... Pokemon aus seinem Rucksack zu nehmen, und ihm zu helfen. Gleich hier wird ausgesucht mit welchem Pokemon man startet. Da gibt es Hydropi ... mehr

Gelb-Kristall-Smaragd
Pokemon - Smaragd Edition (GBA)

urser

Name des Mitglieds: urser

Produkt:

Pokemon - Smaragd Edition (GBA)

Datum: 03.09.10

Bewertung:

Vorteile: viel zu entdecken, klasse Atmosphäre, lange Spielzeit, sehr gutes Gameplay

Nachteile: Man kann nur einmal Speichern

Jede Pokemon "Farbengeneration" hatte bis jetzt seine eigene Spezialversion, die noch mal Verbesserungen brachte, und die aktuelle "Farbgeneration" beendete. Bei Rot und Blau wars Gelb, und bei Silber und Gold wars Kristall. Jetzt steht eine Spezialversion zu Rubin und Saphir an, und soll auf die ohnehin schon guten Vorgängerversionen noch mal einen draufsetzen. Ob Smaragd gelungen ist, lest ihr hier.

Story
Die Story von Smaragd unterscheidet sich kaum von der Story aller anderen Pokemonspiele. Wie in jedem Pokemon ist es eure Aufgabe der beste Pokemontrainer von Hoenn (So heißt die Welt in Pokemon Smaragd) zu werden. Dazu müsst ihr die Pokemonliga schlagen. Aber um überhaupt in diese rein zu kommen müsst ihr vorher 8 Orden gewinnen. Die bekommt ihr in den Arenen, die sich in verschiedenen Städten befinden. Jeder Arenaleiter hat eine Vorliebe für einen bestimmten Pokemontypen. So hat der erste nur Pokemon vom Typ Gestein und Boden. Die Arenaleiter werden immer Stärker, und benutzen später auch Heiltränke und andere Sachen. Aber bevor es los geht, muss man sich erst entscheiden ob man als Junge oder als Mädchen spielt. Die Wahl hat zwar keinen Einfluss auf den Spielverlauf, aber euer Rivale hat dann das jeweils andere Geschlecht. Startet ihr als Junge, ist der Rivale ein Mädchen, startet ihr als Mädchen ist der Rivale ein Junge. Danach kommt eine kurze ansprache von Professor Birk. Dann kommt ihr mit einen Umzugswagen bei eurem Haus an, ihr stellt die Uhr in eurem Zimmer ein, und geht dann in Richtung Norden. Dann kommt eine kleine Zwischensequenz, in der euch Professor Birk, der von einen wilden Pokemon bedroht wird, eines der 3 Pokemon aus seinem Rucksack zu nehmen, und ihm zu helfen. Gleich hier wird ausgesucht
mit welchem Pokemon man startet. Da gibt es Hydropi das Wasserpokemon, Flemmli das Feuerpokemon und Geckabor das Pflanzenpokemon. Jedes dieser 3 Pokemon hat verschiedene Stärken und Schwächen, die sich erst im Verlauf des Spiels zeigen.
Hat man das gemacht, folgt ihr ihm in sein Labor, dort trefft ihr dann auf euren Rivalen, der gleichzeitig Birks Sohn/Tochter ist. Und dann beginnt die Reise. Was gegenüber von Rubin und Saphir im Bezug auf die Story geändert wurde ist die kleine Unterstory, die es in jedem Pokemon gibt. So trifft man dieses mal nicht auf Team Aqua oder Team Magma sondern auf beide. Und so siehts auch mit den Pokemon Groudon und Kyogre aus. Außerdem spielt in Smaragd Rayquaza eine ganz bestimmte Rolle, mehr möchte ich aber an dieser Stelle nicht verraten. Hat man die Pokemonliga durch, kann man in die Kampfzone, das ist eine neue Insel. Auf ihr gibt es verschiedene Arenen, in denen man unter bestimmten Umständen kämpfen muss. Die Story ist zwar an manchen Stellen etwas Flach, aber im Vergleich zu den ganzen Vorgängern hat sich doch einiges getan, und es ist eine recht gute Geschichte entstanden.

Gameplay
Das Gameplay von Pokemon dürfte mitlerweile jeden Gameboybesitzer bekannt sein. Aber für diejenigen, die es nicht kennen, werd ich noch mal was drüber erzählen. Das Gameplay ist gewohnt einfach. Ihr müsst kämpfen, sammeln, und trainieren. Das sind die Grundprinzipien in Pokemon. Nachdem man ein Startpokemon ausgesucht hat, kann man gleich loslaufen. Wenn man in einer Stadt ist, kann man dort verschiedene Sachen machen. Die sind von Stadt zu Stadt unterschiedlich, aber was sich in jeder Stadt befindet ist ein Pokemoncenter, in dem ihr eure Pokemon gratis heilen könnt, tauschen könnt, und auf eure Box zugreifen könnet, und ein Pokemart, in dem ihr euch Sachen kaufen könnt, z. B. Pokebälle, mitdenen ihr wilde Pokemon fangen könnt. Es gibt einige verschieden Pokeballarten, die stärker bzw. schwächer sind, je nachdem welches Pokemon damit gefangen werden soll. Der stärkste Ball im ganzen Spiel ist der Meisterball. Mit dem fangt ihr jedes Pokemon, egal wie stark. Verwendet ihr aber einen anderen Ball, solltet ihr das wilde Pokemon vorher schwächen. Ihr könnt immer 6 Pokemon mit euch tragen. Fangt ihr ein weiteres wird dieses automatisch auf eure Box übertragen. In einem Pokemoncenter könnt ihr es dann abheben, und mit einem anderen aus eurem Team tauschen. Insgesamt gibt es 386 verschieden Pokemon, die es aber nicht alle in dieser Version zu fangen gibt. Um alle zu bekommen müsst ihr manche trainieren, damit sie sich entwickeln, anderen muss man eine bestimmten Stein geben oder einfach nur tauschen, um eine Entwicklung auszulösen. Was seit Rubin und Saphir neu ist, ist die Geheimbasis, das ist ein Ort, den man sich in Höhlen und Bäumen einrichten kann. Man kann sich Möbel und Puppen reinstellen. Das muss man zwar nicht unbedingt machen, damit man weiter kommt, aber es ist ein netter Zusatz zum ohnehin schon sehr guten Spiel.

Grafik und Sound
Die Grafik hat sich gegenüber Rubin und Saphir nur maginal verändert. Es gibt einige Details mehr, und die Spielwelt ist insgesamt größer. Das ist aber durchaus im Positiven Sinne gemeint. So sieht die Umgebung immer noch toll aus, man erkennt jedes Objekt auf Anhieb und es gibt eine Wasserspiegelung. Die animationen der Charakter sind zwar begrentzt, sehen aber auch ziemlich gut aus, das fällt vorallem beim Angeln auf. Was neu ist, und es seit Kristall nicht mehr gegeben hat, ist eine kleine Animation der Pokemon am Beginn eines Kampfes. Sie bewegen sich kurz, bevor der Kampf beginnt. Das sieht nicht nur stylisch aus, sondern wirkt sich auch gut auf den Eindruck des Spielers aus. Was wie in Rubin und Saphir ist, sind auch die Angriffsanimationen. Wenn man eine Attacke einsetzt, wird diese durch eine animation gezeigt. Das kann man aber wenn man will im Optionsmenü ausstellen. Was man etwas negativ sehen kann, ist das Wettersystem. Es gibt zwar eins, dieses ist aber nur an einem bestimmten Ort zu sehen. Und dort regnet es dann auch nur. Der Sound ist ebenfalls sehr gut gelungen. Jedes Pokemon hat seinen eigenen Kampfschrei, der auch am Anfang eines Kampfes zur Animation dazu gemacht wird. Auch gibt es wieder verschiedene Sounds für verschiedene Gebiete. Wenn man z. B. in einer Höhle ist, hört es sich anders an als wenn man in einer Stadt ist. Auch wenn man auserhalb einer Stadt ist, hört man etwas anderes. Zusätzlich hat fast jede Stadt seinen eigenen Ton, der auch etwas über sie aussagt. Wenn man in einen Kampf gerät hört man eine Kampfmusik, die ernst kling. Sound und Grafik sind wie in allen anderen Pokemon sehr gut gelungen. Sie sind zwar nicht das Beste was es auf den Gameboy gibt, aber doch weit oben anzusiedeln.

Fazit
Pokemon Smaragd ist eines der besten Pokemonspiele überhaupt. Es gibt noch mehr Möglichkeiten sich zu Unterhalten als in allen Vorgängerversionen. Die Grafik und der Sound sind sehr gut gelunge, und das Gameplay einfach fantastisch. Wenn man will kann man sich mit dem Spiel sehr lange Zeit beschäftigen. Wer einen Gameboy besitzt und einmal ein richtig gutes Spiel spielen will sollte sich Pokemon Smaragd auf jeden Fall hohlen

Fazit: Sehr gut, wie man es von Pokemon gewohnt ist

Bedienkomfort:    
Grafik:    
Sound:    
Schwierigkeitsgr.:    
Spaßfaktor: