Garfield und seine neun Leben (GBA)
Ein paar Leben mehr hätten es ruhig sein dürfen! - Garfield und seine neun Leben (GBA) Gameboy Advance Spiele

Produkttyp: Flashpoint Gameboy-Advance-Spiele

Neuester Testbericht: ... zu überwinden. Features: - Neun aufregende Szenarien. Alle Level beinhalten einen klaren Weg zum Ziel, doch offenbaren sich gewitzt... mehr

Ein paar Leben mehr hätten es ruhig sein dürfen!
Garfield und seine neun Leben (GBA)

Gella

Name des Mitglieds: Gella

Produkt:

Garfield und seine neun Leben (GBA)

Datum: 09.10.11, geändert am 13.05.12 (129 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Hübsche Grafik, Passable Steuerung.

Nachteile: Viel zu kurz, Öder Sound, Keine Handlung.

Hallo liebe Dooyoos!

Ich habe mal wieder ein Spiel für den fast schon in Vergessenheit geratenen Game Boy Advance gespielt."Garfield und seine neun Leben" nennt sich das gute Stück. Ob das Abenteuer von Jim Davis' fettem, faulem Kater den selben Unterhaltungswert bietet wie die Comicstrips, erfahrt Ihr gleich nach den wichtigsten Eckdaten.


DIE FAKTEN:
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Hersteller/Vertrieb:
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The Game Factory ApS
Sintrupvej 12
8220 Brabrand
Dänemark

Online: www.gamefactorygames.com
Telefon: ++45 89 44 22 00
Fax: ++45 89 44 22 22


Entwickler:
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Lucky Jump Games
6400 Hollis St, Suite 3
Emeryville, CA 94608
USA

Online: www.luckyjumpgames.com
E-mail: info@luckyjumpgames.com
Telefon: ++510 495-9095
Fax: ++510 428-4006


Technische Daten:
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Erscheinungsdatum: 26. Juni 2006
Genre: Jump & Run
Spieleranzahl: 1
USK-Freigabe: Ohne Altersbeschränkung
ASIN: B000GCGB46


Preis:
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Ich kann mir kaum vorstellen, dass irgendwer heutzutage noch mehr als fünf Euro für dieses Spiel verlangt. Ich habe es zusammen mit drei anderen GBA-Spielen für einen Zehner bekommen.


Spielebeschreibung laut Hersteller:
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Die neun Leben eines Katers. Um sich fürs nächtliche Schläfchen bestens zu wappnen, startet Garfield schnell noch eine grandiose Fressorgie. Voll gestopft bis oben hin wankt der moppelige Vierpfötler ins Bett. Die Folgen lassen nicht lang auf sich warten: Kaum eingeknickt, findet sich Garfield in abenteuerlichen Traumszenarien wieder, die seinen Puls ordentlich ankurbeln. Natürlich treffen auch treue Weggefährten ein: Besitzer Jon, der tumbe Hund Odie, die Arbuckles, Clown Binky, Klein-Nermal, seine Angebetete Arlene und der fiese Nachbarskater Brick begleiten ihn in den aufregenden Geschichten. Stubentiger-Dompteure dirigieren die zynische Fellkugel bei ihren Reisen und helfen ihr, rasch Gegnern auszuweichen und trickreich Hindernisse zu überwinden.

Features:
- Neun aufregende Szenarien. Alle Level beinhalten einen klaren Weg zum Ziel, doch offenbaren sich gewitzten Spürnasen auch verborgene Areale, in denen Belohnungen warten.
- In drei Leveln stellen besonders schwierige Barrieren junge GBA'ler vor besondere Herausforderungen.
- Als Extra füllen Spieler ein Garfield Fotoalbum mit Bildern aus der TV-Serie.
- Zu jedem Zeitpunkt bestehen Speichermöglichkeiten.
- Klare und farbenfrohe Optik: im 2D-Comicstil der TV-Serie erleben alte und neue Fans die Abenteuer des faulen Katers.
- Speziell auf junge Spieler angepasst, reduziert sich der Textanteil auf ein Minimum.



MEINE ERFAHRUNGEN:
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Als Videospielfigur hat Garfield keinen besonders guten Ruf. Die bisherigen Konsolen-Auftritte des beliebten Katers waren kaum der Rede wert. "Garfield und seine neun Leben" wird aus Garfield wohl auch keine Spiele-Legende machen.


Steuerung und Spielablauf:
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Wie nicht anders zu erwarten war, handelt es sich bei "Garfield und seine neun Leben" um ein ziemlich geradliniges Hüpfspiel. Man steuert Garfield also in insgesamt neun Level möglichst unbeschadet von links nach rechts. Erschwert wird dies durch diverse Feinde, denen sich Garfield durch einen beherzten Fusstritt entledigt. Dieser Tritt hat jedoch eine relativ kurze Reichweite und ist besonders im Sprung gegen fliegende Gegner sehr schwer zu timen. Da dieses Spiel mit Sicherheit eher für jüngere Spieler konzipiert wurde, dürfte das für einige Frustmomente sorgen. Weitere Aktionsmöglichkeiten sind eine Rammattacke und ein Sprungangriff, diese sind gegen die meisten Gegner jedoch wirkungslos und werden nur sehr selten benötigt, um Objekte zu zerstören die den Weg blockieren.

Als Nebenaufgabe muss der fette Kater in jedem Level einhundert Nahrungsstücke einsammeln, und seinen geliebten Teddybären finden. Da die Spielabschnitte aber allesamt relativ simpel strukturiert sind, gestaltet sich das nicht wirklich schwierig. Nach jedem dritten Level wartet ein Endgegner auf Haue, was zumindest beim ersten Versuch schon mal zum Verlust eines Katzenlebens führen kann. Dann muss man den gesamten Level nochmal von vorne beginnen und auch die Sammelgegenstände erneut finden.

Spielerisch ist "Garfield und seine neun Leben" sicherlich keine Erleuchtung, schon gar nicht dann, wenn man an die perfekte Spielbarkeit von Super Mario und Konsorten gewöhnt ist. Garfield steuert sich ein ganzes Stück hakeliger als die Genre-Größen. Aber das stört eigentlich nur am Anfang des Spiels, irgendwann hat man sich an die Macken des dicken Katers gewöhnt.
->Wertung: 3/5


Grafik:
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Garfield selbst ist sehr Comic-getreu gezeichnet und liebevoll animiert. Das gilt auch für die meisten feindlichen Kreaturen. Die Hintergrundgrafiken sind allesamt schön bunt und - für GBA-Verhältnisse - durchaus abwechslungsreich. Unterm Strich ist die Grafik das Highlight von "Garfield und seine neun Leben".
->Wertung: 4/5


Sound:
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Die Hintergrundmusik dieses Spiels besteht aus einer handvoll wenige Sekunden lange Samples, die in der Endlosschleife vor sich hin düdeln. Zwar sind diese Melodien dezent genug, um nicht großartig zu stören, aber ein wenig mehr Mühe hätte man sich hier ruhig geben können. Auch die Feinde verfügen über maximal ein Geräusch, welches sie nur beim Angriff von sich geben. Garfield selbst ist die meiste Zeit stumm, es sei denn, man findet alle 100 Nahrungsmittel, die in jedem Level verstreut sind. Dann rülpst Garfield kurz. Dieser Laut entspricht in etwa dem Niveau des gesamten Klangbildes dieses Spiels.
->Wertung: 1/5


Story:
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Eine Geschichte erzählt "Garfield und seine neun Leben" eigentlich nicht. Nur am Anfang jedes Levels erklärt ein kurzer Text die zu erfüllende Aufgabe. Auch die simplen Standbilder vor Levelbeginn kann man nicht wirklich als Handlungselement interpretieren. Ich finde das schade, denn vom Humor, der den faulen Kater so beliebt gemacht hat, kommt in diesem Spiel so gut wie gar nichts rüber.
->Wertung: 1/5


Umfang:
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Die im Titel erwähnten "Neun Leben" beziehen sich auf die mageren neun Level, die dieses Spiel zu bieten hat. Ich habe gerade mal zwei Stunden benötigt, um das Spiel zu beenden. Dabei habe ich in sechs Level schon bei diesem ersten Versuch alle Nahrungsmittel und den Teddybären gefunden, die anderen drei Level habe ich noch ein zweites Mal gespielt. Ich habe dafür den Schwierigkeitsgrad "Mittel" gewählt. Als ich danach "Schwer" ausprobiert habe, konnte ich nur den Unterschied feststellen, dass man hier bei Feindkontakt mehr Lebensenergie verliert. Kleine Kinder können mit diesem Spiel vielleicht bis zu fünf Stunden ruhig gestellt werden, aber auch die bekommen anderswo deutlich mehr Spiel fürs (Taschen-)Geld.
->Wertung: 2/5


Schlusswort:
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Unterm Strich ist "Garfield und seine neun Leben" ein typisches Jump & Run mit Comiclizenz. Die Entwickler haben bei den Zeichnungen und Animationen des Hauptdarstellers ganze Arbeit geleistet, aber alles andere an diesem Spiel wirkt doch sehr uninspiriert. Die aus anderen Hüpfspielen zusammen geklauten Elemente funktionieren zwar recht ordentlich, aber alleine die viel zu knapp bemessene Spieldauer der mageren neun Level schmälert meinen Gesamteindruck doch deutlich. Obwohl ich Garfield sonst durchaus lustig finde, hatte ich während seines GBA-Abenteuers eher wenig zu lachen. Deshalb gebe ich diesem halbgaren, zweistündigen Rumgehüpfe trotz der hübschen Grafik und der akzeptablen Steuerung nur magere zwei Bewertungssternchen.

Fazit: Da waren die Entwickler wohl genau so faul wie Garfield...

Bedienkomfort:    
Grafik:    
Sound:    
Schwierigkeitsgr.:    
Spaßfaktor: