F-Zero - Maximum Velocity (GBA)
Schnell, schneller, F-Zero! - F-Zero - Maximum Velocity (GBA) Gameboy Advance Spiele

Erhältlich in: 1 Shop

Produkttyp: Nintendo Gameboy-Advance-Spiele

Neuester Testbericht: ... sehr hohoen spass faktor. ich finde alle f-zero spiele sehr gut. wenn man alle strecken in allen schwierikeitsgraden spielt um alle gleiter... mehr

Schnell, schneller, F-Zero!
F-Zero - Maximum Velocity (GBA)

Gella

Name des Mitglieds: Gella

Produkt:

F-Zero - Maximum Velocity (GBA)

Datum: 12.07.10, geändert am 27.04.12 (173 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Pfeilschnelle Rennaction, Präzise Steuerung, Tolles Streckendesign.

Nachteile: Wenige Spielmodi, Mäßiger Sound, Schwacher Mehrspieler-Modus.

Hallo liebe Dooyoos!

Ich möchte Euch heute ein weiteres kleines Juwel aus meiner umfangreichen Videospiele-Sammlung vorstellen. Es handelt sich um "F-Zero - Maximum Velocity" für den guten alten Game Boy Advance. Ob dieser Klassiker auch knapp zehn Jahre nach seiner Veröffentlichung noch begeistern kann, erfahrt Ihr in meinem Testbericht, den ich mit den wichtigsten Eckdaten eröffnen möchte.



DIE FAKTEN:
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Hersteller/Vertrieb:
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Nintendo of Europe
D-63760 Großostheim

Online:
www.nintendo.de


Entwickler:
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NDCube Co. Ltd
5-21-2 Asakusabashi
Taito-ku
Tokyo
Japan
111-0053

Telefon: ++03-5833-0311

E-mail: info@ndcube.co.jp

Online: http://www.ndcube.co.jp


Technische Daten:
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Erscheinungsdatum: 21. Juni 2001
Genre: Rennspiel
Spieleranzahl: 1-4
USK-Freigabe: Auf der Verpackungsschachtel meines Exemplars ist keine USK-Freigabe abgedruckt. Wahrscheinlich besitze ich also die Euro-Version. Die Jugendfreigabe der ELSPA lautet "Ab 3 Jahre".
ASIN: B00005B8IX


Preis:
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Da es dieses Spiel fast nur noch als Gebrauchtware zu kaufen gibt, ist eine genaue Aussage über den Preis kaum möglich. Ich habe bei e-Bay lediglich 4,55 Euro dafür bezahlt.


Spielebeschreibung laut Hersteller:
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"F-Zero - Maximum Velocity" - der totale Temporausch! Geschwindigkeitsbegrenzungen sind von nun an Geschichte! Meistere 20 verschiedene Kurse mit völlig neuen Gleitern und Strecken! Verbinde mehrere Gameboy Advance mit dem Game Boy Advance Game Link-Kabel, um gegen bis zu drei Freunde gleichzeitig anzutreten! Also, trete das Gaspedal bis zum Bodenblech und sichere dir einen Ehrenplatz in der Ruhmeshalle der schnellsten Rennpiloten der Galaxie.



MEINE ERFAHRUNGEN:
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"F-Zero" - dieser Name steht schon seit den frühen Neunzigern für rasend schnelle Rennen in futuristischem Ambiente. Der erste Teil der Serie war einer der Launch-Spiele für den guten alten Super Nintendo. Inzwischen gibt es neben einem absolut großartigen Nintendo 64-Ableger ("F-Zero X") und einem GameCube-Titel ("F-Zero GX") auch zwei Spiele für den Game Boy Advance. Das erste davon stelle ich Euch hier vor.


Steuerung und Spielablauf:
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Für alle, die von "F-Zero" noch nie etwas gehört haben, erläutere ich erst einmal die Grundlagen, die in allen Vertretern dieser Spielereihe identisch sind:

Es geht darum, mit schwebenden Renngleitern in atemberaubendem Tempo über Rennstrecken zu rasen, und am Ende den Sieg davon zu tragen. Dieses Unternehmen wird durch die Energieleiste deutlich erschwert, welche bei jedem Kontakt mit einem Kontrahenten, der Streckenbegrenzung oder einem Streckenhindernis schnell abnimmt. Sobald sie leer ist, explodiert das Fahrzeug.

Die wichtigste - und einzige - Waffe, mit der man sich einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz verschaffen kann, ist der Boost. Durch diese begrenzte Turbo-Power kann man kleinere Fahrfehler wieder ausgleichen. Etwas umständlich fand ich anfangs die Tatsache, dass man diesen Boost durch das gleichzeitige Drücken der Schultertasten auslöst. Da ich das Spiel auf meinem Game Boy Micro (und mit seinen bekanntermaßen sehr unhandlichen Schultertasten) gespielt habe, fiel mir die Steuerung manchmal doch schwer. Bis ich gemerkt habe, dass man im Options-Menü die Tastenbelegung ändern kann. Seitdem zünde ich den Turbe per Steuerkreuz-Oben, so geht mir das Gleiter-Fahren deutlich leichter von der Hand.

Das Herz dieses Rennspiels ist der Grand Prix-Modus. Hier gibt es am Anfang drei verschiedene Cups (Pawn, Knight und Bishop), die aus jeweils fünf Strecken bestehen. Ein Rennen verläuft über fünf Runden. Ziel ist es nun, am Ende jeder Runde unterhalb der vorgegebenen Platzierungs-Deadline zu sein. Die erste Runde muss man in den Top 15 beenden, die zweite in den Top 10, die dritte in den Top 7, die vierte in den Top 5 und die letzte Runde schließlich in den Top 3. Schafft man dies in allen fünf Rennen, gilt der Cup als gewonnen - eine Punktvergabe oder Ähnliches gibt es hier nicht.

Abgesehen des Grand Prixs gibt es leider nicht sehr viel in "F-Zero - Maximum Velocity" zu entdecken. Lediglich der obligatorische Trainings-Modus (sprich: Einzelrennen) ist eine Alternative. Der freischaltbare Championship-Modus entpuppt sich als simples Zeitfahren auf einer Bonusstrecke.

Trotz der geringer Auswahl an Spielmodi gefällt mir "F-Zero - Maximum Velocity" vor allem aufgrund der präzisen Steuerung und ausgeklügelten Streckenführung doch sehr gut. Die Lernkurve ist ab einem gewissen Zeitpunkt im Spiel zwar ziemlich steil, aber ich hatte nie das Gefühl, vor einer unlösbaren Aufgabe zu stehen. Mit etwas Übung, Geschick und Geduld lässt sich jedes Rennen gewinnen.
->Wertung: 4/5


Grafik:
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Optisch sieht "F-Zero - Maximum Velocity" exakt gleich aus, wie der erste F-Zero-Teil für den Super Nintendo - nur eben deutlich kleiner. Das heisst, auch hier wird der so genannte Mode 7-Effekt verwendet, bei dem man auf einer waagerechten Ebene fährt. Da es sich dabei aber nicht um echte 3D-Grafik handelt, ist die Strecke flach wie eine Flunder. Die Darstellung von Erhebungen ist aus technischen Gründen bei Mode 7 nicht möglich. Immerhin bietet "F-Zero - Maximum Velocity" aber zwei dieser Ebenen, die Strecke selbst und die etwas tiefer liegende Umgebung. Darauf tummeln sich die Renngleiter, welche aus 2-dimensionalen Sprites bestehen.

Aus dieser antiquierten Technik holt "F-Zero - Maximum Velocity" aber dann doch eine Menge raus. Die Grafik ist ausgesprochen flott und ruckelt zu keinem Zeitpunkt. Im direkten Vergleich wirken einige andere GBA-Rennspiele (wie zum Beispiel "Mario Kart - Super Circuit") aber ein wenig detaillierter.
->Wertung: 4/5


Sound:
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Die Melodien während der Rennen sind zwar schön flott und Action-geladen, aber nun wahrlich nichts Besonderes. Die Motorengeräusche der Boliden sind hingegen vür Game Boy Advance-Verhältnisse recht gut gelungen. Dieser positive Gesamteindruck wird aber durch die billigen Pieps-Geräusche wieder zerstört, welches man sehr oft zu hören bekommt. Sei es am Anfang des Rennens als Countdown, weil man einen Kontrahenten überholt bzw. von einem überholt wird, bei niedriger Fahrzeug-Energieleiste, bei einer Rennplatzierung nahe an der Deadline, im Hauptmenü, und, und, und. So ergibt sich unterm Strich nur ein durchschnittlicher Gesamteindruck der akkustischen Seite.
->Wertung: 3/5


Story:
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"F-Zero - Maximum Velocity" verzichtet im Spiel selbst auf jegliche Handlung im Spiel selbst. Lediglich im Handbuch wird erwähnt, dass seit dem SNES-Erstling 25 Jahre vergangen sind, und nun eine neue Generation von F-Zero Piloten antritt. Ich finde, ein wenig mehr "Drumherum" hätte dem Spiel gut zu Geicht gestanden, denn so fährt man eigentlich nur, weil es nun mal ein Rennspiel ist. So etwas wie einen Sinn dahinter bekommt man nicht geboten.
->Wertung: 2/5


Multiplayer:
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Der Mehrspielermodus von "F-Zero - Maximum Velocity" bietet Kopf-an-Kopf-Rennen für bis zu vier Spielern. Allerdings kann man hier aus unerfindlichen Gründen keine Meisterschaft, sondern nur einzelne Rennen fahren. Löblich finde ich hingegen, dass es auch einen Einzel-Modul-Mehrspielermodus gibt, auch wenn hier nur auf einer Strecke gefahren werden kann, und außerdem die Hintergrundmusik fehlt.
->Wertung: 2/5


Umfang:
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"F-Zero - Maximum Velocity" bietet wie erwähnt eigentlich nur einen "echten" Spielmodus, den Grand Prix. Hier gibt es insgesamt vier Cups mit je fünf Strecken in vier Schwierigkeitsstufen. Nur für die höchste Stufe "Master" bekommt man eine Trophäe. Da diese für jedes Fahrzeug einzeln gespeichert werden, müsste man theoretisch mit allen zehn Boliden jeden Cup gewinnen, um alle möglichen Auszeichnungen im Spiel zu erringen. Das würde aber besonders mit den schwächeren Fahrzeugen ewig dauern - falls es überhaupt schaffbar ist. Ich habe die vier Cups mit einem Fahrzeug gewonnen, und sehe das Spiel damit als beendet an. Die gesamte Spieldauer betrug bei mir etwa 15 Stunden. Für ein Rennspiel ist das meiner Meinung nach gerade noch akzeptabel. Der Mehrspielermodus bietet leider zu wenig Abwechslung, um dauerhaft unterhalten zu können.
->Wertung: 3/5


Schlusswort:
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"F-Zero" ist und bleibt mein Favorit unter den Future-Racer-Serien. Die rasante Action kommt auch auf dem Mini-Screen meines Game Boy Micro voll zur Geltung. Zwar sind Umfang und Abwechslung durchaus ausbaufähig, aber die Raserei auf den superb designten Strecken macht trotz der in die Jahre gekommenen Grafik immer noch jede Menge Spass. Da der direkte GBA-Nachfolger "F-Zero - GP Legends" aber über einen zusätzlichen Story-Modus verfügt, vergebe ich für "F-Zero - Maximum Velocity" doch "nur" vier der fünf möglichen Bewertungssterne.

Fazit: Auch auf dem kleinsten Bildschirm ist und bleibt F-Zero ein Spektakel.

Bedienkomfort:    
Grafik:    
Sound:    
Schwierigkeitsgr.:    
Spaßfaktor:    

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