Fast ein Oldtimer in meiner Küche
Siemens TG 20002

Name des Mitglieds: immomaus65
Produkt:
Siemens TG 20002
Datum: 26.12.11
Bewertung:
Vorteile: ovale Form für längliches Frittiergut, absenkbarer Korb b. geschlossenem Deckel, leicht zu reinigen
Nachteile: Ausgießen von Fett ist nicht ganz leicht
Bisher hatte ich - bis auf wenige Ausnahmen - mit meinen Haushaltsgeräten viel Glück (Klopf auf Holz!!). Die meisten sind schon etwas in die Jahre gekommen, funktionieren aber noch immer einwandfrei. Über das Gerät, dass ich Euch heute vorstellen möchte, kann ich einen wirklichen Langzeiterfahrungsbericht schreiben.
Nachdem unsere erste Fritteuse nach rund 10 Jahren nicht mehr wollte wie sie sollte, musste ein Ersatz her. Vor ca. 11 Jahren - also noch zu DM-Zeiten - legten wir uns eine Fritteuse der Marke Siemens zu. Wir entschieden uns damals für das Modell
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Meine Erfahrungen in den letzten 11 Jahren möchte ich mit euch teilen.
Kaufort und Preis:
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Gekauft haben wir die Fritteuse vor rund 11 Jahren in unserem örtlichen Kaufring-Kaufhaus. Der Preis erschien uns damals mit rund DM 140,00 sehr hoch - aber sie hat sich bezahlt gemacht, da sie auch nach 11 Jahren trotz regelmäßigen Gebrauchs noch problemlos funktioniert.
Heute findet man das Gerät nur noch äußerst selten, und als Neuware eigentlich gar nicht. Ab und zu gibt es die Fritteuse noch bei Ebay im Angebot, manchmal auch bei Restpostenverkäufen.
Lieferumfang und Verpackung:
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Die Verpackung befindet sich nicht mehr in meinem Besitz - rund 2 Jahre nach Garantieende habe ich sie aus Platzgründen entsorgt. Ich meine mich aber erinnern zu können, dass die Kartonverpackung ca. 50 bis 55 cm breit und 35 bis 40 cm hoch war. Auf dem - ich glaube - blauen Untergrund waren neben der weißen Fritteuse auch die technischen Informationen abgedruckt.
Das Gerät war im Karton noch mit einer Transportsicherung gegen Verrutschen geschützt.
Hersteller und Service-Center:
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Siemens Elektrogeräte GMBH
Carl-Wery-Str. 34
81739 München
Telefon: +49 89 4590-09
Fax: +49 89 4590-2347
BSH Hausgeräte Service GmbH
Werkskundendienst für Hausgeräte
Carl-Wery-Str. 34
81739 München
Telefon: +49 89 35880-5902
Optik:
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Während viele andere Fritteusen rund sind oder quadratische Formen mit abgerundeten Ecken haben ist diese hier oval. Links und rechts gibt es jeweils einen nach innen gerichteten Griff, der beim Transport recht hilfreich ist. Das Gerät ist weiß, hat an der Vorderseite, ca. 3 cm vom unteren Rand einen Schieberegler, mit dem die Frittiertemperatur stufenlos eingestellt werden kann. Der Temperaturbereich liegt zwischen 150 und 190 °C und wird auch mit Symbolen (z.B. Pommes, Fisch usw.) und Frittierzeiten dargestellt.
Über dem Schieberegler befindet sich auf der rechten Seite ein quadratischer, weißer Ein-/Ausknopf in Form eines Drückschalters, links daneben ist eine Kontrollleuchte vorhanden. Während der Aufheizphase leuchtet diese dauerhaft rot, ist die richtige Temperatur erreicht, leuchtet das Lämpchen grün.
Der Sockel der Fritteuse ist ein einem hellen Grau gehalten. Oberhalb dieser Bedienelemente befindet sich ein ebenfalls grauer Griff, der in das Gehäuse eingeklappt werden kann. Im oberen Bereich des Griffes befindet sich ein Schiebeknopf, mit dem bei geschlossenem Deckel der mit dem Griff verbundene Frittierkorb im Inneren gehoben und arretiert oder in das heiße Öl abgesenkt werden kann. Rechts daneben befindet sich ebenfalls ein quadratischer Taster, mit dem der Deckel geöffnet werden kann. Nach dem Absenken des Korbes kann der Griff wieder eingeklappt und nach unten in den vorderen Gehäuseteil eingeschoben werden, damit er nicht hervorsteht und eine Unfallgefahr darstellt.
Geschlossen wird das Gerät mit einem ovalen Deckel in welchem sich ein quadratisches Sichtfenster und links und rechts davon Lüftungsschlitze befinden. Befestigt ist dieser Deckel am hinteren Rand des Gehäuses über zwei kleine Zapfen, die in halbrunde Aussparungen eingeschoben und mit einem Kunststoffdeckel gesichert werden. Hinter diesem befindet sich im unteren Bereich noch eine kleine schmale Schale als Auffangbehälter für Kondenswasser. Jeweils an der linken und rechten Schmalseite befindet sich jeweils ein Griff.
Unterhalb der Lüftungsschlitze sind Edelstahldauerfilter in halbovaler Form eingesetzt, damit der Fettgeruch gemildert ist. Darüber wird eine Edelstahlplatte mit Lüftungsschlitzen und Aussparung für das Fenster eingesetzt und mit zwei schwarzen kleinen Klapphebels arretiert.
Wenn der Deckel geöffnet ist sieht man am hinteren linken Rand eine kleine Ausgießhilfe, die bei der Reinigung des Gerätes sehr nützlich ist.
Der ovale Edelstahlbehälter ist am oberen Rand abgerundet umgefalzt, so dass man sich nicht durch scharfe Kanten verletzen kann. Positiv ist, dass der Behälter eine vollkommen glatte Oberfläche ohne sichtbare Heizschlagen hat.
An der hinteren Seite unten links ist ein kleines Loch vorhanden, aus dem man das Stromkabel herausziehen, bzw. auch wieder hineinschieben kann. Damit hat man keinen Kabelsalat bei der Aufbewahrung.
Kommen wir zur Praxis:
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Ich muss zugeben, dass ich in der Fritteuse meistens nur Pommes, Zwiebelringe oder Calamare zubereite. Natürlich lassen sich auch Schnitzel, Hähnchenkeulen, und Fisch ohne Probleme zubereiten, dies vor allem deshalb, da das längliche Frittiergut super in den ovalen Frittierkorb passt. Auch ausgebackene Bananen werden sehr lecker.
Doch fangen wir von vorne an:
Man kann die Fritteuse mit flüssigem Fett - sprich Öl - oder aber mit festen Pflanzenfetten betreiben, sie ist aber nicht für kaltgepresste oder ungehärtete Öle und Fette geeignet. Der Edelstahlbehälter hat ein Fassungsvermögen von 1,4-1,8 Kg Fett oder 1,7l-2,5l Öl . Am hinteren inneren Rand des Behälters sind zwei Prägungen vorhanden, die den Füllstand anzeigen - es ist ein Minimum- - und ein Maximumstrich vorhanden, die nicht unter- bzw. überfüllt werden sollten.
Ich betreibe das Gerät immer mit Pflanzenfett und benötige dazu rund 1 ¾ Stangen (1,75 kg) Biskin oder ähnliches Fett (gibt es ja auch günstiger in den Discountern) - wobei ich festgestellt habe, dass Biskin den besten Frittiergeschmack hat.
Das Fett gebe ich in den leeren Edelstahlbehälter und lasse es schmelzen und heiß werden, bis die grüne Kontrollleuchte brennt, bevor ich den Frittierkorb mit dem Frittiergut einsetze und absenke. Dabei muss ich aufpassen, dass am Frittiergut nicht zuviel Eisreste sind, da ansonsten das heiße Fett stark aufschäumt. Sollte es sich einmal nicht vermeiden lassen, achte ich darauf, dass der Deckel geschlossen ist, damit das heiße Fett nicht heraus spritzt.
Durch das Sichtfenster kann ich ab und zu einen Blick ins Innere werfen, wobei ich allerdings festgestellt habe, dass mir das Sichtfenster nur eine bedingte Hilfe ist, um festzustellen, wie weit der Garvorgang vorangeschritten ist, da das Fenster nach einigen Frittiervorgängen nicht mehr so sauber ist und dadurch der Blick ins Innere nicht ganz frei ist, bzw. sich etwas Kondenswasser absetzt, wenn man zu eishaltige Lebensmittel frittiert.
Wenn ich Pommes oder panierte Zwiebelringe zubereite, öffne ich nach einigen Minuten den Deckel, hebe den Fritierkorb an und schüttele das Fritiergut auf, damit die Kartoffelstäbchen oder Zwiebelringe nicht zusammen kleben. Dann noch einmal für die restliche Garzeit abgetaucht ins heiße Fett. Man sollte darauf achten, dass man nicht zu viel Fritiergut in die Friteuse gibt, da dieses eigentlich schwimmen sollte. Wenn der Korb zu üppig gefüllt ist, kann es passieren, dass die einzelnen Teile zusammenkleben und nicht rundherum kross fritiert werden. Dies kann durch das zwischenzeitlich Aufschütteln vermieden werden.
Natürlich habe ich auch schon Fischstäbchen oder panierten Fisch fritiert - ich achte aber darauf, dass ich Fisch nur dann mache, wenn das Fett bald gewechselt werden muss. Da dieses den Fischgeruch annimmt, braucht man danach eigentlich nichts anderes mehr in diesem Fett machen, außer man mag Pommes mit Fischgeschmack - Fish and Chips mal auf eine andere Art!
Wir sind gute Esser, so dass ich bei einem Frittiervorgang ca. ein halbe Kilopackung Pommes in die Friteuse gebe. Dies funktioniert gut, wenn das Gerät bis auf Maximum mit Fett gefüllt ist.
Manchmal habe ich den Eindruck, dass der Deckel zwischenzeitlich nicht mehr zu 100% schließt, da sich am oberen Gehäuserand mitunter etwas Fett absetzt. Dieses ist aber leicht mit einem Zewa oder einem feuchten Tuch abzuwischen, wenn man die Reinigung direkt nach dem Frittiervorgang vornimmt.
Im Laufe der Jahre hat sich der Boden des Edelstahlbehälters dunkel verfärbt - er ist fast schwarz geworden. Dabei hat sich aber nichts am Boden abgesetzt oder eine feste Schicht gebildet - der Behälter ist glatt wie eh und je. Nur das Edelstahl ist dunkler geworden, was aber keine Auswirkung auf den Frittiervorgang bzw. den Geschmack hat - es ist lediglich ein Schönheitsproblem.
Auch der Deckel hat im Laufe der Zeit etwas gelitten und ist nicht mehr so schön, wie am Anfang. Der Bereich links und rechts neben dem Sichtfenster im Bereich der Abluftschlitze ist zwischenzeitlich braun-gelb geworden, aber solange die integrierten Dauerfilter funktionieren, besteht meines Erachtens kein Handlungabedarf.
Da das Gerät von der Außenhülle her aus wärmeisolierendem Kunststoff besteht, gibt während dem Frittiervorgang eigentlich keine Gefahr, sich zu verbrennen, wenn man das Gerät außen anfasst. Außerdem gibt es ja auch noch die beiden Griffe, an denen man die Fritteuse hochheben kann.
Reinigung:
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Selbst wenn man immer nur Pommes Frites zubereitet, bleibt es nicht aus, dass das Frittierfett mit der Zeit von Bröseln und Rückständen versetzt ist. Diese schwimmen dann am Rand, wenn das Fett flüssig ist und zeigen einem, dass es Zeit ist, das Gerät zu reinigen.
Da das Gerät am unteren Rand keinen Fettauslass hat, wie es dies bei einigen Modellen gibt, muss das Fett aus dem Gerät gekippt oder heraus gekratzt werden.
Damit dies ohne Probleme funktioniert, ist es am Besten, wenn man den Deckel abnimmt und das Kabel in das Kabelstaufach einschiebt, damit es beim Anheben des Gerätes nicht hinderlich ist. Am einfachsten ist es, das flüssige Fett in eine Schüssel oder in leere Konservenbüchsen umzufüllen. Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass feste Fett mit einem Löffel, am besten mit einem Plastiklöffel, aus dem Edelstahlbehälter zu kratzen. Ich lasse das Fett allerdings immer schmelzen und schütte es dann um. Dazu stelle ich zwei Konservenbüchsen auf ein Holzbrett und schütte das Fett in die Büchsen. Danach stelle ich das Brett mit den Büchsen an einen Ort, an dem das Fett wieder fest werden kann, ohne dass es störend ist oder dass man daran stößt.
Da man das Fett nur bei geöffnetem Deckel ausschütten kann und man dazu die Friteuse stark kippen und aufheben muss, um das Fett umzufüllen, nehme ich den Deckel ab, da dieser nur hinderlich ist. Außerdem macht es Sinn, sich eine Stelle auszusuchen, an der es keine Oberschränke oder andere störenden Oberteile gibt, damit man mit dem heißen Fett nicht unabsichtlich irgendwo anstößt.
Natürlich bleiben Brösel und Rückstände im Edelstahlbehälter übrig, die ich mit ein paar Küchentücher entferne. Die Fettrückstände werden ebenfalls mit einem bzw. mehreren Zewa-Tüchern herausgewischt. Dabei muss ich etwas aufpassen, dass ich mir die Finger nicht am heißen Edelstahl verbrenne. Aber mit einer ausreichend dicken Küchenpapierschicht passiert nichts. Danach wische ich den Behälter feucht aus und lasse ihn austrocknen, damit ich das nächste Fett einfüllen kann.
Den abgenommenen Deckel zerlege ich in seine Einzelteile (Kunststoffoberdeckel, Metallabdeckung und zwei Edelstahlfilter) und gebe sie in die Spülmaschine. Auch der Fritierkorb wandert in den Geschirrspüler. Wenn die Teile gereinigt sind, setze ich sie wieder zusammen und hänge den Deckel in die beiden Zapfen auf der Rückseite ein. Davor habe ich die glatte Gehäuseoberfläche mit einem feuchten Tuch mit Spülmittellauge abgewischt und auch die Abdeckung und die Kondenswasserschiene auf der Rückseite gereinigt. Auch diese Teile können in die Spülmaschine.
Den Edelstahlbehälter selbst kann man leider nicht aus dem Kunststoffgehäuse herausziehen und in den Geschirrspüler geben. Hier bleibt nur die manuelle Reinigung.
Beim Einsetzen der Metallabdeckung muss man etwas Fingerspitzengefühl beweisen, da die beiden Arretierungszapfen leicht zurück rutschen und nicht auf Anhieb in der dafür vorgesehenen Aussparung landen. Aber wenn man etwas Geduld beweist, sitzt die Abdeckung bombenfest.
Die Reinigung des Gerätes funktioniert aufgrund der glatten Oberflächen relativ einfach - mal abgesehen davon, dass man beim Aufheben des Gerätes und beim Ausgießen etwas aufpassen sollte, damit nichts daneben geschüttet wird und man sich eventuell am flüssigen Fett verbrüht.
Bei uns ist die Fritteuse im Schnitt zwei bis dreimal im Monat in Betrieb. Um die Haltbarkeit des Fettes zu verlängern, sollte man das gebrauchte Fett abgießen und durch ein Sieb laufen lassen. So werden auch kleine Rückstände aufgefangen und das Fett kann in einem geeigneten Behälter in den Kühlschrank gestellt werden. Alternativ kann man natürlich auch die Fritteuse mit dem gebrauchten Fett an einem kalten Platz (z.B. Keller) deponieren.
Wenn man das gefüllte Gerät aufbewahren möchte, macht es Sinn, den Korb in das noch flüssige Fett abzusenken, oder den Korb komplett zu entnehmen. Ich lasse ihn allerdings immer drinnen, das nimmt weniger Platz weg. Der Hebel zum Heben und Senken des Korbes wird zurückgeschoben, so besteht keine Gefahr, unabsichtlich am Gerät hängenzubleiben und es umzureißen.
Verarbeitung:
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Auch nach mehr als 10 Jahren habe ich noch kein Problem mit dem Gerät gehabt. Es wird noch genauso heiß wie früher, es gibt keine Ecken und Kanten, an denen man sich verletzen kann. Die Deckelmechanik funktioniert noch wie am ersten Tag. Es gibt wirklich nichts auszusetzen.
Technische Daten:
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- Gehäuse weiß
- Wärmeisoliertes, ovales Kunststoff-Gehäuse
- Einfüllmenge für Fritieröl (min-max): 1,7-2,2 Liter
- Einfüllmenge für Fritierfett (min-max): 1,4-1,8 kg
- Innenbehälter u. Frittierkorb aus Edelstahl
- Ovale Bauform
- Deckel mit Sichtfenster, Alu-Dauerfilter und Verriegelung
- Deckelöffnung per Knopfdruck
- Heben und Absenken des Frittierkorbes bei geschlossenem und verriegeltem Deckel möglich
- herausnehmbare Permanent-Metallfilter im Deckel
- teilweise spülmaschinengeeignet
- Kontrollleuchte für Ein/Aus
- Frittier-Bereitschaftsanzeige
- Temperaturwahl stufenlos und Tiefkühlstufe
- Kabelstaufach am Gerät
- Gerätemaße (HxBxT): 250 x 355 x 285 mm
- Stromanschluss: 220 - 240V ~ 50 - 60 Hz
- Leistungsaufnahme: 2000 W
- Temperaturbereich bis max. 190° Celsius
- Einlegetemperatur 160 - 190 ° Celsius
Bedienungsanleitung:
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Die Anleitung war natürlich auch dabei, ich habe sie allerdings nicht mehr in meiner Sammlung an Bedienungsanleitungen gefunden. Soweit ich mich erinnern kann, war sie recht umfangreich, aber in deutscher Sprache waren nur wenige, leicht verständliche Seiten vorhanden.
Resumée:
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Die Fritteuse war zwar nicht gerade günstig gewesen, ich finde aber nach mehr als 10 Jahre regelmäßigen, problemlosen Gebrauchs, ist sie auf jeden Fall ihr Geld wert gewesen. Durch ihre ovale Form ist sie auch bestens dazu geeignet, längliches Frittiergut wie Fische, große Schnitzel und ähnliches aufzunehmen, ohne dass diese am Rand anstoßen und beim Frittieren hoch gebogen werden . Pommes, Calamare und Zwiebelringe werden cross und superlecker. Ich finde, Pommes schmecken wesentlich besser - vor allem knuspriger - als die fettarme Variante aus der Röhre des Backofens, was aber auch damit zu tun hat, dass Fett ein Geschmacksträger ist.
Abgesehen vom Ausschütten des Fettes, bei dem man auf jeden Fall vorsichtig sein muss, geht die Reinigung wirklich einfach. Durch die glatten Formen innen und außen kann man das Gehäuse und den Fettbehälter ganz leicht aus- bzw. abwischen.
Ich finde es nur etwas lästig, dass zwischenzeitlich sich bei den meisten Frittiervorgängen etwas Fettdampf zwischen Gehäuse und Deckel austritt und sich am Absatz zwischen den beiden Geräteteilen anlegt. Ich denke, dass liegt daran, dass die Abdichtung zwischenzeitlich nicht mehr ganz dicht ist - kein Wunder nach mehr als 10-jährigen regelmäßigen Gebrauchs.
Aufgrund der Haltbarkeit und der guten Handhabung bin ich mit dem Gerät sehr zufrieden. Da das Entleeren nicht ganz so einfach ist, ziehe ich einen Stern ab und gebe ein Kaufempfehlung. Wenn man es noch irgendwo neu bekommt, auf jeden Fall zugreifen. Bei gebrauchten Geräten kommt es immer auf den Preis an.
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Falls jemandem der Bericht bekannt vorkommen sollte, ein Teil meiner Berichte erscheint auch bei yopi unter "lucky1965" und ciao unter dem Nick "immomaus65".
Fazit: Würde ich wieder kaufen
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