Rundum nahtlos braun
Philips HD 6123 Comfort

Name des Mitglieds: jutane
Produkt:
Philips HD 6123 Comfort
Datum: 25.09.06
Bewertung:
Vorteile: leichte Bedienung, geringe Geruchsbelästigung, leichte Reinigung
Nachteile: der Deckel "fliegt" auf
Heute Mittag gab es bei uns mal wieder die heißgeliebten kleinen Hackbällchen, die ich immer in der Friteuse zubereite - das geht am einfachsten, denn ohne ständiges Umdrehen wie in der Pfanne bekommen sie in der Friteuse ganz von allein rundherum eine wunderbare Kruste. Und deshalb möchte ich euch heute dieses Teil gern einmal vorstellen.
Gliederung
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° Gerät
° Aussehen
° Inbetriebnahme/Frittieren
° Reinigung
° Fazit
Gerät
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Meine Friteuse ist hergestellt von der Firma Philips und hört auf den mehr oder weniger klangvollen Namen Philips HD 6123 Comfort.
Da ich diese Friteuse von meinen Eltern "geerbt" habe - dort stand sie Ewigkeiten nur im Schrank, kann ich über den Preis leider nichts sagen, auch Mutti wusste nicht mehr, was sie dafür bezahlt hatte.
Aussehen
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Die Friteuse ist quaderförmig mit den ungefähren Abmessungen 31x35x26 cm (BxTxH). Das Fassungsvermögen beträgt 2,0 - 2,3 Liter Öl bzw. Flüssigfett.
Da die Farbe schlicht weiß ist, passt sie eigentlich in jede Küche. Ich verstaue sie nach Gebrauch allerdings immer im Schrank, wo sie dank ihrer geringen Höhe auch gut hineinpasst.
Vorn am Gerät befinden sich der An-/Ausschalter, der Timer, ein Temperaturregler, eine Taste zum Deckelentriegeln und der Griff für den Frittierkorb.
An der Rückseite findet sich ein Kabelfach.
Der Deckel ist mit einem ovalen Sichtfenster versehen und enthält einen Permanent-Metallfilter zur Verminderung der Geruchsbelästigung sowie viele kleine Löcher zum Dampfaustritt.
Inbetriebnahme/Frittieren
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Wichtig ist, dass die Friteuse auf einer ebenen Unterlage und außerhalb der Reichweite von Kindern aufgestellt wird, das Netzkabel darf auch nicht mit heißen Teilen des Geräts in Berührung kommen.
Vor dem Anschalten der Friteuse muss sichergestellt sein, dass sie mit der Mindestmenge an Öl gefüllt ist, da sich ansonsten entweder der Überhitzungsschutz einschalten könnte oder aber das Frittiergut nicht vollständig eingetaucht wird. (Ich verwende übrigens grundsätzlich Frittieröl, da festes Fett erst in einem Extratopf geschmolzen und dann umgefüllt werden muss.)
Nach dem Einschalten (die Kontrolllampe geht an) wird der Temperaturregler auf die dem Frittiergut entsprechende Temperatur gestellt, hierbei leuchtet die entsprechende Bereitschaftslampe auf. Ist nach 10-15 Minuten die gewählte Temperatur erreicht, erlischt diese Lampe.
Nun drückt man auf die Entriegelung des Deckels, aber bitte vorsichtig und den Deckel dabei führen, ansonsten schnippt er in die Höhe! Der Frittierkorb wird mit Hilfe des Griffes in die höchste Position gebracht und kann nun vorsichtig mit dem Frittiergut gefüllt werden. Vorsicht, nicht "überfüllen", da dann kein gleichmäßiges Ergebnis erreicht wird. Das Frittiergut muss im Fett schwimmen! Aufpassen muss man auch bei Tiefgekühltem, wenn das Öl mit Eis in Berührung kommt, kann es spritzen!
Nachdem der Deckel wieder geschlossen wurde, ist die Entriegelungstaste im Griff zu drücken, der Frittierkorb kann nun in die unterste Position gesenkt werden
Auf dem Timer kann (muss aber nicht) die gewünschte Frittierdauer eingestellt werden, das Ende der Frittierzeit wird dann signalisiert, das Gerät jedoch nicht ausgeschaltet. Da ich in der Regel neben der Friteuse stehen bleibe und weiter in der Küche werkele, nutze ich dieses Teil eigentlich kaum - ich schaue lieber durch das Sichtfenster und da man da nicht sieht, ob alles fertig ist, öffne ich meist noch kurz den Deckel, um den Stand der Dinge zu kontrollieren.
Ist mein Frittiergut fertig, wird der Griff angehoben, um den Korb aus dem Öl zu bringen, so kann alles etwas abtropfen.
Beim Druck auf die Entriegelung des Deckels öffnet sich dieser wieder - Achtung, den Deckel etwas festhalten. Ebenfalls besteht Gefahr durch heißen Dampf und evl. auch Fettspritzer.
Der Korb kann nun herausgehoben und das Frittiergut in eine mit Küchenpapier ausgelegte Schüssel (oder Teller) gegeben werden. Für die nächste Portion muss nun wieder gewartet werden, bis die entsprechende Temperatur erreicht ist, dann beginnt alles von vorn.
Nach Beendigung des Frittiervorganges wird das Gerät ausgeschaltet und der Netzstecker gezogen. Ist das Öl abgekühlt, kann die Friteuse wieder im Schrank verschwinden.
Reinigung
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Der Deckel wird mit der Entriegelung geöffnet und kann dann vom Gerät gehoben werden.
Am hinteren Teil der Friteuse befindet sich eine Kondenswasserschale, die ebenfalls abgenommen wird. Der Korb wird aus dem Öl gehoben. Diese drei Teile sind für die Geschirrspülmaschine geeignet, was ich sehr angenehm finde - ich muss nicht selber schrubben.
Nachdem das (natürlich abgekühlte) Öl ausgegossen wurde, kann auch die Frittierwanne mit heißem Wasser und etwas Spülmittel gereinigt werden, dabei darf aber natürlich nicht das gesamte Gerät ins Wasser getaucht werden!
Das Gehäuse kann ganz einfach mit einem feuchten Tuch (evl. mit etwas Spülmittel) oder mit Küchenpapier gereinigt werden.
Fazit
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Ich bin mit der Arbeitsweise dieser Friteuse sehr zufrieden, habe noch nie eine unangenehme Überraschung erlebt.
Sofern man nicht die Hände über den Deckel in den austretenden Dampf hält (oder ins Öl taucht *grins*), ist auch die Wärmebelastung gering, das Gehäuse selber wird nämlich nicht warm
Einen Stern ziehe ich ab und zwar wegen der Deckelentriegelung - das geht einfach viel zu schwungvoll und der Deckel kracht dann auch mal vor die Wand, das muss nicht sein.
Eine Kaufempfehlung kann ich trotzdem mit gutem Gewissen aussprechen und wünsche jetzt schon mal "Guten Appetit".
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren!
Fazit: Kann ich wirklich empfehlen
| Verarbeitung: | ||
| Zuverlässigkeit: | ||
| Bedienkomfort: | ||
| Reinigung: | ||
| Qualität: |
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