Leider nur in weiß
Philips HD 6111

Name des Mitglieds: Ich1
Produkt:
Philips HD 6111
Datum: 25.01.07, geändert am 25.01.07 (432 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: gute Bedienung, gute Verarbeitung
Nachteile: keine gefunden
Unsere alte Fritteuse war zwar nicht defekt - aber sie hat keine Temperaturregelung. Das hat mich gestört. Frittieren ging nur mit 190°. Stärkehaltige Nahrungsmittel wie Kartoffeln oder Getreideprodukte entwickeln aber über 175° Acrylamid, das gesundheitsschädlich ist.
Dazu muß ich aber auch noch sagen - wir haben beim Kauf der ersten Fritteuse nichts von Acrylamid gewußt - und haben nicht auf eine Regelung der Temperatur geachtet.
Bei diesem Kauf war mir das aber sehr wichtig.
Hersteller:
Philips
www.philips.com
Lieferumfang:
Fritteuse
Handbücher in verschiedenen Sprachen
Technische Daten:
Model HD 6111
1900 W
220-240 V
Temperaturregelung von 150 - 190°
Überhitzungsschutz
max. 2 Liter Öl
Der Preis liegt um die 40,00 Euro.
Aussehen:
Das äußere Kunststoffgehäuse der Fritteuse ist weiß. Bedienknöpfe oder Schalter wie die Deckelentriegelung oder die Temperaturregeleung sind in hellggrün gehalten. Der innere Fritiertopf ist beschichtet und hat eine Markierung für den Ölstand. Es wird die maximale und minimale Ölmenge angezeigt.
Vorne auf der Fritteuse sind noch Nahrungsmittel mit den dazugehörenden Temperaturen abgebildet.
Die auch vorne angebrachte Kontrollampe ist beim Aufwärmen rot - sie wechselt auf grün, sobald das Fett heiß genug ist.
Die Fritteuse hat rechts und links Griffe, an denen man sie gut und sicher anfassen kann.
Der Deckel ist etwas nach oben gewölbt und hat Löcher, damit der Dampf entweichen kann.Im Deckel ist auch ein Dauerfilter. Er ist mit einem Scharnier am Gehäuse befestigt und kann so aufgeklappt werden. Zum Reinigen kann man aber auch den gesamten Deckel abnehmen. Das finde ich besonders gut, denn wenn der Deckel fest angebracht wäre, wäre das Reinigen um einiges erschwert. Wenn man den Deckel ganz abnimmt, sieht man den Ausguß, wenn man das Öl wechseln möchte.
Der Korb hat einen fest angebrachten Griff. Wenn man den Korb in die Fritteuse gibt, kann man diesen Griff aber auch durch den Druck auf einen Knopf nach vorne abklappen. Er liegt dann flach am äußeren Gehäuse an. So ist die Lagerung nach dem Gebrauch auch einfacher, denn der Griff steht nicht groß in der Landschaft herum.
Das Netzteil verschwindet in einem Kabelfach, sodaß nur noch der Stecker herausschaut. Also eine sinnvolle Sache, da das Kabel immer wieder ordentlich verstaut werden kann.
Der Frittiervorgang:
Zum frittieren kann man flüssiges oder festes Fett nehmen. Beim festen Fett empfiehlt Philips das Fett zuerst in einem Topf zu erwärmen. Angeblich würde der Überhitzungsschutz auslösen, wenn man festes Fett nehmen würde. Warum, kann ich nicht nachvollziehen, da bei mehrmaligem Gebrauch das Gerät ja auch eingeschaltet wird, wenn das Fett im Topf erstarrt ist. Da müßte man es ja auch rauskratzen, erwärmen und wieder einfüllen. Diese Beschreibung in der Anleitung war mir nicht ganz logisch. Und passiert ist beim Erwärmen des Fettes auch gar nichts.
Wenn das Fett die gewünschte Temperatur erreicht hat, kann man das zu frittierende in den Korb geben und den Korb einhängen, den Griff nach vorne klappen und den Deckel schließen. Das wars schon.
Wenn das frittierte fertig ist, gehts anders herum: Deckel auf, Griff nach oben und den Korb entnehmen.
Ist doch wohl nicht schwer.
Reinigung der Fritteuse:
Die Fritteuse kann außen mit einem Tuch und etwas Spülmittel gereinigt werden. Für die Spülmaschine sind Deckel und Frittierkorb geeignet. Wenn man das Öl wechseln möchte, nimmt man den Deckel ab - so wird der Ausguss freigegeben. Das Frittierfett kann dann einfach ausgegossen werden. Philips schreibt sogar in der Anleitung, daß das verbrauchte Fett im Restmüll - möglichst in der Originalverpackung (Flasche bei flüssigem Fett) entsorgt werden soll.
Der innere Alutopf wird auch einfach mit Wasser und Spülmittel gereinigt.
Das man nicht die gesamte Ftritteuse in Wasser tauchen darf, sollte eigentlich klar sein - oder ???
Das Handbuch:
Im Handbuch gibt es ganze acht Seiten zur Fritteuse auf deutsch. Der Rest ist englich, finnisch usw.
Beim ersten Durchlesen habe ich noch gedacht - na, nett die Zeichnung mit Buchstaben zu versehen oder auch auf eine Abbildung zu verweisen, aber keine Abbildungen vorhanden sind.
Die Abbildungen dazu sind aber extra - und auf den zweiten Blick sehr sinnvoll angebracht. Versuche das mal zu beschreiben;
Das Handbuch hat das Format DIN A5 hochkant. Das Deckblatt und auch die letzte Seite sind aber so gestaltet, das man die noch einmal auf A 4 quer ausfalten kann. Wenn man das Handbuch vor sich liegen hat, sind somit die Abbildungen auf der ausgeklappten überstehenüber Seite der ersten und letzten Seite. So hat man die Bilder immer gleich zur Hand.
Es ist nur etwas unglücklich gemacht, weil es darauf keinen Hinweis gibt. Ich habe nicht auf der leeren Innenseite der ersten Seite nachgeschaut, ob da noch etwas dahinter abgedruckt ist. Habe es nur durch Zufall gefunden.
Ansonsten ist das Handbuch aber klar und verständlich und hilfreich.
Vorhanden sind auch noch Infos welche Nahrungsmittel mit welcher Temperatur zu frittieren sind.
Meine Erfahrung mit der Philips Fritteuse:
Wenn man frittieren will, wird das Gerät durch einstecken des Steckers in die Steckdose aktiviert. Einen seperaten Ein/Aus Schalter gibt es nicht. Das bedeutet natürlich, das man das Gerät nach dem frittieren sofort abziehen sollte um es auszustellen.
Im Gegensatz zur vorherigen Fritteuse ist die Bedienung um einiges komfortabler. Der klappbare Deckel ist besser zu bedienen, als ein Deckel, der hochgenommen und aufgesetzt werden muß. Beim frittieren kann es ja schon mal Spritzer geben und da ist ein Klappdeckel schneller zu schließen. Und auch der Korb mit dem festen abklappbaren Griff hat mir sehr gut gefallen. Bei der Fritteuse vorher mußte der Griff während des frittierns ausgeklinkt werden. Beim herausnehmen des Korbes mußte man in einklinken - und wenn dann die heißen Dämpfe aus dem Topf kamen, konnte das schon mal etwas dauern, bis man den Korb sicher am Haken hatte.
Klasse finde ich auch den Ausguß - der hat mich bei der anderen Fritteuse schon gefehlt. Wenn man mit flüssigem Öl frittiert, wird dieses ja nach dem erkalten nicht fest. Da aber kein Ausguß da war, mußte man über den etwas dickeren Rand gießen - und man mußte immer einen Trichter benutzen, um nichts daneben zu meiern. Da sind wir dann aus der Plempernot heraus auf festes Fett umgestiegen. Jetzt werde ich - dank des Ausgusses wohl wieder auf das mir liebere flüssige Fett umsteigen können, wenn das noch vorhandene feste verbraucht ist.
Fazit und Meinung:
Mir gefällt meine neue Fritteuse von Philips sehr gut. Die Verarbeitung ist gut und es gibt viele sinnvolle Details, die einen Gebrauch erleichtern. Gut gefallen mir die Details des abnehmbaren Deckels, der Ausguss für flüssiges Fett und der abklappbare Deckel. Auch die regelbare Temperatur ist sinnvoll, um die gesundheitsschädliche Stoffe wie Acrylamid beim frittieren ausschließen zu können.
Ich bin mit der Fritteuse von Philips rundum zufrieden und bereue nicht sie gewählt zu haben.
Lieber hätte ich eine blaue Fritteuse gekauft, weil wir mehrere blaue Küchengeräte haben. Aber die Ausstattung der Philips tröstet mich über die nicht so gern gewollte Farbe hinweg.
Ob es diese Fritteuse überhaupt in anderen Farben als weiß gibt, weiß ich nicht.
Von mir gibt es nach jetzt ca. einem halben Jahr Benutzung eine klare Empfehlung und alle Sterne.
Ein gutes Gerät für einen vernünftigen Preis.
*2007*
Fazit: sehr zu empfehlen
| Verarbeitung: | ||
| Zuverlässigkeit: | ||
| Bedienkomfort: | ||
| Reinigung: | ||
| Qualität: |
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