Kenwood DF 650
Endlich eine Friteuse für die Spülmaschine - Kenwood DF 650 Friteuse

Produkttyp: Kenwood Friteusen

Endlich eine Friteuse für die Spülmaschine
Kenwood DF 650

Tobinger

Name des Mitglieds: Tobinger

Produkt:

Kenwood DF 650

Datum: 18.08.02, geändert am 18.08.02 (2441 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Spülmaschinengeeignet, geruchsarm

Nachteile: etwas kurzes Kabel

Vorgeschichte:

Nachdem wir in unserem Zweipersonenhaushalt bereits zwei Friteusen auf den Müll geworfen haben, da sie sich irgendwann nicht mehr richtig reinigen ließen, haben wir uns den Fritiertopf vom Ikea gekauft. Der wird nach dem Fritieren in die Spülmaschine gestellt und ruckzuck ist er sauber.

Letzte Woche hat dann meine Freundin im Globus-Werbeprospekt eben die Kennwood-Friteuse für 88 Euro gesehen und ließ es sich nicht nehmen, mich ins Auto zu laden und das Ding zu kaufen.

Die Friteuse:

Die Kenwood-Friteuse ist ein weisser, relativ großer Kasten (40x30x20cm), der auf den ersten Blick eigentlich einer Brotbackmaschine ähnelt.

Der Fritiereinsatz bzw. -korb ist relativ flach und grossflächig, was mir sehr gefällt, da mach auch mal längere Sachen (z.b. Fisch) fritieren kann. Der Korb kann bis ca. 1 kg beladen werden. Der Deckel öffnet sich auf einen Knopfdruck alleine und der Sieb versenkt sich, wenn man den den Siebhalter einfach nach unten klappt.

Der Clou:

Das besondere an dieser Friteuse ist, dass sie sich, bis auf ein kleines Kästchen mit dem Eletronik-Teil komplett in der Spülmaschine reinigen lässt. Der Fettbehälter selbst ist beschichtet, sodass das Öl / Fett schon fast komplett ohne Aufwand ausgeschüttet werden kann. Ein einfaches Nachreiben mit einem Tuch reicht theoretisch also auch! Dass die Friteuse fast eine komplette Spülmaschinenladung ausmacht, ist mir als Lieber-auf-der-Couch-liegen-als-Spülen Freund egal.

Das erste Mal:

Wir haben, bevor wir die Friteuse getestet haben, sie zuerst mal auseinander und wieder zusammengebaut. Das war innerhalb von ca. 2 Minuten erledigt (mit Ausspülen). Dann das Öl (2 - 2,5 l) in den Korb und angeschaltet. Das Öl war nach ca. 5 Minuten auf der gewünschten Temperatur von 190 Grad (150 - 190 in drei Stufen möglich). Dann die Pommes reingelegt und gewartet, bis es wieder mal in der Küche anfängt, nach altem Fritierfett zu riechen. Wir
waren schliesslich überrascht, dass sich die wirklich in Grenzen gehalten hat. Von den beiden älteren Friteusen und dem Ikea-Topf waren wir da ganz andere Düfte gewöhnt.

Fazit:

Vor lauter Begeisterung haben wir in den letzten 7 Tagen schon 5 mal die Friteuse angeworfen. Wir fritieren inzwischen Champignons, panierte Schnitzel oder in Bierteig eingelegte Zuchini darin. Leider auf Kosten unseres Gewichts aber wir hoffen, dass sich das ganze wieder einpendeln wird.

Dass direkt in die Anleitung gleich drei Rezepte gedruckt werden, um diese auf immerhin von drei auf vier Seiten zu vergrössern ist zwar unnötig, trotzdem werde ich auch diese Rezepte demnächst mal ausprobieren.

Wer noch keine Friteuse hat oder sich eine neue zulegen will, ist bei diesem Gerät mit Sicherheit gut beraten!

Fazit: