Ruhe sie in Frieden – meine „Alte“
Moulinex Olea Plus

Name des Mitglieds: Tickeromi
Produkt:
Moulinex Olea Plus
Datum: 26.03.02, geändert am 26.03.02 (735 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: einfache Reinigung, allgemeinverständliches Handbuch
Nachteile: das Sichtfenster ist vollkommen überflüssig
Es fing alles damit an, das meine „Alte“ –immerhin hatte ich sie hatte schon fast 5 Jahre- in die Jahre kam. Der Edelstahlbehälter war einfach nicht mehr sauber zu bekommen, auch die radikalsten Mittel halfen da nicht. Die Gummidichtung war hat und spröde und nach jedem Gebrauch (trotz Filter) wußte die ganze Nachbarschaft: Aha.... es gab mal wieder Pommes...
Da las ich hier bei „Ciao“ einen Bericht über eine Friteuse die wohl ihres gleichen sucht. Gemeint ist die „Privileg-Rotor-Friteuse“; was dort über dieses Wunderding zu lesen war stimmte mich ganz melancholisch. Nie mehr Fettfinger – welch ein wunderbarer Gedanke.... und das schönste: Ich konnte sogar meinen Mann von der Nützlichkeit und vor allem Dringlichkeit eines Kaufes dieser Friteuse überzeugen und das alles für ca. 249.00 DM. Also am nächsten Samstag in die Stadt, aber welch eine Enttäuschung, Privileg ist ja bekanntlich eine Marke von Quelle und nun gabs keinen Quelle-Laden mehr hier bei uns. Aber es gab ja noch andere große Läden wo man all die kleinen und großen Helfer für den Haushalt erstehen kann. Wir also in solch einen Laden und gleich kam auch ein sehr netter und hilfsbereiter Verkäufer auf uns zu. Wir fragten nach einer Rotor-Friteuse mit Ölablaßschlauch und siehe da, es gab tatsächlich eine, nämlich die von Delonghi. Klasse dachten wir, ließen uns das „Teil“ erklären und fanden alles wunderbar und dann kam die alles entscheidende Frage nach dem Preis: da sollte doch dieses Wunderwerk der Technik nur „ 189,00 Euro“ kosten. Nein, danke.... mit einer fadenscheinigen Entschuldigung verließen wir den Laden und mein Traum von einer Rotor-Friteuse mit Ölablaßschlauch war hier zu Ende.
Die Notwendigkeit einer neuen Friteuse war damit aber nicht vom Tisch.
Einige Tage später sah ich sie dann, meine „Moulinex Olea plus“, bei Real. „Rein zufällig“ schlich ich durch die Gänge mit
den Elektrokleingeräten und da stand sie nun. Ein großes orangefarbenes Ettikett fiel mir gleich ins Auge: Sonderpreis – Ausstellungsstück – reduziert von 89,00 Euro auf 70,00 Euro. Das mußte ich mir näher ansehen.
Folgendes bot sich meinen Augen:
Aussehen:
- rechteckig mit abgerundetes Ecken
- Hauptfarbe weiß
- An beiden Seiten an der Unterkante Ausbuchtungen als Transportgriffe
Vorderseite:
- Der Schriftzug ist in einem hellem orange, aber sehr ansprechend
- Eine große Taste zur Öffnung des Deckels in einem warmen Gelb
- Unter dieser Taste der Regler für die Einstellung des Hitzegrades in den Stufen I - !V mit Kontrolleuchte
- Auf der linken Vorderseite noch 5 Beispielsymbole für das unterschiedlichste Fritiergut mit Angaben zur Einstellung ( I – IV) und die durchschnittliche Fritierzeit in dieser Einstellung
Der Deckel:
- dort befindet sich der austauschbare Geruchsfilter
- ein Schubfach unter diesem Filter läßt des Austausch des selben zu einem Kinderspiel werden
- ein Sichtfenster mit Scheibenwischer (mehr hierzu an anderer Stelle in meinem Bericht) mit Scheibenwischer
Die Rückseite:
- hier befindet sich das Anschlußkabel
- der Stecker besitzt eine Fingerschlaufe mit welcher das Herausziehen aus der Steckdose wesentlich vereinfacht wird
- ein Fach zur Aufwicklung des Anschlußkabels
Das Innenleben:
- ein emailierter komplett herausnehmbarer Fritierbehälter
- ein Fritierkorb
So weit so gut... was ich da sah, war wirklich überzeugend und das alles für schlappe 70,00 Euro.
Von einem hinzugezogenen Verkäufer ließ ich mir noch einmal die wichtigsten Details erklären bezw. Bestätigen: wie z.B. das Herausnehmen des Fritierbehälters...
Also nahm ich die Friteuse, ging zur Kasse und fuhr stolz nach Hause. Fritierfett hatte ich natürlich gleich mit besorgt, denn logisch die „Neue“
mußte natürlich sofort eingeweiht werden.
Also den Fritierbehälter und den Fritierkorb heiß ausgespült und gut abgetrocknet und dann das neue Fett eingefüllt; 2 kg (2 Stangen a 1kg oder 2 - 2,2 l Fritieröl max. Füllhöhe) paßten in die Friteuse und den „Ein-Schalter“ auf max. Stufe gestellt. Der Schmelzvorgang war schnellt beendet und nach ca. 10 Min. erlosch die Kontrolleuchte und zeigte mir so an, das das Gerät betriebsbereit und die gewünschte Temperatur erreicht war und nun konnte ich die ersten Pommes im heißen Fett versenken. Der Fritierkorb ist mit einem Griff absenkbar. (Leider nicht bei geschlossener Friteuse von außen). Ich schloß den Deckel und wollte nun durch das Sichtfenster sehen wie meine Pommes langsam knusprig wurden. Aber oje... das Fenster war vollkommen beschlagen, aber stand da nicht irgend etwas von Scheibenwischer???? Über dem Sichtfenster verläuft diagonal eine Erhebung, welche man mit 2 Fingern bewegen kann. So gesehen und getan; aber ich kann diesen Scheibenwischer gar nicht so schnell betätigen wie das Fenster wie neu beschlug und zu dem tropfte das so „abgewischte“ Kondenswasser in das heiße Fritierfett. Um zu sehen, ob meine Pommes inzwischen den gewünschten Bräunungsgrad erreicht hatten, mußte ich also wieder den Deckel mittels der großen gelben Taste öffnen.
Zum Lieferumfang gehören:
- Friteuse mit Fritierkorb und Fritierbehälter und abnehmbarem Griff
- Anschlußkabel vor 220 V
- Ein Handbuch mit einer sehr guten Beschreibung des Geräte, einer sehr gut verständlich geschriebenen Bedienungsanleitung; Tips zur Pflege und Wartung; Tabellen über die Füllmengen (bis zu 1,2kg frischem Fritiergut bzw. gekühltem Fritiergut), Zeittabelle mit ca. Angaben für die durchschnittliche Fritierzeit, prakt. Hinweise und einige schmackhafte Rezepte in Hinblick auf die Friteuse.
Mein Fazit:
Die Friteuse erfüllt ihre Zwecke, ist handlich und ansprechend im Design. Das Sichtfenster is
t ein überflüssiger Schnickschnack und im praktischen Umgang nicht zu benutzen. Vorteil ist das mein den kompletten Fritierbehälter herausheben und in die Spülmaschine geben kann. Ansonsten wäre vielleicht noch zu sagen, das die angegebenen Fritierzeiten wohl nur als annähernde Werte zu betrachten sind, denn meine erstes Pommes haben fast 8 Minuten gebraucht und dies Jeder für sich selbst herausfinden muß. Ich habe zwar bisher nur Pommes in meiner neuen Friteuse fritiert und bin bis jetzt zu Frieden mit ihr.
Zu gegebener Zeit werde ich ein up Date zu meinem Bericht schreiben.
Fazit:
Weitere Testberichte: im Bereich Friteuse


