Wet 'n Wild (Orlando)
Ein schöner Wasserpark mit Musik und tollen außergewöhnlichen Rutschen - Wet 'n Wild (Orlando) Freizeitpark / Zoo international

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Ein schöner Wasserpark mit Musik und tollen außergewöhnlichen Rutschen
Wet 'n Wild (Orlando)

tabeba

Name des Mitglieds: tabeba

Produkt:

Wet 'n Wild (Orlando)

Datum: 20.05.11

Bewertung:

Vorteile: Tolles Kombiangebot mit Universal Studios, nette Rutschen

Nachteile: laut, viel zu viele Menschen

Während unserer Reisevorbereitungen für Florida ergatterten wir Tickets für die Universal Studios und Islands of Adventure. In den Ticketpreis integriert war der Eintritt in "Wet´n´Wild".

"Wet´n´Wild" ist ein riesiger Wasserpark in Orlando mit einigen außergewöhnlichen Rutschen. Durh Arbeitskollegen, die schon Anfang der 90er Jahre dort waren, wissen wir, daß dieser Wasserpark schon über 20 Jahre existiert. Wenn man sich die Rutschen und den Beckenboden anschaut sieht man auch, daß sich in den letzten 20 Jahren nichts beziehungsweise fast nichts verändert hat. "Wet´n´Wild" liegt direkt am Universal Drive. Ein Parkplatz befindet sich direkt auf der anderen Straßenseite und kostet 5$ pro Tag.
Geöffnet ist der Park von 10 Uhr bis 17 Uhr täglich. Der normale Eintrittspreis ist mir leider nicht bekannt. Allerdings gilt ab 14 Uhr der halbe Eintrittspreis und Anwohner zahlen nur einmal im Jahr Eintritt und können den Rest des Jahres kostenlos hineingehen.

Wir wählten den Tag zwischen Island of Adventure und Universal Studios aus, um ein bisschen entspannen zu können. Da wir vorher schon die Parkmap gesehen hatten, hatten wir uns schon entschieden, wo wir uns hinlegen wollten. Es gibt nur eine Raucherecke in dem kompletten Park und direkt davor legten wir uns. Ich hatte eh schon Probleme mit meinem Sonnenbrand vom Strand in Melbourne West zwei Tage zuvor und wollte nicht durch den halben Park laufen und noch mehr Sonne als nötig abbekommen.
Vor unseren Liegen war direkt das einzige Becken, in das keine Rutsche hineinführte und wir sprangen auch sofort hinein. Das Becken heißt "Lagune" und alle 15 Minuten gibt es dort ein Wellenbad. Überall in der Lagune sind aufgeblasene Schwimmreifen verteilt. Man muss nur zugreifen und lässt sich treiben. Allerdings sollte man etwas vorsichtig sein, wo man hintritt. Beim ersten Rausgehen hab ich mich an einer der Fliesen am Beckenboden am Fuß geschnitten. Die Amis machen in alles, was mit Wasser zu tun hat, Chlor ohne Ende. Selbst in einem Outletcenter riecht man das Chlor des Springbrunnens extrem. Das brannten ziemlich in der Wunde. Schon jetzt dröhnte Chartmusik aus offenbar sehr vielen Boxen, die rundherum im Park verteilt waren. Eigentlich ganz angenehm.

Der Wasserpark wird von Minute zu Minute voller. Da ist nichts von wegen ausruhen, relaxen, entspannen! Geschrei, Gekreische (die Amis übertreiben es echt! Bei der simpelsten Rutsche schreien die sich die Seele aus dem Leib!) und ab 13 Uhr hat man in der Lagune gar keinen Platz mehr zum Schwimmen oder sich treiben lassen. Und spätestens beim Wellengang hat sich gar keiner mehr unter Kontrolle und man bekommt dauernd Arme und Beine an den Kopf. Gut, daß links und rechts am Beckenrand zwischen 2 und 4 Rettungsschwimmer stehen und aufpassen.
Im Park sind viele Stände verteilt, an denen man Getränke, Eis, Klamotten und Badetücher kaufen kann. Eine tolle Idee ist das Refill-Angebot! Man zahlt einmalig 7$ und bekommt einem 1L-Becher, womit man überall im Park sein Getränk kostenlos aufgefüllt bekommt. Man drückt den Mitarbeitern nur den Becher in die Hand und sagt was man trinken möchte.
Ebenfalls gut verteilt sind die Hauptattraktionen dieses Parks: Die unzähligen Wasserrutschen! Es gibt Rutschen für eine Person, aber auch für mehrere Personen. Allerdings muss man da wirklich Geduld mitbringen! Die Schlangen zu den Rutschen werden von Minute zu Minute länger.
Ganz witzig ist die "Disco H2O", eine Rutsche, bei der man in so etwas wie einem riesigen Schwimmreifen zu viert sitzt. Alles dreht sich, es gibt tolle Lichteffekte. Man fühlt sich wie in einer Disco.
In "The Black Hole" rutscht man in völliger Dunkelheit.
Bei "The Bomb Bay" steht man in über 30 Meter Höhe in einer kleinen Kabine, der Boden unter den Füßen wird weggezogen und dann geht es fast im freien Fall steil hinunter, bis man im Wasserbecken landet und dort abgebremst wird.
"Brainwash" war für mich dann zu viel. Alleine der Anblick dieses ungetüms von Rutsche reichte mir. Gebt den Namen mal bei Youtube ein, dann seht ihr was ich meine.

Als es zu voll wurde im Gelände liefen wir einmal durch den kompletten Park. Es sollte ja auch eine "Wakeboard"-Strecke geben, die wir uns ansehen wollten. Diese liegt hinter einem tollen Volleyballfeld, direkt am Strand. Leider war zu dieser Zeit die Wakeboard-Area geschlossen.
Um 16 Uhr wollten wir nur noch weg. Offenbar kam es uns nicht nur so vor, als würden immer mehr Leute eingelassen und keiner würde gehen. Man wusste gar nicht mehr, wohin man treten sollte. Ins Wasser kam man gar nicht mehr, da die Menschen schon dicht an dich nebeneinander standen.
Für Leute, die einfach nur Action, Spass, Musik und Rutschen wollen, ist das genau der richtige Ort, wenn man in Orlando ist.
Ausruhen und erholen kann man sich eher weniger. Durch die Musik, die von Stunde zu Stunde lauter erscheint, kann man das Lesen eines Buches völlig vergessen. Ich konnte mich überhaupt nicht konzentrieren. Mein Freund schläft ganz gerne auf seiner Liege in der Sonne ein. Aber dort schaffte er das nicht. Plätze im Schatten findet man eher wenige. Da gibt es nur die Tische und Stühle direkt neben dem Bierstand. Diese sind natürlich alle belegt. Also geht man in den Raucherbereich und hockt sich unter einen Busch oder Baum. Die Sonne knallt ab 13 Uhr so richtig und als wir 16 Uhr gingen, war ich völlig verbrannt.

Fazit: Nochmal werden wir da sicher nicht reingehen, zumindest nicht zum Entspannen.