Skanes Djurpark Höör
Skanes Djurpark- einen Besuch wert - Skanes Djurpark Höör Freizeitpark / Zoo international

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Skanes Djurpark- einen Besuch wert
Skanes Djurpark Höör

kratzkralle

Name des Mitglieds: kratzkralle

Produkt:

Skanes Djurpark Höör

Datum: 27.08.01, geändert am 27.08.01 (344 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: toller Zoo, große Gehege, optimal für Kinder

Nachteile: hoher Eintritt

Unheimlich viele Dooyoo-raner haben über Schweden berichtet und nichts Allgemeines ist unerwähnt geblieben. Wer sich durch die Berichte liest- ich habe es gerade ein wenig getan- wird umfassend informiert und vielleicht freudig gestimmt sein auf den Urlaub. Nun will ich mich nicht anschließen mit den gleichen Infos, obwohl es mir in den Fingern juckt, unseren Schweden-Urlaub in schillerndsten Farben darzustellen. Ich werde mich auf einen Zoo beschränken:

den SKANES DJURPARK HÖÖR.

Ganz sicher hätten mein Mann und ich ihn allein nicht besichtigt, da wir aber mit Kind unterwegs waren, bot sich der Besuch des Zoos schon aufgrund der Nähe zum Ferienhaus an.

Die Besonderheit
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In diesem Park gibt es nur nordische Tiere. Wer also seine Freude am Spiel der Affen hat, der wird hier nicht auf seine Kosten kommen. Wer jedoch die Tierwelt der skandinavischen Länder hautnah erleben will, der sollte den Park besuchen. Er gilt als der größte dieser Art auf der Welt.


Die Anreise
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Der Park liegt in der Mitte von Schonen, nahe dem Orte Höör, genauer gesagt nordwestlich von ihm.
Schon Kilometer vor Höör ist er ausgeschildert. Das Fahren in Schweden gestaltet sich ja ohnehin nicht schwierig, so dass man den Park anhand der Ausschilderung findet. Wem das nicht reicht:
Auf den Straßen 23 und 13 kommt man nach Höör. Im Kreisverkehr führen diese Straßen zusammen und man folgt der 23 Richtung Hässleholm. Ca. 2 km später muss man anhand der Ausschilderung rechts abbiegen und nach 3 km liegt linkerhand der Parkplatz, den man kostenfrei nutzen kann.


Die Öffnungszeiten
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Der Park ist ganzjährig geöffnet, ab 9 Uhr kann man hinein, viele Kioske etc. öffnen erst um 11 Uhr.


Der Eintritt
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Ich weiß, dass so ein Park unterhalten werden will, trotzdem empfinde ich den Ei
ntritt als zu hoch. Erwachsene zahlen 120 Kronen, das entspricht zur Zeit fast 27 DM. Rentner zahlen 90 Kronen. Kinder bis 15 Jahre haben freien Eintritt.
An der Kasse gibt es ein Faltblatt mit dem Plan des Parkes und der Beschreibung der Attraktionen.

Der Rundgang
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Zum einen braucht man viel, viel Zeit, denn der Park ist sehr viel größer, als es auf der Karte erscheint. Auf ca. 100 ha. erstrecken sich die Gehege. Zum anderen hat man, so man alle Tiere erspäht, 800 nordische Tiere bestaunt und ist zudem noch auf wundervoll angelegtem Terrain unterwegs gewesen.
Zunächst kommt man am Kinderzoo vorbei, mit Ziegen, Hühnern etc. Es folgen Pferde und Wildpferde, Schildkröten, Auerochsen, Schweine. Am Teich bestaunt man Enten und auch Robben, Gänse und Störche. Das Bibergehege war erst im Bau. Auf dem weiteren Weg begegnet man Bären, Wölfen, Luchsen, Rehen und Hirschen, Füchsen, Wildschweinen und, und, und. Tja, und irgendwann weist das rot- gelbe Schild schon auf den nächsten Bewohner hin- den Elch. Insgesamt beherbergt der Zoo 85 Tierarten. Viele sind von der Ausrottung bedroht und schon sehr selten.
Die Tiere haben auffallend große Gehege und die gesamte Anlage ist schön aufgebaut. Überall an den Gehegen stehen Erklärungstafeln auch in deutscher Sprache, so dass man sich über das Tier informieren kann. Die Rehe kann man streicheln und auch ein Elch kam zum „Knutscheln“.
Entlang des Weges finden sich überall Sitzgelegenheiten zum Rasten und Schauen. Anders als in Deutschland ist das Gelände nicht überladen mit Kiosken und Souvenirständen. Auch ein großer Besucheransturm verläuft sich.

Attraktionen und Erlebnisse entlang des Weges
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Der Kinderzoo ist meines Erachtens nicht unbedingt die größte Attraktion für Kinder. Am Fuchsgehege findet sich ein Stationsbetrieb. Hier sind die Schilder leider
nur auf Schwedisch, trotzdem kann man den Weg einmal abgehen. Man kann Pate eines Tieres werden und sogar zu den Wölfen hineingehen, natürlich mit Begleitung. Am oberen Ende des Parkes, an einem See, finden sich Möglichkeiten zum Grillen, so dass man hier auch selber den großen Hunger bekämpfen kann. Für die Kinder gibt es Tippzettel am Eingang, leider war auch die Erklärung nur auf Schwedisch.
Der rustikale Abenteuerspielplatz, aus Baumstämmen gebaut, ließ auch in mir das Kind wieder durchkommen. Und ein Ponyreiten wird auch angeboten. An einer Weitsprunggrube kann man testen, mit welchem Tier man es beim Springen aufnehmen kann. Ich springe wie ein Frosch- was mich sehr nachdenklich stimmte.
Zu guter letzt gibt es noch eine Wasserrutsche, was nach dieser Wanderung bei großer Hitze sehr erfrischend sein dürfte.. Die Rutsche ist 70 m lang.

Mein Fazit
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Ich ging hinein, erschreckt über den enormen Eintritt.
Ich kam hinaus und war begeistert.
Die räumliche Großzügigkeit und die Verbundenheit zur Natur, die einem in ganz Schweden begegnet, spiegeln sich in diesem Park wieder. Nichts wirkt überladen oder gar touristenmäßig aufgebaut.
Es lohnt sich, einen Abstecher zu machen, schon allein deshalb, weil man seinen Kindern hier nahe bringen kann, was das Besondere in der Tierwelt in Schweden ist.

Der Webauftritt
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Unter www.skanesdjurpark.se soll man den Park im WWW finden. Ich habe es nicht geschafft, aber vielleicht gelingt es euch ja.

PS:
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Wer mit der Katamaranfähre „ Delphin“ von Rostock nach Trelleborg fährt, kann den Park auch während der Überfahrt auf dem Fernseher bestaunen. Da heißt es dann schon:


VÄLKOMMEN TILL SKANES DJURPARK!!!!!!!!!!!

Fazit: