Siam Water Park
Splish Splash auf Teneriffa - 15 gute Gründe für Europas größtes Spaßbad :-) - Siam Water Park Freizeitpark / Zoo international

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Splish Splash auf Teneriffa - 15 gute Gründe für Europas größtes Spaßbad :-)
Siam Water Park

S%FCdbadener

Name des Mitglieds: Südbadener

Produkt:

Siam Water Park

Datum: 21.04.11

Bewertung:

Vorteile: Spaßbad der Superlative - hier wird jede Wasserratte fündig!!! :-))))))))

Nachteile: Nix für Warmduscher, Beckenrandschwimmer, Poolpinkler...und manchmal fehlt etwas Schatten

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Inhalt
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1. Einleitung

2. Siam Park in Costa Adeje - Teneriffa

3. Öffnungszeiten + Preise

4. Allgemeine Attraktionen

5. Siam Strand

6. Die verlorene Stadt - Lost City

7. Nagaracer

8. Jungle Snake - die Dschungelschlange

9. Volcano - der Vulkan

10. The Giant - der Gigant

11. Die Mekong Stromschnellen - Mekong Rapids

12. Pause - Mai Thai River

13. Dragon - der Drache

14. The Tower of Power

15. Das Fazit

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1. Einleitung
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Gerade eben wurde noch in Pfäffikon bei Zürich gerutscht...und schon geht's ab in wirklich warme Gefilde! Das Ziel der heutigen Reise ist: Teneriffa.

Dieses Kanaren-Kleinod bietet neben Sehenswürdigkeiten wie dem Vulkan Teide und tollen Unterschieden der Vegetationszonen auch das nach eigener Einschätzung größte Spaßbad Europas: Den Siam Park

Der letzte Besuch ist jetzt ein Jahr her und mich treibt die Sehnsucht, denn in diesem Park ist wirklich einiges los. Zuschauer von Kabel 1 werden auch ab und zu schon von diesem Freizeitpark gesehen haben, den der Sender nutzt alle Filmaufnahmen, die jemals gemacht wurden und schneidet sie regelmäßig neu zusammen. Soviel zur Kreativität des Privatfernsehens ;-)

Zuerst aber kümmern wir uns um die Koordinaten...

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2. Siam Park in Costa Adeje - Teneriffa
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Eins vorweg:
Diesen Park werden sie nicht übersehen - Eine Irrfahrt wie beim doppelten Pfäffikon in Zürich ist auf dieser Insel definitiv nicht möglich.

Das Bad ist beim Ort Costa Adeje. Dieser befindet sich auf der westlichen Seite der untern Inselspitze. Er wurde erst im September 2008 eröffnet. Der Vorteil daran ist, dass er dadurch eine optimale Verkehrsanbindung hat.

Zum einen finden Sie ihn direkt von der Autobahn aus, denn die Beschilderung ist optimal. Nehmen Sie auf der Autobahn einfach die Ausfahrt 28 oder 29 und folgen Sie der Beschilderung.

Zum anderen gibt es auch sehr gut organisierte Bustransfers mit dem gratis Siam Bus aus den nahe gelegenen Ferienorten. Diese Busse sind übrigens nicht zu übersehen, da sie auf der kompletten Doppeldeckerfläche mit dem Parklogo beklebt sind.

Selbstverständlich fahren auch kostenpflichtige Linienbusse dorthin.

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3. Öffnungszeiten + Preise
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In der Hauptsaison von April bis Oktober ist der Park täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. In der Nachsaison von November bis März "nur" bis 17 Uhr.

Personen ab 12 Jahren zahlen 30 EUR, bis 12 Jahre 19,50 EUR.

Gegen einen kleine Unkostenbeitrag können Schließfächer (3-5 EUR) und Handtücher (3 EUR gemietet werden.

Auf Anfrage können auch private Holzhütten für bis zu 4 Personen gemietet werden. Kosten inkl. Eintritt für alle vier Personen 400 EUR. Diese befinden sich dann im Bereich des Wellenbeckens (dazu später mehr).

Abschließend möchte ich noch das "Twin Ticket" erwähnen. Unter dem Motto "2 Parks 1 Ticket" kann man damit sowohl in den Siam Park als auch in den Loro Park. Bei letzterem handelt es sich um den größten Tierpark auf Teneriffa. Dort zu sehen sind vor allem Papageien und er wird in dem meisten Reiseführern als Tipp empfohlen. Das 90-Tage gültige Ticket kostet 52 EUR für Erwachsene und 35 EUR für Kinder bis 11 Jahre.

Das Twin Ticket kommt nicht von ungefähr. Beide Parks sind sozusagen Familienunternehmen in deutscher Hand. Der Siam Park wurde von Christoph Kiessling gebaut, dem Sohn des Loro Park-Gründers.

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4. Allgemeine Attraktionen
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Der Park erstreckt sich auf 185.000 m² und ist somit der größte Badepark Europas.

Neben den Rutschen, die ich gleich noch vorstelle gibt es natürlich noch andere Dinge zu sehen. Die Optik ist im thailändischen Stil mit asiatischem Tempeln, dschungelartiger Vegetation verbunden mit einer tropischen Tierwelt.

Der Siam Park wird durch Tiere wie Seelöwen, viele farbenfrohe tropische Fische und auch Fledermäuse belebt. Zusätzlich gibt es diverse übergroße Tier-Skulpturen. Ein Markt im Eingangsbereich mit Thailändischen Holzhäusern (Mercado flotante) bietet für den Notfall kleine Shops mit allerlei Unnützem und Nützlichem. Ich musste z. B. vor Ort notgedrungen bei Sonnencreme zuschlagen, da ich meine in der Ferienwohnung liegen ließ.

Ein Amphitheater für besondere Veranstaltungen und eine V.I.P.-Zone mit privat zu mietenden Holzhütten (400 EUR, siehe oben) sind weitere Einrichtungen, die die Vielfalt der gesamten Anlage im Süden Teneriffas zum Ausdruck bringen.

Essen kann man im Beach Club am Siam Strand. Das ist ein Selbstbedienungs-Fastfood-Restaurant mit den dafür typischen Speisen und Touristenpreisen. Weiterhin gibt es auch noch die Thaibar bzw. das Thai House.

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5. Siam Strand
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Der Siam Park ist nicht nur der größte Wasserpark Europas - er hat auch den Wellenpool mit der größten Welle der Welt. Diesen Bereich kann man sogar auf Anfrage mieten und auf einer bis zu 3 Meter hohen Welle surfen.

Den Wellenbereich findet man am Siam Strand. Einem ganz schön angelegten großen Badesee mit flachem Einstieg und eigenem Sandstrand (fein, weiß). Im Tieferen Bereich mündet der Siam Strand in den angesprochenen Wellenpalast.

In regelmäßigen zeitlichen Abständen, die auch akustisch (Gong) angekündigt werden startet die Wellenmaschine. Und so etwas habe ich weder gesehen noch gehört. Mit einem dumpfen Schlag wird Druck aufgebaut und dann sieht man plötzlich wie sich das Wasser auftürmt. Grandios!

Am Strand finden sich (wie oft im Park) Sonnenliegen, die man kostenlos nutzen kann.

Obwohl wir noch gar nicht bei den Rutschen sind starte ich hier schon mal die Einzelbewertung:

Meine Wertung:
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Fun: 8 von 10 Sternen
Schwierigkeit: keine, aber hoher Chillfaktor am Strand + Nervenkitzel vor der Welle

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6. Die verlorene Stadt - Lost City
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Ein guter Einstieg in den Park ist die verlorene Stadt. Es handelt sich dabei um ein Kletterlabyrinth mit Wasserspielen - leider für Kinder bzw. Leute bis zu einer bestimmten Körpergröße.

Ich selbst wurde deshalb von den aufmerksamen Parksheriffs (die machen ihre Sache wirklich gut) gleich des Klettergerüsts verwiesen :-)

Naja - das beste an der verlorenen Stadt ist aber eine super Möglichkeit sich gleich mal naß zu machen. Das geht am besten mit dem riesigen Eimer in Steingesichtform, der sich regelmäßig mit Wasser füllt und dann durch die Schwerkraft umkippt und alles unter sich mit Wasser bedeckt.

Wasserscheue Mitbesucher kann man selbstverständlich mit stationären Wasserwerfern abkühlen. Zumindest ich fand das sehr lustig ;-)

Meine Wertung:
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Fun: 5 von 10 Sternen
Schwierigkeit: keine, guter Einstieg

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7. Nagaracer
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Nun geht es etwas bergauf (wie eigentlich immer, wenn man runter rutschen will). Wir starten mit dem Nagaracer, einer Wasserrennbahn für sieben Kontrahenten.

Auf Rutschmatten, auf denen man bäuchlings liegt ermittelt man den Champion im Geschwindigkeitsrennen. Es gibt keine Kurven, sondern es geht nur über zwei Kuppen nach unten. Nett - mehr aber auch nicht. Einmal reicht und deshalb gibt es nur eine normale Wertung.

Meine Wertung:
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Fun: 3 von 10 Sternen
Schwierigkeit: Anfänger
Ist wahrscheinlich lustiger, wenn man den Champ aus 5-7 Leuten ermittelt.

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8. Jungle Snake - die Dschungelschlange
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Weiter geht's zur nächsten Rutschattraktion: Der Jungle Snake.

Dabei handelt es sich um ein großflächig angelegtes Röhrensystem mit mehreren Rutschvarianten (vier Einstiege oben).

Hier kann man einzeln oder zu zweit rutschen und alle Varianten ausprobieren. Es ist eine klassische, kurvenreiche Fahrt und für jeden zu meistern. Gefahren wird auf Einer- oder Zweierreifen.

Meine Wertung:
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Fun: 6 von 10 Sternen
Schwierigkeit: Anfänger/Mittel

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9. Volcano - der Vulkan
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Nun kommen wir zum Vulkan - und zu einer Sache, die ich im Siam Park wirklich spannend fand. Den 4-er Reifen. Kleeblattartig kommen hier vier mutige RutscherInnen zusammen. In der Mitte des Reifens treffen sich die Füsse und die Oberkörper neigen wie die Kleeblätter nach außen.

Weiterer Vorteil:
Während man bei anderen Bahnen die Reifen selbst hoch tragen muss werden hier die Reifen per Liftsystem nach oben befördert. Man wird oben lediglich vom Personal angewiesen. Diese achten vor allem auf die korrekte Gewichtsverteilung, damit der Reifen im Gleichgewicht bleibt.

Hier möchte ich auch einmal ein Lob loswerden:
Das Personal ist sehr aufmerksam, sicherheitsbewusst, aber trotz aller Vorsicht auch zurückhaltend genug um den Spaß der Gäste nicht zu mindern. Toll.

Zur Fahrt:
Nach einer kurzen, steilen Rutschpartie landet man in einem geschlossenen Kreisel, der das Innere des Vulkans darstellt. Laser und Soundeffekte machen das Ganze stimmig.

Dann geht's ein zweites Mal runter in das Zielbecken wo man bereits vom Personal erwartet wird. Da hier auch der Drache (Dragon) ankommt sollte man sitzenbleiben, bis man die Anweisung zum Aussteigen erhält.

Meine Wertung:
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Fun:7 von 10 Sternen
Schwierigkeit: Mittel

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10. The Giant - der Gigant
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Weiter geht es im Rundgang und wir kommen zum Giganten. Das sind eigentlich zwei Rutschen, die mit identischem Verlauf nebeneinander angelegt wurden. Man kann also zu zwei oben parallel starten und unten schauen wer schneller ist.

Vom System her handelt es sich um die gleich Bahn wie der Tornado im Alpamare/Pfäffikon (siehe anderer Test von mir). Auf eine steile Abfahrt folgt ein Kreiselsystem, welches man ein paar Mal umrundet. Danach geht es vorwärts oder rückwärts in den Zielbereich.

Meine Wertung hier:
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Fun: 8 von 10 Sternen
Schwierigkeit: Mittel/Fortgeschritten

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11. Die Mekong Stromschnellen - Mekong Rapids
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Der Knaller - im runden 4er-Schlauchboot saust man eine sehr lange Rutschbahn hinab ins Tal. Die Fahrt ist schnell und dynamisch - viele Steilkurven und Treppenabsätze sind eingebaut. Selbstverständlich dreht sich das Gummiboot während der Fahrt, so das man Mal in den Genuss einer Vorwärts- und auch Rückwärtsfahrt kommt.

Meine Wertung hier:
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Fun: 3 von 10 Sternen
Schwierigkeit: Anfänger

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12. Pause - Mai Thai River
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Bevor wir nun die letzten beiden Attraktionen besuchen machen wir es uns kurz gemütlich. Der Mai Thai River garantiert auf einem schönen Fluss eine beschauliche Fahrt, auf der man sich einfach treiben lassen kann.

Einziger "Adrenalinhöhepunkt" ist eine kurze Abfahrt durch eine Stromschnellenpassage. Diese ist allerdings wirklich für jeden geeignet.

Sie mündet sogar in einem kleinen Tunnel, in dem sich ein großes Aquarium befindet in dem unter anderem Haifische zu betrachten sind. Das besondere hier ist eine quer verlaufende Röhre innerhalb dieses Aquariums, welche bei Rutsche 14 noch eine Rolle spielen wird.

Das gefährliche beim Mai Thai River ist übrigens die Sonneneinstrahlung. Die Fahrt dauert ob der fehlenden Geschwindigkeit eine geraume Zeit und trotz lauem Lüftchen ist man die ganze Zeit der Sonne ausgesetzt. Gut eincremen ist hier Pflicht.

Meine Wertung hier:
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Fun: 6 von 10 Sternen
Schwierigkeit: Schwierig ist hier gar nix...

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13. Dragon - der Drache
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Nun kommt meine Lieblingsbahn. Wie beim Volcano nimmt man hier wieder auf dem 4er-Kleeblatt-Reifen Platz.

Und schwups geht es auch schon kurz und knackig eine Abfahrt runter und man landet in einem riesigen Trichter bzw. einer riesigen Halfpipe. Dort wird man von Seite zu Seite hin und her geschleudert und ist beeindruck von der Größe des Trichters.

Von außen kann man diesen nur erahnen, da er in eine riesige Drachenskulptur eingebaut ist. Jeder der auf das Schiffschaukel-Feeling steht ist hier richtig.

Ich liebe diese Rutschbahn!!! :-)

Meine Wertung hier:
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Fun:10 von 10 Sternen
Schwierigkeit: Mittel

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14. The Tower of Power
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Finale...oh..oh....

Nun sind wir bei der Hauptattraktion angekommen, dem Tower of Power. Ganz ehrlich: Das Ding nötigt einem Respekt ab, denn der Turm ist der bauliche Mittelpunkt des Parks.

Man steigt beeindruckt die Treppen hoch, ähnlich dem Weg zum Schafott. Man ahnt schon was einen erwartet. Die Rutsche sieht man gar nicht. Statt dessen wird man von einem freundlichen Mitarbeiter eingewiesen was man zu tun (Arme auf die Brust, Beine übereinander geschlagen) und zu lassen (Füsse und Arme während der Fahrt hoch) hat.

Ähnlich wie in einem Film ist die Stimme des Helfers sehr fern - man ist komplett auf das eigene Dahinscheiden fixiert :-)

Man legt sich hin und bevor man sich bei allen Freunden und Verwandten mental verabschieden kann ist man auch schon wieder im Ziel....allerdings mit einem sehr hohen Puls.

Lassen wir die Fahrt noch einmal im Zeitraffer Revue passieren:
Nach dem Start stürzten wir ca. 30 Meter fast senkrecht in die Tiefe. Danach schießt man in die Röhre, die wir schon beim Mai Thai River kennengelernt haben. Und danach ist auch schon das Zielbecken.

Über den Tower of Power ist auch schon mehrfach in diversen Reporten auf Privatsendern berichtet worden. Er war auch mal bei einem Contest dabei, in dem zwei Protagonisten weltweit nach der Wasserrutschbahn mit dem höchsten Adrenalinpegel suchten.

Aus dieser Reportage kann übrigens folgendes mitgenommen werden: Der Tipp mit dem Beine übereinanderschlagen ist wohl ziemlich sinnvoll, denn sonst ist der (bitte entschuldigen Sie die Ausdrucksweise) kostenlose Einlauf gleich mit drin.

Meine Wertung hier:
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Fun:10 von 10 Sternen
Schwierigkeit: Vorher macht man sich fast in die Hose - danach ist man der König der Welt

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15. Das Fazit
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Der Park ist für mich ein absolutes "Muss" bei einem Besuch der Insel. Die Rutschen sind wirklich der Knaller und machen einen Riesenspaß.

Abschließend möchte ich noch ein paar Tipps geben, die dem einen oder anderen eventuell nützlich erscheinen können:

- Wer den Park innerhalb eines Urlaubs öfters besuchen möchte sollte über den Kauf einer Jahreskarte nachdenken. Diese rechnet sich ab dem 4. Besuch.

- Haupturlaubszeiten (Ferien) und Wochenenden sind oft Zeiten, in denen viele Besucher da sind. Wartezeiten sind hier entsprechend.

- Gehen Sie ruhig an einem Tag dorthin, an dem die Sonne nicht so stark scheint, denn im Park gibt es wenig Schatten. Sie stehen an oder lassen sich durch den Mai Thai River treiben...und schon ist der Sonnenbrand garantiert.

- Bringen Sie was zum Essen, auf jeden Fall zum Trinken mit. Die Preise im Park sind sonst doch eher deftig.

- Der Park hat länger auf, als der letzte Siam Bus fährt. Da im Park keine Uhren sind ist es daher möglich, dass man diesen verpasst. Eine wasserfeste Uhr oder ab und zu im Schließfach nachschauen schützt vor Ärger am Abend.

Das war Teil 2 meiner Rutschenstudie - weitere Teile sind derzeit in Arbeit. ;-)

Im Gegensatz zum Alpamare am Zürichsee ist dies schon eine deutliche Steigerung. Allerdings ist der Park auf neuer und allein die sommerliche Umgebung tut ihr Übriges.

Ich danke allen Leserinnen und Lesern für die Bewertungen und (was ich immer motivierend finde) für die Kommentare.

Wie immer richte ich auch ein kurzes Wort an die Durchscroller:
Nach der Fahrt auf dem Tower of Power werdet Ihr merken, dass sich das Lesen dieses Abschnitts gelohnt hätte.... ;-)

Der Südbadener

(c) 4/2011

Fazit: Europas größtes Spaßbad - noch Fragen?