Playmobil Funpark Malta
Playmobil Funpark Malta - Playmobil Funpark Malta Freizeitpark / Zoo international

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Playmobil Funpark Malta
Playmobil Funpark Malta

+kuschelchen1978

Autor-Name: kuschelchen1978

Produkt:

Playmobil Funpark Malta

Datum: 19.11.08

Bewertung:

Vorteile: siehe Text

Nachteile: siehe Text

Das wir den Playmobil-Funpark besuchen wollen, stand schon vor unserer Abreise fest.

Von Bugibba muss man erst mit der Buslinie nach Valletta fahren und von dort mit der Linie 13 nach Hal Far. Das bedeutet zwar insgesamt 4 Mal im Bus bezahlen, ist aber immer noch billiger als ein Tagesticket. Die Linie 13 verkehrt jede Stunde zur vollen Stunde.

Die Fahrt ist etwas gewöhnungsbedürftig, weil man echt das Gefühl hat, man verlässt die Zivilisation. Erst kommen noch Städte, dann Dörfer und irgendwann ist dann nur noch Industriegebiet. Man sollte nicht vergessen, dem Busfahrer Bescheid zu sagen, wo man hin möchte und ihn bitten, Bescheid zu sagen, beim Erreiche, sonst fährt der Bus nämlich einfach weiter und man darf den Fußmarsch zurück antreten. Bei den Temperaturen in Malta ist das nicht angenehm, das sag ich Euch.

Den Playmobil-Funpark erkennt man allerdings schon von weitem an seiner schönen Aufmachung - bunt, kindgerecht, weiß gemauert, richtig einladend.

Der Eintritt für den Funpark kostet pro Kind 2,33 Euro, pro Erwachsener 1,16 Euro.

Der Außenbereich ist schön geschmückt mit Playmobilfiguren und verschiedenen Fotomotiven.

Den Eingangsbereich bildet der Shop. Hier zahlt man dann auch seinen Eintritt und kann eine Tour durch die Produktionshallen buchen (8,50 Euro p. P.). Bucht man diese mit, bekommt man hinterher auf den Kauf von Playmobilartikeln 10 Prozent Rabatt. Wir haben es nicht gemacht, weil meine Tochter sich mit ihren 5 Jahren dafür noch nicht sonderlich interessiert. Für ältere Kinder hingegen lohnt sich allerdings der Funpark nicht wirklich.

Nach dem Shopbereich kommt man dann in den Funpark. Den ersten Teil bildet ein Innenraum, in dem verschiedene Spielsachen unter Glasvitrinen ausgestellt sind. Daneben gibt es einen großen Raum, wo die verschiedenen Spielsachen ausprobiert werden können. Dieser Raum war an diesem Tag aber restlos überfüllt und die Spielsachen waren auch nicht mehr vollständig. Ein Playmobilhaus ohne alle Möbel macht ja nun keinen Spaß zum Spielen.

Von hier aus kann man sich nun entscheiden, ob man in den Außenbereich möchte oder in den Restaurantbereich. Wir sind erstmal nach draußen gegangen und waren restlos "begeistert". Der Außenbereich bestand aus ein paar wenigen (ich habe sie nicht genau gezählt, aber viele waren es nicht) überdimensionalen Playmobilfiguren und Tieren. Dann gab es ein Haus, in dem man sitzen konnte, nach oben klettern - über eine Strickleiter mit viel zu großen Abständen - und von oben konnte man herunterrutschen. Meine kleine hat es trotz mehrmaliger Versuche nicht geschafft, diese Leiter zu besiegen, auch nicht mit Hilfestellungen. Die maltesischen Kinder, die schon öfter da waren, hatten damit keine Probleme, die kannten das schon.

Dann gibt es da noch eine Sandkiste und einen kleinen gemauerten Wasserlauf. Das war's. Ich weiße ja nicht, was Ihr so für Vorstellungen von einem Funpark habt, ich hatte mir aufgrund der Internetbilder etwas mehr vorgestellt. Kurz, wir waren echt enttäuscht und sauer.

Ich habe Euch hier mal die Beschreibung der Internetseite eingefügt, die sagt zwar nichts Klares aus, hört sich aber doch viel versprechend an.

"Treten Sie ein, in die faszinierende Welt von PLAYMOBIL® und schlüpfen Sie ins Zentrum von Aktivität und Bewegung. Hier sind Mut und Geschicklichkeit gefordert, um die spannende Welt des FunParks zu entdecken. Piraten, Ritter, Indianer - im PLAYMOBIL®-FunPark können Kinder in ihre Lieblings-PLAYMOBIL®-Figur schlüpfen und spannende Abenteuer erleben. Kinder werden motiviert aktiv und kreativ zu sein und dabei gleichzeitig Spaß zu haben. Komm in den PLAYMOBIL®-FunPark und überzeuge Dich selbst was unglaubliches Spielvergnügen für Jung und Alt bedeutet."

Anschließend sind wir dann noch in das Restaurant, um kühle Getränke zu bekommen. Der Bereich war ebenfalls völlig überfüllt. Es gibt verschiedene Speisen, wie Pommes und Nuggets, verschieden Backwaren und Snacks. Die Preise sind einigermaßen human. Der Sitzbereich teilt sich in Innen- und Außenbereich. Der Außenbereich war völlig leer, wir haben uns dann einen Schattenplatz gesucht.

Anschließend waren wir noch mal "spielen" und sind dann in den Shopbereich gegangen. Wenn meine Kleine schon keinen Spaß hatte, wollte ich ihr wenigstens etwas kaufen, zumal ich dachte, dort gäbe es auch so etwas wie Werksverkauf, wo man die Sachen dann billiger bekommt. Dies ist hier aber nicht der Fall. Die Preise sind genauso wie bei uns, zum Teil auch etwas höher.

Die Engländer haben dort zwar Tütenweise eingekauft - ich weiß nicht, ob es da kein Playmobil gibt oder die Sachen da noch teurer sind, für uns Deutsche lohnt sich ein Kauf da nicht. Es gab dann einen kleinen Swimmingpool, der nach einmal Spielen aber jetzt auch nur rumliegt.

Anschließend sind wir dann zum Bus und mussten feststellen, dass der gerade weg war, Fahrpläne gibt es da ja nicht an den Bushaltestellen. Zurück konnten wir auch nicht in den Park, da hätten wir noch mal Eintritt zahlen müssen und das muss bei dem Angebot nicht sein. Den Shop hatten wir auch schon durch und so saßen wir eine Stunde auf der Straße und warteten auf den Bus um dann wieder eine dreiviertel Stunde zurück nach Valletta zu fahren und das für nichts und wieder nichts.

Auch diese Tour wird von den maltesischen Reisebüros angeboten für etwas über 6 Euro, ob da jetzt der Eintrittspreis aber mit drin ist, weiß ich nicht. Auf jeden Fall wäre das aber die bequemere Alternative gewesen, zumal da bestimmt auch noch die eine oder andere Sehenswürdigkeit auf dem Weg mit abgefallen wäre.

Fazit: nicht empfehlenswert