Aquarium of the Pacific
Sag mal einem Hai guten Tag - Aquarium of the Pacific Freizeitpark / Zoo international

Neuester Testbericht: ... Ozeans. In diesem Aquarium, das im Gegnsatz zum Sea World in San Diego wissenschaftlicher aufgebaut ist (es gibt in Long Beach nämlich k... mehr

Sag mal einem Hai guten Tag
Aquarium of the Pacific

sunflower76

Name des Mitglieds: sunflower76

Produkt:

Aquarium of the Pacific

Datum: 15.08.07, geändert am 15.08.07 (295 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: vieles darf man berühren, tolle Erfahrung, schöne Anlage

Nachteile: Kino kostet extra, Gastronomie

Hallo Leute,

heute geht es weiter mit meinem USA-Bericht, und zwar bleiben wir in Long Beach, der ersten Station unseres Urlaubs, und zwar im

****AQUARIUM OF THE PACIFIC****
das ich eigentlich gar nicht auf meinem Plan hatte, aber meine Brieffreundin Allison meinte, das wir das auf gar nicht Fall versäumen sollten.

****LAGE****
Das Aquarium of the Pacific liegt direkt am Hafen von Long Beach und zwar am Aquarium Way. Den Weg zu finden ist ganz einfach, denn es gibt überall Schilder. Am besten erreicht ihr das Aquarium mit dem Wassertaxi, das direkt vor dem Gebäude hält, oder mit dem Auto.

Kommt ihr von Los Angeles, dann nehmt ihr zuerst die I 405, dann die I 705 und von da an ist das Aquarium schon angeschrieben.

Kommt ihr wie wir von der anderen Seite von Long Beach, dann nehmt ihr die Queensway Bay, biegt in den Ocean Boulevard, dann in die S.-Pine Eve und der W.Shoreline Drive bringt euch dann zum Aquarium Way. Aber auch hier sind von Beginn an Schilder zu finden.

Normalerweise liegen in den Hotels die „Discovery Long Beach“ Maps auf, mit denen ist es echt einfach, den richtigen Weg zu finden.

Auch den Parkplatz könnt ihr nicht verfehlen, es ist ein großes Parkaus direkt beim Aquarium. Wenn ich mich recht erinnere, haben wir $ 8,-- bezahlt, aber bitte nagelt mich nicht darauf fest. Was ich aber mit 100 %iger Sicherheit sagen kann, ist, dass er nicht gratis ist.

****EINTRITTSPREIS****
Der reguläre Einkaufspreis beträgt für
Erwachsene $ 20,95
Kinder $ 11,95
und Senioren $ 17,95
doch gibt es zahlreiche Möglichkeiten, etwas billiger hineinzukommen. Erstens z.B. mit einer AAA Karte oder zweitens mit der gratis „SeeMyLA“ Karte, die ihr online unter www.cruisela.com samt Ausflugspaket bestellen könnt. Die dritte mir bekannte Möglichkeit wäre, sie online zu bestellen. In allen drei Fällen kommen $ 2,-- pro Person vom regulären Preis weg, bei einer Familie von vier, wie wir sie sind, ist das dann doch schon einiges.

Es gibt auch noch ein Kombiticket mit der Queen Mary. Diese würde für Erwachsene $ 35,-- kosten ($ 43,70 ohne Komination) und $ 19,-- für Kinder ($ 22,90). Da man aber mit der SeeMyLA Karte bei der Queen Mary $ 5,-- sparen kann, bleibt sich das fast gleich (bei den Erwachsenen etwas teurer, dafür bei den Kindern wieder billiger).

Es gibt auch eine „Behind the Scenes“ Tour, von der kann ich euch aber leider nichts erzählen, weil wir sie nicht mitgemacht haben.

Zahlen kann man Cash, mit Visa, mit American Express oder mit Mastercard.

****DIE ANLAGE****
Okay, jetzt haben wir also den Weg gefunden, das Auto geparkt und auch die Eintrittskarten in der Hand, also kann es losgehen.

Beim Eintreten kommt man in eine große Halle. Hier befindet sich linker Hand das Kino, das verschiedene Vorstellungen zeigt, nach rechts geht es in die ersten Aquarien.

Insgesamt beherbergt das Aquarium mehr als 12.500 Meeresbewohner, wobei es sich hierbei um ca. 500 verschiedene Arten handelt.

Immer wieder kann man auch Filme sehen, die z.B. die Entstehung eines Tsunamis erklären.

Die Anlage ist in verschiedene Teile; Galerien werden sie hier genannt, eingeteilt und ich stelle euch hier einfach mal die wichtigsten vor:

SOUTHERN CALIFORNIA / BAJA GALLERY
Hier geht es um die Meeresbewohner, die sich zwischen Oregon und Mexico tummeln. Am Anfang dieses Teils gibt es ein riesiges Aquarium, das ungefähr 3 Stockwerke hoch ist. Es ist echt beeindruckend und die Kinder hätte ich davon fast nicht mehr wegbekommen. In diesem Teil gibt es auch die Seelöwen und die Robben zu bewundern.

NOTHERN PACIFIC GALLERY
Hier geht es um alles, was zwischen Alaska und Sibirien zu finden ist. Es gibt eine wunderschöne Aquarium Galerie, wo man auf zwei Ebenen das Treiben der Fische bestaunen kann. Jeder Fisch ist hier mit einem Foto, dem Namen und einer kleinen Beschreibung entweder unterhalb zu den Füßen oder seitlich neben dem Aquarium abgebildet. Wir haben uns gerne ein Foto ausgesucht und dann das Wasser nach genau diesem Fisch abgesucht. Das war gar nicht so einfach, hat den Kindern aber sehr großen Spaß gemacht.

TROPICAL PACIFIC GALLERY
Hier werden die Fische der wärmeren Gegenden vorgestellt, alles, was um die insgesamt 2.100 größeren oder minikleinen Inseln der Karibik schwimmt. Hier sahen wir auch einen Taucher, der die Korallen und das Fenster putzte und das witzige daran war, dass dieser „Diver“ auch zwischen all den Fischen am Fußboden beschriftet war - nur für den Fall, dass man ihn von den Fischen nicht unterscheiden kann!!!

LORIKEET FOREST
Hier hat es mir sehr gut gefallen, denn neben Fischen konnten hier auch Vögel, und zwar ganz schön bunte, bestaunt werden. Sie haben sich füttern lassen, sind auf Schultern oder Kopf herumgehüpft oder einfach nur in dem toll angelegten Gehege herumgeflogen. Ich möchte auch so gerne ein Lorikeet sein, denn die verbringen 70 % ihres Lebens mit essen!!!!

SHARK LAGOON
Also Haie möchte ich ja nur im Aquarium sehen, aber da schaue ich dann schon, dass ich sie auch wirklich zu Gesicht bekomme und hier geht das eben in der Shark Lagoon. Übrigens, kleine Haie kann man hier angreifen. Ich hab’s versucht, die tun gar nichts. Mir hat die Überschrift gut gefallen „Featuring more than 150 sharks you can touch….and some you can’t!“

****KINO****
Das Kino zeigt im Abstand von ca. einer halben Stunde verschiedene 3D Filme, zum einen „Monsters of the Abyss“, dann „Whales: Voices in the Sea“ und „A Fish Story“, den wir uns angesehen haben. A Fish Story war ein Zeichentrickfilm, der wirklich total süß gemacht ist. Der kleine Fisch Deepo nimmt das Publikum mit in seine Welt und zeigt seine Freunde, z.B. den ganz einsamen Hai, der einfach keinen Freund findet. Untermalt ist das ganze mit flotter Musik und unseren Kindern hat es sehr gut gefallen.

Der Kinobesuch ist allerdings nicht gratis, obwohl er viel billiger ist als in anderen 3D Kinos. Wir haben pro Person, egal ob Erwachsener oder Kind $ 3,-- bezahlt.

****AUSSENANLAGE****
Neben den Robben und Seelöwen befinden sich hier einige seichtere Aquarien, wo man die verschiedensten Arten von Lebewesen berühren kann. Wichtig ist es aber, dass man sie immer mit zwei Fingern berüht. 1 Finger könnte ihnen weh tun und die ganze Hand ist einfach zu viel für so ein Tier.

Natürlich haben wir so viel wie möglich probiert. Seesterne z.B. sind total hart und man denkt gar nicht, dass sich die wirklich fortbewegen können. Viele Korallen sind nicht gerade weich, aber Quallen dagegen sehr. Neben kleinen Haien haben wir auch z.B. Rochen gestreichelt, die extrem glitschig sind.

Nach all diesen Berührungen steht überall eine Desinfektion für die Hände zur Verfügung.

****FÜTTERUNGEN & SHOWS****
Ein besonderes Erlebnis sind auch hier die Fütterungen. Man kann live dabei sein, wenn sich Otter, Robben und Seelöwen um das Futter streiten. Auch eine Hai- und Walfütterung gibt es zu bestaunen.

War das Karibik-Feeling bekommen möchte, kann z.B. die Damen des Hula-Tanzes bewundern oder das Tropical Reef begutachten.

Wenn ihr also plant, an diesen Vorführungen teilzunehmen, dann dürft ihr nicht vergessen, den Timetable mit den Zeiten mitzunehmen. Es empfiehlt sich, mindestens 10 Minuten vor Beginn dort zu sein, denn sonst bekommt ihr vor allem im Sommer auf keinen Fall mehr einen Platz.

Shows wie bei Sea World aber gibt es hier nicht zu sehen, generell ist die Anlage doch wissenschaftlicher aufgebaut als eben z.B. in Sea World.

****GASTRONOMIE****
Im Eingangsbereich gibt es ein Selbstbedienungsrestaurant, das aber eher nur Snacks verkauft. Wir haben dort nur zwei Flaschen "Wrist" gekauft, das den Kindern dann orange Zähne beschert hat, deshalb kann ich über die Qualität der Speisen nichts sagen.

Auf verschiedenen Standorten findet ihr immer wieder Getränkeautomaten, die vor allem Wasser und Cola beinhalten.

Der Gastronomiebereich ist im Grund das einzige, das meiner Meinung nach hier noch verbesserungswürdig wäre.

****TIPPS FÜR DEN BESUCH****
Man darf Rucksäcke mit Trinken mitnehmen, bitte tut das auch. Getränke sind sehr teuer (vor allem „Natural Water“) und da wäre es doch schade um das Geld.

Einiges der Anlage befindet sich im Außenbereich, deshalb Kappe, Sonnencreme und Sonnenbrille nicht vergessen.

****ADRESSE****
100 Aquarium Way
Long Beach, CA 90802
(562) 590-3100
www.aquariumofpacific.org

****ÖFFNUNGSZEITEN****
Das Aquarium ist täglich von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet, nur mit zwei Ausnahmen. Erstens den 25.12. und zweitens den Zeitraum, in dem der Long Beach Grand Prix stattfindet. Heuer war das vom 13. bis 15. April, aber das Datum variiert immer.

****BEHINDERTENFREUNDLICH?****
Abgesehen von den Menschenmassen, die ein Durchkommen in den Gängen manches Mal erschweren, ist das Aquarium für Rollstuhlfahrer geeignet, es bietet sogar eigene Rollstühle an - und zwar ohne Aufpreis.

In der Anlage gibt es Behindertentoiletten und auch Aufzüge, damit man auf die zweite Ebene kommt.

Im Kino gibt es ebenfalls einen Platz, der für Rollstühle reserviert ist.

****FAZIT****
Bei diesem Aquarium handelt es sich um eines der größten in den USA, dennoch denke ich, das es genügt, einen halben Tag einzuplanen. Wenn ihr natürlich vorhabt, dass ihr jeden Fisch genau studieren wollt und alle Fische exakt betrachten wollt, dann müsste ihr Tage einplanen. Für „Otto Normalverbraucher“ ist es meiner Ansicht nach ein wunderschöner Halbtagesausflug.

Wenn ihr nach dem Besuch des Aquariums noch etwas Zeit übrig habt, dann geht doch noch ein bisschen zum Shoreline Park spazieren, mit seinem schönen Leuchtturm und den herrlichen Blick über den Hafen von Long Beach.

Ich kann euch den Besuch hier uneingeschränkt empfehlen und ich bin froh, dass Allison mit dazu überredet hat, einen Teil meines Geburtstages hier zu verbringen.

Danke für’s Lesen, Bewerten und Kommentieren!

LG, Dani

Fazit: auf alle Fälle empfehlenswert