Hausapotheke
Die Apotheke vor der Haustür - Hausapotheke Freizeit Dienstleister

Neuester Testbericht: ... der kühlste Raum in der Wohnung - der passende Standort wäre. Ein Bekannter, der kürzlich eine neue Wohnung bezogen hatte, argumentie... mehr

Die Apotheke vor der Haustür
Hausapotheke

isi

Name des Mitglieds: isi

Produkt:

Hausapotheke

Datum: 17.08.01, geändert am 17.08.01 (169 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: kostengünstig, Keine oder nur in den seltensten Fällen Nebenwirkungen, Schon über Jahrhunderte erprobt

Nachteile: nicht alle sind als Frühstücks- oder Haustee geeignet, Ersetzen nicht den Arzt

Die Inhaltsstoffe zahlreicher heimischer Pflanzen lösen im menschlichen Organismus bestimmte heilfördernde Wirkungen aus. Dazu gehören zahlreiche Heil-, Gewürz- und Duftpflanzen.

Diese Effekte sind den Menschen schon über Jahrhunderte bekannt und wurden besonders in der Hausmedizin immer wieder angewandt, sind aber durch die moderne Schulmedizin und den zahlreichen Medikamenten fast in Vergessenheit geraten. In letzter Zeit gewinnt die Naturheilkunde aber wieder mehr an Bedeutung und die Menschen besinnen sich wieder auf die Erfahrungen unserer Vorfahren.

Gern erinnere ich mich daran, wie ich als Kind mit meiner Großmutter vom Frühjahr bis zum Herbst zahlreiche Heil-, Gewürz- und Duftpflanzen gesammelt habe, egal ob Huflattich, Scharfgarbe, Brennesseln, Lindenblüten oder Pfefferminze, jede dieser Kräuter war für etwas gut, linderte Schmerzen, löste den Husten, war Badezusatz oder gab einen schmackhaften Tee zum Abendbrot der kalt oder warm ganz gut schmeckt.

Heil-, Gewürz- und Duftpflanzen sind keine Wundermittel und selbst die besten Kenntnisse dieser Pflanzen und deren Wirkstoffe können bei bestimmten Krankheiten den Arzt nicht ersetzen. Sie unterstützen aber in vielen Fällen den Heilprozeß, lindern Schmerzen, wirken vorbeugend und fördern das allgemeine Wohlbefinden.

Gegenüber zahlreichen anderen Medikamenten bringt die sinnvolle Anwendung von Heil-, Gewürz- und Duftpflanze nur in den seltensten Fällen Nebenwirkungen mit sich.

Zahlreiche dieser Pflanzen sind als Phytopharmaka (Medikamente, die aus Pflanzenteilen oder deren Zubereitung bestehen und bei denen man eine Heilwirkung erfahrungsmedizinisch beobachtet oder mit streng wissenschaftlichen Methoden nachgewiesen hat) bekannt und erlangen in der heutigen Medizin immer mehr an Bedeutung.

Immer mehr Menschen schwören auf die vorbeugende und heilfördernde Wirkung dieser Arznei aus der Natur, die Naturheilkunde, und holen sich diese aus der Apotheke. Dabei ist
so ein kleines Tütchen dieser Kräuter auch nicht gerade billig.

Man kann einen großen Teil dieser Heil-, Gewürz- und Duftpflanzen aber kostenlos haben, denn sie wachsen direkt vor unserer Haustür, lassen sich im Garten anbauen und manchmal reicht schon ein Kübel auf dem Balkon. Das spart nicht nur im Geldbeutel sondern macht Spaß und der Aufenthalt an der frischen Luft ist außerdem sehr gesund.

Wichtig ist es zu wissen wo diese Pflanzen wachsen, wie sie gesammelt, getrocknet und zu-bereitet werden. Das ist nicht so einfach und es gehört schon etwas Erfahrung dazu. Aber wer es einmal ausprobiert hat kommt von dieser Sammelleidenschaft nicht mehr los und der erste selbstgesammelte Tee schmeckt besonders gut.

Besonders den Kindern macht das Sammeln und Aufbereiten der Heil-, Gewürz- und Duftpflanzen viel Spaß. Außerdem lernt man dadurch die Natur viel besser kennen und verstehen. Gerade für Stadtmenschen ist ein Trip in die frische Natur bestimmt ein Erlebnis.

Wer sich zu so einer Kur aus selbst gesammelten Heil-, Gewürz- und Duftpflanzen
entschließt, sollte sich zuvor nach der empfohlenen Teemenge je Aufguss, der Zeitdauer des Ziehens und vor allem der Anzahl der Tassen am Tag oder der Zusammensetzung der Tinktur erkundigen.

Das entsprechende Wissen kann man sich aus entsprechenden Büchern entnehmen, den Haus-arzt, Apotheker oder andere Fachleute fragen.

Einen großen Teil meines Tees oder Grundlagen für verschiedene Tinkturen sammele ich selbst, hole mir diese aus der Apotheke oder Bioläden und werde in den nächsten Berichten über einige dieser Naturheilmittel, zu denen auch Honig, verschiedene Öle oder selbst das Ei gehören, und ihre Wirkungen berichten. Natürlich stehen einige auch unter Naturschutz (z.B. Arnika), die ich dann aus der Apotheke hole.

Vielleicht entschließt sich dann der eine oder andere von euch zu einem Spaziergang in die freie Natur, verbindet das Angenehme mit dem Nützlichen und t
ut dabei noch einiges für seine Gesundheit. Eine sinnvolle Kombination von gesunder Lebensweise und dem Einsatz von Naturheilmitteln zur Vorbeugung und Abwehr von Krankheiten sind gerade in unserer heutigen Zeit wichtiger den je.

Also schaut wieder vorbei, denn sicherlich ist für den einen oder anderen bei den nächsten Berichten das richtige Hausmittelchen dabei, denn für alle Wehwehchen , egal ob es eine Magenverstimmung oder Schlaflosigkeit ist, gibt es auch natürliche Heilmittel.

Tschüss, bis bald.

Fazit: