United Airlines
Extrem babyunfreundliche Airline - United Airlines Fluglinien

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Extrem babyunfreundliche Airline
United Airlines

lisa_testet

Name des Mitglieds: lisa_testet

Produkt:

United Airlines

Datum: 03.02.12

Bewertung:

Vorteile: Für Getränke muss man noch nichts zahlen

Nachteile: unfreundliches Bodenpersonal, für Essen und Kopfhörer muss man zahlen

In diesem Bericht werde ich über unsere Erlebnisse mit der amerikanischen Fluglinie United, welche ein Kooperationspartner der Austrian Airlines ist, berichten. An Bord dieser Fluglinie flogen wir von Phoenix nach Washington, von wo es dann mit der AUA weiter in Richtung Wien gehen sollte.

Den ersten Schreck erlebten wir am Check In-Schalter. Wir mussten nämlich für den Koffer unseres Babies 70 USD bezahlten, weil laut United ein Baby unter 2 Jahren, das am Schoss reist kein eigenes Gepäckstück mitmehmen darf. Nur eine kleine Tasche. Wir stritten sehr vehement mit dem Bodenpersonal und argumentierten, dass uns laut AUA auf einem internationalen Flug schon erlaubt sei auch einen normalen Koffer fürs Baby mitzunehmen, doch es war vergeblich. Der unfreundliche Herr vom Check In brüllte uns zum Schluss sogar an, dass wir in unnötig aufhalten und entweder wollen wir nun zu deren Bedingungen fliegen oder auch nicht. Zähneknirschend bezahlten wir den Koffer. Bei der AUA haben wir uns aber schon diesbezüglich beschwert und die 70 USD werden uns zurück erstattet werden.

An Bord der United war es ziemlich ungemütlich. Die Sitzplätze waren sehr eng und obwohl der Flieger nicht ausgebucht war und in den hinteren Reihen sogar Passagiere ganz alleine saßen, saß neben uns ein ca. 2 m grüßer Mann. Das war sehr eng und ungemütlich. Ich verstehe nicht, wieso es so ein Problem war diesen Herren umzusetzen, damit wir mit dem Baby eine Reihe für uns haben können. So flogen wir also vier Stunden lang bis Washington und fühlten uns wie Sardinen, weil es so eng war.

Das Personal an Bord war ganz OK. Dafür, dass man bei ihnen alles bezahlen muss, können die ja auch nichts. Sogar für Kopfhörer muss man zahlen. Nur Getränke bekommt man umsonst und diese wurden zweimal serviert.

Bei der United gibt es auch keinen eigenen Sicherheitsgurt für das Baby noch bekommt man eine kleine Schwimmweste. Es wird nur darauf hingewiesen, dass man im Falle von Turbulenzen das Kind ganz fest an sich drücken soll. Na das ist ja eine echt tolle Sicherheitsvorschrift!

FAZIT: Die United ist sehr familienunfreundlich. An die kleinsten Passagiere wird gar nicht gedacht und das ist sehr traurig. Damit steht die United aber nicht alleine dar. Das ist generell bei den amerikanischen Fluglinien so, dass sie überall sparen und anscheinend ist es sogar zu teuer einen kleinen Sitzgurt für Babies anzuschaffen. Fürs Essen und Snacks muss man bezahlen, wobei freundlicherweise alle Kreditkarten akzeptiert werden. Ein Minisandwich kostet stolze 8,5 USD. Die Getränke sind kostenlos und man bekommt sogar immer eine ganze Dose.

Fazit: Typische amerikanische Fluglinie