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Habe immer noch Albträume von Turkish Airlines (THY) - einmal und nie wieder! - Turkish Airlines Fluglinien

Neuester Testbericht: ... in, dass die "Große" (7 Jahre) doch alleine fliegen könne und Mutter und Kleinkind am nächsten Tag nachkommen sollten. TURKISH... mehr

Habe immer noch Albträume von Turkish Airlines (THY) - einmal und nie wieder!
Turkish Airlines

sunchild

Name des Mitglieds: sunchild

Produkt:

Turkish Airlines

Datum: 28.05.09, geändert am 20.07.11 (5003 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Habe mein Flugziel erreicht

Nachteile: Erpressung, mangelnde Verpflegung, vieles kaputt, Antwort auf Reklamation

Turkish Airlines (THY) - einmal und nie wieder!

Ich bin im April 2009 mit THY von Indien nach Istanbul geflogen.
Die Wahl traf ich nach dem günstigsten Anbieter und immerhin ist THY Mitglied bei StarAlliance, was als Indiz für verlässliche Airlines zählt.

Ich habe meinen Flug Online gebucht und erhielt eine E-Ticket-Nummer mit der ich mich am Schalter eingecheckt habe. Mit THY kann man auch z.B. bei Miles & More von der Lufthansa Meilen sammeln.
Das Online Check-in beginnt leider erst 24 Stunden vorher, da saß ich aber im Flieger nach Mumbai und konnte somit kein Internet Cafe aufsuchen.
Somit war für mich auch keine Sitzplatzreservierung im voraus möglich, was Schade ist, denn das geht z.B. bei Emirates viel früher. Also saß ich eingequetsch auf einem Standardsitz, obwohl ich ja im Gegensatz zu vielen noch einen weiteren Anschlußflug hatte.

Flug: Mumbai - Istanbul - 7,5 Stunden
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Der Check-In in Indien war ein Albtraum...
Ich hatte meinen Flug telefonisch beim Büro in Mumbai umgebucht.
Ja Madam, kein Problem Madam, bitte zahlen Sie am Flughafen EUR 100 zu einer Rate X in lokaler Währung beim Check-In am Flughafen.
So hatte ich mir den Betrag beiseite gelegt und genau passend dabei.
Kleiner Hinweis::: Indische Rupien dürfen nicht ein- und ausgeführt werden.
Das ist ein Gesetz!
Am Flughafen wollte man dann von mir einen höheren Betrag haben, nämlich den aktuellen Tageskurs und das machte zusätzliche ZWEI EURO Differenz.
Ich erklärte, das mir Frau XY aus dem Büro ja etwas ganz anderes gesagt hatte. Ja die kannte man, aber auch wenn man mir das falsch gesagt hatte, müsse ich jetzt den höheren Betrag bezahlen. Ich bot einen Bar-Scheck einer indischen Bank an, wollte man aber auch nicht. Man wollte einfach gar nichts machen, um den eigenen Fehler zu lösen und zwang mich, den Schalter zu verlassen. Man erpresste mich mit bösen Blicken, dass wenn ich die 2 Euro nicht in Rupien bezahle ich auch nicht mitfliegen werde. Die Vorgestzte war nicht in der Lage eine Lösung zu finden und mäkelte, dass sie das nicht aus eigener Tasche bezahlen will.
Am Ende habe ich 5 Euro kleingewechselt bekommen und die dann bezahlt, weil ich vor Müdigkeit auch schon fast aus den latschen kippte, dazu noch der Stress und Druck.

Der Flug dauerte 7 ½ Stunden.
In diesen 7 ½ Stunden wurde uns lediglich ein (!) warmes Essen serviert. Es gab zwar Brötchen mit Marmelade, die Butter bzw. Margarine hat man sich aber gespart. Als nach 6 Stunden Flugzeit mein Magen schon knurrte servierte man und dann als zweite "Mahlzeit" einen kleinen Muffin. Sonst nichts. Der Stewart hate einen sehr entschuldigenden Blick aufgesetzt...
Meine Nachbarin hatte sogar noch weniger zu Essen bekommen, da sie das vegetarische Essen bei der Buchung vorbestellt hatte. Da gab es dann weder ein Dessert noch einen Salat (ist das nicht vegetarisch genug?) und ihr Tablett war nur zu ¾ gefüllt - die Ärmste.

Das Bord-Entertainment bestand aus 3 Bildschirmen für ca. 30 Leute, von denen ein Bildschirm nicht funktionierte.
Die Klimaanlage war in der Schlafenszeit auf sehr heiss eingestellt, es war unerträglich. Ich habe noch nie so sehr in einem Flieger geschwitzt!
Trinkwasser wurden zwischen den Mahlzeiten nur 1x in einer 0,33 l Flasche verteilt. Ich hatte nach der Landung noch 5 Tage Probleme mit meinen Augen, die waren so ausgetrocknet und taten weh.

Über das Check-in-Problem und das unzureichende Essen habe ich mich dann bei THY auf englisch beschwert.
Lange Zeit kam keine Antwort, ich habe eine Erinnerung geschickt.
Dann nach einer weiteren Wochen, erklärte man mir, dass man meine Beschwerde zur Kenntnis genommen habe und das bei Umbuchungen der Betrag von EUR 50 (häää?) in der Landeswährung zu zahlen sei und das man auf dem Flug Snacks nach Start und vor der Landung serviert habe (aber in welchem Umfang?) und man sich ständig um die Verbesserung bemühe.
Damit ist mir reichlich wenig geholfen und ich fühle mich da nicht für ernst genommen.

Eine der Toiletten konnte man nicht verschließen, der Steward meinte zwar, er würde für mich draußen Wache stehen, als ich aber raus kam, war da keiner. Ansonsten waren die Flugbegleiter kühl-distanziert und sprachen gutes Englisch.

Danke, da zahl ich lieber ein kleines bisschen mehr und lass es mir woanders gut gehen.

Fazit: Verstoße lieber gegen das Gesetz und bring Dir besser was zu Essen mit oder flieg lieber woanders

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