KLM
KOMM WIR FLIEGEN  NACH AMSTERDAM...UND DAS MIT KLM - KLM Fluglinien

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KOMM WIR FLIEGEN NACH AMSTERDAM...UND DAS MIT KLM
KLM

Carlo96

Name des Mitglieds: Carlo96

Produkt:

KLM

Datum: 19.05.09

Bewertung:

Vorteile: preisgünstig, toller Service mit inkludiertem Snack und Bier sowie Sekt

Nachteile: Verspätungen an der Tagesordnung

Hallo Leute,

heute einmal ein kurzer Bericht über die KLM, auch bekannt als Royal Dutch Airlines. Die älteste Fluggesellschaft der Welt war mein Luftweg zwischen Hamburg und Amsterdam und auch wieder zurück.

DIE AIRLINE
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Ich möchte gar nicht so viel über die Airline im Allgemeinen schreiben. Die gesamte Geschichte und alle Daten findet man unter Wikipedia. Sicher ist, dass die Airline die größte Fluggesellschaft des niederländischen Königreiches ist und zugleich die älteste noch existierende Fluggesellschaft der Welt. Die Airline tritt seit 2004 unter dem Namen Air France- KLM auf, denn die beiden Fluggesellschaften fusionierten in diesem Jahr, wobei beide Fluggesellschaften unabhängig voneinander agieren. Die Flotte der KLM umfasst insgesamt 103 Flugzeuge, darunter auch etwas betagte Jets der Marke Mc Donnel Douglas MD 11, die z.T. auch für den Frachtverkehr eingesetzt werden, bald aber durch modernere Flugzeuge ersetzt werden sollen. Drehkreuz der KLM ist der Amsterdamer Flughafen Schiphol. Von hier aus bedient KLM ca. 250 Destinationen weltweit. Europaweit ist der KLM Cityhopper, den auch ich genutzt habe, der Hauptdienstleister für Kurzstrecken, meist bedient durch Fokker 70. Besonders bekannt wurde die KLM durch den Pistenbomber, der in den letzten Wintern per Linie verunglückte Skifahrer aus den Alpenländern in die holländische Heimat zurück überführte.

BUCHUNG
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Ich selbst habe den Flug nicht gebucht, da es sich um eine Geschäftsreise handelte und ich das E-Ticket per Mail vom Arbeitgeber erhielt. Ich weiß nur, dass der Flug recht kurzfristig gebucht wurde und das ganze online. Auch die KLM ist inzwischen fast ausschließlich zum Ticket- losen fliegen übergegangen. Den Preis kann ich auch aus selben Grund nicht nennen, der KLM Cityhopper ist jedoch recht günstig. Der Preis für einen Flug Hamburg-Amsterdam- Hamburg liegt etwa bei 150-200 Euro inklusive aller Gebühren und Steuern.

CHECK IN
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Am Tage des Fluges habe ich mich über die allgemeinen Infotafeln am Flughafen informiert, ab welchem Check In Bereich der Flug abgefertigt wird. Am Check In Bereich gab es eine Trennung nach Economy und Businesspassagieren. Von einem Mitarbeiter wurde ich direkt vor dem Check In in Empfang genommen. Der Mitarbeiter fragte nach meinem E-Ticket. Nach Herausgabe dessen begleitete mich der Mitarbeiter zum Check In Automaten, an dem die Bordkarte ausgedruckt wird. Das Ganze dauerte knapp 1 Minute. Da die Maschine nicht ausgebucht war, konnte ich sogar noch einen Platz wählen. Ich entschied mich für einen Fensterplatz. Danach konnte ich mit meiner Bordkarte an den Check In Schalter um mein Gepäck aufzugeben. Alles lief reibungslos und dem Flug nach Amsterdam stand nun nichts mehr im Wege...oder?

BOARDING
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Am Gate angekommen stand noch keine Maschine bereit. Schnell folgte die Mittelung der Bodencrew, dass der Flieger ein wenig Verspätung haben würde. Die Verspätung von insgesamt 15 Minuten war jedoch zu verschmerzen. Boarding Karte und Ausweis vorzeigen und ab in den Flieger.

AN BORD
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Die Fokker 70 war in einem guten äußeren und auch inneren Zustand. Die Sitze waren mit Leder bezogen und in der Lehne nach hinten verstellbar. Bestuhlt war die Maschine 2-3. Ich hatte einen Fensterplatz direkt am Notausgang in einer Dreierreihe. Da die Maschine nicht ausgebucht war, blieb der Platz neben mir leer. Danach saß ein weiterer Passagier am Gang. In der Tasche vor mir befand sich neben der obligatorischen "Kotztüte" ein Journal von KLM mit diversen Informationen über die Airline, ihre Flugziele etc. Die Sicherheitsinformationen der Flugbegleiter (2 an der Zahl) wurden in Niederländisch sowie Englisch erklärt, kurz und präzise wie gewohnt. Der Kapitän meldete sich dann auch auf Deutsch aus dem Cockpit. Er entschuldigte sich nochmals für die Verspätung. Nachdem man eine 777 der Emirates aus ihrer Parkposition geschoben hatte, war für uns endlich der Weg zur Runway frei. Nachdem wir gestartet waren, erloschen die Anschnallzeichen sehr schnell. Sofort waren die Flugbegleiter dabei jedem Passagier eine Sandwichpackung sowie ein Getränk zu reichen. Die Sandwiches, 2 mit Salami und 2 mit Käse, waren ok. Man hätte auf so einem kurzen Flug nicht unbedingt etwas gebraucht, ist aber ein toller Service von KLM. Zu trinken gab es diverse alkoholfreie Getränke aber auch Sekt und Bier kostenfrei. Der Flug war nach 45 Minuten mit der Landung in Amsterdam beendet. Die Landung war sauber und ordentlich, trotz ungünstiger Windverhältnisse. Die Maschine rollte zum KLM Cargo Bereich, wo sich alle Maschinen der Cityhopper Flotte befanden. Ein Bus brachte uns zum Terminal. Der Rückflug hatte die etwa gleiche Reihenfolge. Am Flughafen in Amsterdam herrscht das pure Chaos. Jeder muss seine Bordkarte am Automaten ausdrucken, viele Leute haben dies aber noch nie gemacht. Hilfe steht zwar parat aber muss 4 Terminals betreuen. Das Ganze erzeugt dann lange Schlangen. Es gibt aber auch die Möglichkeit gleich an den Schalter zu gehen und sein Gepäck aufzugeben. Aber auch da lange Schlangen. Wenn man seine Bordkarte hat, ist das Gepäck dann schnell aufgegeben. Am längsten braucht man an der Sicherheitskontrolle. Auch dieser Flieger hatte aufgrund technischer Schwierigkeiten eine geringe Verspätung. Der Flieger war ausgebucht. Service und Verlauf des Fluges waren exakt wie auf dem Hinflug.

Fazit: KLM auf Kurzstrecke gerne wieder, Langstrecke müsste gecheckt werden
Viel Spaß beim Lesen, Bewerten und Kommentieren
Euer Carlo96

Fazit: KLM gerne wieder

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