Iberia
Iberia - nein, danke! - Iberia Fluglinien

Neuester Testbericht: ... und Heinz und ich haben viel geweint. Heute sind wir endlich mit der Iberia weggekommen. Der Flug von Teneriffa nach Madrid wurd... mehr

Iberia - nein, danke!
Iberia

Bettina

Autor-Name: Bettina

Produkt:

Iberia

Datum: 18.01.10

Bewertung:

Vorteile: Überhaupt keine

Nachteile: Unzuverlässigkeit, Inkompetenz, keine Betreuung, keine Information

Wir machten den Fehler, ein zweites Mal bei Iberia zu buchen. Wir hatten wohl schlicht verdrängt, dass es diese Airline war, die uns schon einmal so viel Ärger gemacht hatte.

Wir flogen im letzten Jahr von Teneriffa nach Madrid (Zwischenstation). Der Anschlussflug nach Düsseldorf fand nicht mehr statt. Stundenlang ließ man uns vor geschlossenen Schaltern ohne Informationen auf dem Flughafen stehen, bis schließlich ein Mitarbeiter kam, der uns keine Auskunft geben konnte, was weiter passieren würde. Ein Bauernopfer, dem völlige Ratlosigkeit ins Gesicht geschrieben war. Dann bei eisiger Kälte Warten auf einen Shuttlebus, der uns zu einem Hotel außerhalb Madrids bringen sollte. Er schien hin- und her zu transportieren. Bis alle schließlich verstaut waren, dauerte es eine Ewigkeit. Gegen Mitternacht bekamen wir dann endlich etwas zu essen: die lauwarmen abgestandenen Reste vom Tag.

Im Dezember 2009 dasselbe. Morgens früh sollte der Abflug von Düsseldorf stattfinden. Aber nein: die Maschine stand in Köln, und wir wurden im Shuttle-Bus dorthin gebracht. Natürlich stundenlange Verspätung beim Abflug. Der Zwischenstopp in Madrid eine einzige Katastrophe. Alle dort ankommenden Passagiere mussten selbst umbuchen auf einen neuen Anschlussflug in die diversesten Richtungen. Stundenlanges Warten. Hinter den Schaltern vier Sachbearbeiter, die völlig überfordert waren und kaum Englisch sprachen. Viel zu spät dann endlich ein Anschlussflug. Wieder eine Stunde Warten im Flieger selbst. Keine Landeerlaubnis auf Teneriffa. Ankunft schließlich viel zu spät, um noch die Fähre nach Gomera zu bekommen. Ein Hotel muss man sich selbst suchen.

Beim Rückflug am 5. Januar ähnliche Probleme: Triebwerkschaden, ewiges Warten im Flieger bis zur Starterlaubnis.
Der Kapitän gibt völlig unverständliche Laute von sich, die wohl Englisch sein sollen.
(Beim Hinflug hielt der Pilot es nicht mal für nötig, überhaupt eine andere Sprache als Spanisch zu sprechen.)

Während der überlangen Flüge hielt es Iberia nicht einmal für nötig, den Passagieren ein Freigetränk - und sei es nur Wasser - anzubieten.
Erstaunlich, wie duldsam die Deutschen alles über sich ergehen ließen. Da waren die Italiener schon bedeutend lauter.

Auf das sofort ausgefüllte Beschwerdeformular kam bis jetzt natürlich noch keine Antwort.

Fazit: Lieber einen teureren Flug buchen, wenn man kann

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