ASA
Abzocker von vorne bis hinten - ASA Fluglinien

Neuester Testbericht: ... Bord mannschaft schwer. Zum Schluß mein Fazit: Ich würde jederzeit wieder mit ASA fliegen. ... mehr

Abzocker von vorne bis hinten
ASA

petschm

Name des Mitglieds: petschm

Produkt:

ASA

Datum: 13.08.00, geändert am 13.08.00 (263 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: nicht erkennbar

Nachteile: Abzocke rund um die Uhr

Die ASA steht dem Mutterkonzern ASC (African Safari Club) in nichts nach, wenns darum geht die Gäste abzuzocken.

Im Katalog findet man immer wunderbar niedrige Preise, wenn man alle kostenpflichtigen Zusatzleistungen addiert liegt man allerdings weit über den Preisen der Konkurrenz, bei der diese Leistungen im Preis inbegriffen sind.

Bereits vor unserem Flug von München nach Mombasa gings mit der Abzocke los: Wir sollten 30 DM pro Nase auf den Tisch legen, da wir einen Platz in der Fensterreihe bekommen haben (nochmal: FensterREIHE, nicht am Fenster). Meinen Einwand, daß ich aufs Fenster keinen Wert lege, weil es nachts so dunkel sei da draussen, ließ man nicht gelten: "Es sind bereits alle Plätze in der Mittelreihe belegt, Zahlen Sie die 30 DM oder wir können Sie nicht weiter abfertigen!"

Um insgesamt 60 DM leichter bestiegen wir das Flugzeug, eine alte, klapprige DC10, bei der man auf den Plätzen in Triebwerksnähe seinem Nachbarn schon ordentlich ins Ohr pusten musste um noch gehört zu werden. Im Flugzeug gings mit der Abzocke dann natürlich munter weiter. Getränke, die bei allen anderen Airlines kostenlos serviert werden mussten bezahlt werden, und noch einige Kleinigkeiten mehr waren kostenpflichtig.

Sofort nach dem Start wurde uns mitgeteilt, daß wir erst mal nach Zürich fliegen, um dort noch einige Gäste aussteigen zu lassen und einen Wechsel der Crew durchzuführen. Bordservice gibts bis Zürich nicht, da die Zeit nicht ausreicht. In Zürich gelandet wurden wir erst mal ermahnt, bloss nicht von unseren Plätzen aufzustehen (ich kam mir vor wie ein Kindergartenjunge). Der Aufenthalt dauerte schließlich 2 1/2 Stunden in denen es weder Getränke noch sonst was gab. Wer es wagte auf die Toilette zu gehen wurde von den muffigen Stewardessen sofort angepöbelt und auf seinen Platz verwiesen.

Nachdem wir in Zürich wieder abgeflogen waren gab es schliesslich nach mehr als drei Stunden im Flugzeug ein erstes Getränk. Da
s anschliessende Essen war erträglich, aber kein Genuss und anschliessend wurde uns klargelegt, dass wir nun zu schlafen hätten und die "Damen" in den nächsten 4 Stunden nicht gestört werden wollen.

Kurz vor der Landung rafften sich die "Damen" nochmal auf, uns in aller Eile ein Frühstück zu servieren, das dann hektisch verschlungen werden musste, da die "Damen" ihre Ruhepause, in der wir zu schlafen hatten, so lang ausdehnten, daß kaum noch Zeit zum Essen blieb.

Am Ziel angekommen begann dann erst richtig die Abzocke durch den Mutterkonzern ASC, dem auch das Hotel gehört:

Klimaanlage kostet extra sonst kommt die Sicherung raus
Liegestühle kosten extra
einfach alles kostet extra

"...und verlassen Sie bloß nicht das Hotel! Sie können davon ausgehen, daß Sie da draussen in der bösen Welt sofort überfallen werden! ALLES WAS SIE BRAUCHEN GIBT ES HIER ZU KAUFEN!"

Seltsam, niemand hat uns überfallen, und gleich vor dem Hotel waren mehr als 20 Geschäfte, die die gleichen Artikel 80% billiger verkauften. Noch Fragen???

Ich kann nur dringend davon abraten, mit diesem Abzockerverein jemals auf eine Reise zu gehen.

Fazit:

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