
Neuester Testbericht: ... das geht, man überfliegt nämlich die Datumsgrenze und wandert eine Tag zurück. Danke schön Air New Zealand... mehr
Guter Service zeigt sich im Rahmen von unerwarteten Schwierigkeiten
Air New Zealand

Autor-Name: qitsuk
Produkt:
Air New Zealand
Datum: 24.07.10
Bewertung:
Vorteile: top Service
Nachteile: naturgemäss nur beschränktes Flugliniennetz in unseren Breitengraden
Air New Zealand ist meine Favoritin unter den Airlines. Das liegt einerseits an den zwei wunderschönen Reisen in die Südsee, die ich damit gemacht habe, aber auch am wirklich guten Service, den diese Airline bietet.
Flüge Richtung Neuseeland starten alle in London Heathrow, dabei gibt es zwei Möglichkeiten: entweder mit Umsteigen in Hongkong oder in L.A. Beide dauern ungefähr gleich lange. Für Flüge nach Polynesien (Rarotonga, Samoa, Tonga, Niue, Französisch-Polynesien) bietet sich die Verbindung über L.A. an. Natürlich sind die Flugpläne aufeinander abgestimmt.
Der Service an Bord ist sehr freundlich, die Mahlzeiten schmackhaft, der Sitzabstand auch in der Holzklasse notorisch weit und die Sitze selber sehr komfortabel. Auf den Langstreckenflügen stehen alle modernen Bordunterhaltungssysteme zur Verfügung, inkl. Games.
Die echte Qualität einer Airline zeigt sich meiner Meinung nach jedoch beim Service, wenn unerwartete Schwierigkeiten auftreten. Wie wird man informiert? Was wird bereits durch die Airline organisiert, um was muss man sich selber noch kümmern?
Bei meinem letzten Flug von London nach L.A. hatten wir leider wegen einer technischen Störung sechs Stunden Verspätung. Da war dann leider doch der Anschluss von L.A. nach Samoa weg. Darüber wurde die Handvoll Reisenden an Bord des Fluges London-L.A. bereits informiert; wir bekamen einen Zettel, auf dem unser neuer Flugplan sehr verständlich aufgeführt wurde. So wurden wir gleich auf den Anschlussflug nach Auckland/Neuseeland mit weiterem Anschluss zurück nach Samoa umgebucht. Diese Änderung brachte jedoch mit sich, dass wir (ca. 30 Personen) in L.A. das Gepäck in Empfang nehmen mussten, durch diverse Kontrollen gehen und dann wieder neu einchecken mussten. Da nun L.A. ein grosser und komplizierter Flughafen ist und die Amis die Kontrollen penibel durchführen, wurde uns eine Eskorte zugeteilt, die uns sicher durch all die Stationen führte und sicherstellte, dass niemand unterwegs verloren ging. Toilettenpausen inbegriffen. Ich kam mir zwar vor wie auf einem Schulausflug, war aber sehr denkbar, denn nach einem vierzehnstündigen Flug hätte mich das Ganze sonst wohl überfordert.
Während des nächsten Fluges wurde uns wieder ein Merkzettel ausgehändigt, auf dem das weitere Programm aufgeführt war: Flugnummer und -details des Anschlusses nach Samoa, dazu einen Hotelvoucher für die 10 Stunden Wartezeit in Auckland (tagsüber!), ein Restaurantvoucher, sowie eine Bescheinugung für eigene Versicherungen etc.
Ich habe schon allerhand Schwierigkeiten rund ums Fliegen erlebt und nie einen solchen Service erfahren. Die ganze missliche Angelegenheit wurde so zum durchaus erträglichen Umweg, bei dem ich auch noch nette Bekanntschaften gemacht habe (solche Situationen schweissen eine Gruppe wohl irgendwie zusammen).
Fazit: führt der Weg in die Südsee oder nach Neuseeland, dann unbedingt mit Air New Zealand
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