Air Malta
Fliegen unterm Johanniterkreuz - Air Malta Fluglinien

Neuester Testbericht: ... Ich hatte auf Malta allgemein den Eindruck, dass man es mit Kundenservice nicht so hat und die Air Malta gibt da schonmal einen Vorgeschma... mehr

Fliegen unterm Johanniterkreuz
Air Malta

elfenblume56

Name des Mitglieds: elfenblume56

Produkt:

Air Malta

Datum: 24.10.09

Bewertung:

Vorteile: guter Service

Nachteile: nichts

Nachdem ich über den Flughafen auf Malta geschrieben habe, folgt nun der Bericht über die Air Malta, die uns dort hingeflogen hat.

Buchung:
Der Flug war Bestandteil einer Rundreise, sodass wir uns darum nicht kümmern mussten. Starten sollte der Flieger um die Mittagszeit von Hamburg, eine angenehme Zeit, wenn man mit der Bahn anreisen muss. Da ich fleißiger Meilensammler bin, wurde die Gesellschaft erstmal auf ihre Zugehörigkeit zu einem Vielfliegerprogramm durchleuchtet. Air Malta gehört seit 2008 zur Star Alliance, sodass es hier Miles&More Punkte gibt.Das gab schon mal einen dicken Pluspunkt.

Check-in

Schon auf der Digitalanzeige am S-Bahn Gleis im Hauptbahnhof wurde eine Verspätung von 15 Minuten angezeigt. Wir waren 2 1/4 Stunden vor Abflug vor den Schaltern der Air Malta. Da 2 Schalter zur Abfertigung bereit standen, ging es zügig. Der Platzwunsch wurde von den freundlichen Mitarbeitern gern umgesetzt.

Einsteigen und abfliegen

Wie schon angezeigt, hatte sich der Start verzögert, doch nach einer Viertelstunde Wartezeit wurde endlich mit dem Boarding begonnen. Wir konnten durch einen Arm einsteigen, das geht ja immer schneller als mit dem Bus.
Auch hier steht das fliegende Personal in Reih und Glied um die Passagiere freundlich zu begrüßen. Zeitschriftenstapel waren nicht zu entdecken und Niemand streckte uns ein Körbchen mit Bonbons entgegen. Nachdem endlich auch der letzte Passagier seinen Kram verstaut hatte, setzte sich der Flieger langsam in Richtung Startbahn in Bewegung. Die Begrüßung der Passagiere erfolgte dreisprachig, englisch, deutsch und maltesisch, seltsame Klänge, die aus italienisch, arabisch und französich.

Aussehen

Die Kabinen sind in einem sehr hellen Grau gehalten, die Kunstledersitze sind blau. Die gleich Farbe hat der Teppichboden, durchzogen von roten Streifen. Ebenso Signalrot sind die Gurte, praktisch, denn so kann das Personal gleich erkennen, ob alle angeschnallt sind. Das fliegende Personal trägt dunkelblaue Kostüme mit einem Halstuch auf dem das Firmenlogo, das Johanniterkreuz prangt. Die Herren trugen natürlich Anzüge, ebenfalls in dunkelblau. Die Klapptische waren grau, darunter im Netz gab es die Zeitschrift der Air Malta, auf deren Titel ein tolles Foto vom Azur Window zu sehen war. Die Sicherheitsmaßnahmen sahen wir auf den klappbaren Monitoren, die zum Start aber erstmal eingeklappt wurden.

Service

Nachdem wir unsere Flughöhe erreicht hatten, wurden wir per Durchsage davon unterrichtet, dass uns gleich ein warmes Mittagessen serviert würde. EIne halbe Stunde nach dem Start wurde uns ein Tablett auf den Klapptisch gestellt. In einer Aluschale befanden sich ein Klecks Kartoffelpürree, gemischtes Gemüse und eine Hackfleischrolle, die mit einem Würstchen gefüllt war. Ein kleines, weiches Brötchen lag daneben. Außerdem ein rundes Stück Makronenkuchen, eine Tasse und ein Beutel mit Serviette, Besteck, Salz, Pfeffer, Zucker und Kaffeeweisser.
Wir konnten uns nicht erinnern, wann wir das letzte Mal so ein üppiges Menü bekommen hatten. Fast alle Fluglinien teilen heutzutage doch nur Sandwich aus. Die Stewardessen liefen dann mit Kaffee-und Teekannen durch den Gang, nach 15 Minuten wurde nachgeschenkt.
Nachdem das Essen abgeräumt war, wurde der Wagen mit Kaltgetränken durch die Gänge geschoben. Alles lief ruhig und entspannt ab, niemand schien zu hetzten um den Bordverkauf noch zu schaffen. Wie wir dann feststellten, gab es auch keinen. Niemand wollte uns Kopfhörer oder Parfüm verkaufen, deshalb konnte der Service auch in Ruhe über die Bühne gehen.
Mit der schon genannten Verspätung landeten wir auf Malta.

Rückflug

Auch hier verlief der Check-in zügig, allerdings wurde auf Platzwünsche keine Rücksicht genommen. Pünktlich um 8.00 Uhr flogen wir in die aufgehende Sonne, eine geflogene Schleife bot uns noch die Gelegenheit auf Valetta und das Meer zu schauen.
Genau wie auf dem Hinflug wurde uns ein warmes Essen in Aussicht gestellt. In der Aluschale befand sich Rührei, neben Würstchen, das ganze schwamm in einer Tomatensoße mit dicken Bohnen. Das ist nun weder abends und schon garnicht morgens mein Geschmack, doch, andere Länder, andere Vorlieben. Da haben wir dann etwas im Rührei gestochert, das Brötchen gegessen und ein Stück Muffin zu uns genommen. Gott sei Dank hatten wir im Hotel ein sogenanntes Early Breakfast bekommen, da war der Hunger nicht so groß. Nach einem angenehmen, ruhigen Flug landeten wir sanft in Hamburg.

Fazit: würde ich wieder mit fliegen

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