


Neuester Testbericht: ... Do, Costumer Care. Good Afternoon!" begrüßt. Das ist doch mal ein schöner Anfang. Unverschämt sind hingegen die Gebühren, die Air ... mehr
Final destination Tokyo
Air Do

Autor-Name: LonelyWulf
Produkt:
Air Do
Datum: 06.03.08
Bewertung:
Vorteile: Low Budget eben, sehr günstig, freundliches Personal, zuverlässig
Nachteile: Buchungsvorgang online nur mit Japanischkenntnissen möglich, sehr enge Sitze, kaum Beinfreiheit
^^^ Wer? Was? Wo? Air Do? ^^^
Air Do ist eine sehr kleine Fluggesellschaft, die ausschließlich Flüge von verschiedenen Flughäfen auf Hokkaidō zum Henada Flughafen nahe Tokyo anbietet. Die Air Do fällt wohl im allgemeinen Wortschatz unter das Prädikat "Low Budget Airline" à la GermanWings und Ryanair. Air Do wurde 1996 von einem erfolgreichen Großlandbesitzer gegründet und stieg 1998 in den Personenverkehr ein. Heute ist die Air Do Eigentum der Mizuho Finanzgruppe und hat über 500 Leute in Lohn und Brot. Eigentlich ein erstaunlich hoher Personalbestand, wenn man bedenkt das die ganze Airline aus gerade einmal fünf Flugzeugen besteht, die zwischen legendlich fünf verschiedenen Flughäfen verkehrt. Der Firmensitz befindet sich heute in Sapporo, jedoch handelt es sich ursprünglich um ein Unternehmen aus Hakodate. Allerdings klingt der Name Sapporo scheinbar besser auf dem Briefkopf. Air Do wird neuerdings übrigens auch "Hakkaido International Airlines" genannt. Beide Namen sind auf den Fliegern zu finden und scheinen parallel zu laufen. Warum weiß ich nicht. Möglicherweise plant man eine Ausweitung des Streckennetzes, denn bisher ist die Air Do nicht wirklich eine internationale Fluglinie.
^^^ Das kleine, aber feine Streckennetz ^^^
Beginnen wir zuerst mit einer kleinen Übersicht, denn das Streckennetz ist nicht gerade groß. Man kann also ohne Probleme alle Flugrouten aufzählen:
Asahikawa - Tokyo (Hanada)
Hakodate - Tokyo (Henada)
Memanbetsu - Tokyo (Henada)
Sapporo - Tokyo (Henada)
Die Nebenstrecken aus Asahikawa, Memanbetsu und Hakodate werden täglich in jede Richtung zwei Mal geflogen. Die mit Abstand meisten Flüge der Air Do findet man jedoch auf der Linie Sapporo-Tokyo und zurück. Als Passagier kann man sich zwischen ganzen acht Flügen zwischen 6 und 22 Uhr entscheiden. Kurzum werden die paar Airports, die von Air Do angeflogen werden, oft genug angeflogen um zeitlich flexibel zu bleiben. Die Anbindung ist in Japan normalerweise bei so gut wie jeden Flughafen sehr gut und zu angemessenen Preisen vorhanden. Das ist in Europa ja nun nicht selbstverständlich, wenn ich da nur an Frankfurt/Hahn, London/Stansted (teuer!) oder Mailand-Malpensa denke. Bestätigen kann ich das von den Airports in Hakodate, Sapporo und Tokyo. Noch zu erwähnen ist, dass der Henada Airport in Tokyo einer der eher kleineren Flughäfen ist. Hier kommen hauptsächlich Inlandsflieger und internationale Mittelstreckenflüge an. Die großen Maschinen landen meist am Airport Narita, die jedoch für die Billigflieger nahezu utopisch hohe Flughafengebühren verlangen, so dass dort praktisch keiner von ihnen landet. Die beiden Airports in Tokyo sind mittels verschiedener Bahnlinien miteinander verbunden. Ich favorisiere hierbei die Keisei Linie mit der man etwa zwei Stunde durch den Tokyoter Trubel fährt. Die Tatsache, dass man zwei Stunden nur durch die Stadt fährt sagt wohl das Meiste über Tokyo aus...
^^^ Wir buchen - "Lost in traslation" ^^^
Generell buche ich so ziemlich alles über das Internet. Sei es ein Hotel, ein Zugticket oder eben einen Flug. Hier stoßen wir jedoch auf das Handicap, dass die Airline und ihr doch sehr regionaler Charakter mit sich bringt. Die Website und einzig und allein in japanischer Sprache, was ich ehrlich gesagt für eine Airline als ein Unding ansehen. Dabei ist es vollkommen egal, dass es sich um eine Gesellschaft handelt, die nur Inlandsflüge anbietet. Die Zeit in der Japan in der Isolation gelebt hat sind nun 60 Jahre vorbei, das sollte doch auch beim letzten Bauern angekommen sein. Ich muss dazu sagen, dass mein Japanisch auch nach einem Jahr noch nicht das Gelbe vom Ei ist und ich ehrlich gesagt bei einer Flugbuchung keine Risiken eingehen will.
Nun ja, zum Glück gibt es ja noch andere Wege der Kontaktaufnahme. Zum Beispiel das Telefon. Und Überraschung, hier wird man mit einem "Air Do, Costumer Care. Good Afternoon!" begrüßt. Das ist doch mal ein schöner Anfang. Unverschämt sind hingegen die Gebühren, die Air Do für den telefonischen Service verlangt. Das ganze schimpft sich dann "Service fee" und wird schön säuberlich in der Rechnung versteckt. Ganze 1900 Yen (ca. 12 Euro) bin ich auf diese Weise bei einem Flug losgeworden! Eine unglaubliche Sauerei! Es macht ja auch soviel Arbeit kurz nach dem Namen, Reiseziel, Reisezeit und der Kreditkartennummer zu fragen. Das sind dann ca. 12 Euro für ein dreiminütiges Gespräch, die berechnet werden. Da sind gewisse 0190er Nummern ja günstiger.
Daher greife ich seit dieser Telefon-Abzockerei auf die letzte Möglichkeit zurück. Ich fahre einfach vorbei. Die Air Do unterhält nämlich ein schickes kleines Reisebüro direkt am Flughafen und da dieser von meiner Arbeitsstelle gerade einmal 10 Autominuten entfernt liegt ist dies die einfachste Möglichkeit.
Denkste, auch hier kann man sich ohne Japanisch-Kenntnisse fast mit Händen und Füssen verständigen. Einzig Eine der Damen in dem kleinen schicken Reisbüro mit jeder Menge Auslagen über Preise, Flugpläne und Ausflugtipps spricht ein wenig englisch. Tja, man geht wohl davon aus das man als Ausländer Geld wie Heu hat und sowieso mit der JAL fliegt.
Hat man sich aber durch diese sprachlichen Schikanen einmal durchgewurstelt geht alles sehr schnell. Im Reisebüro ist eine Barzahlung oder eine Zahlung per Kreditkarte möglich. Ist die Zahlung erledigt, erhält man sofort das Ticket. Also keine bloße Nummer, wie man es von Billigfliegern aus Europa kennt. Man zahlt im Reisebüro die gleichen Preise wie im Internet, nur per Telefon wird aufgeschlagen. Ein interessanter Fakt, vermutlich wegen den Kosten des beauftragten Call Centers. Wie auch immer man bucht, man sollte auf jeden Fall vorher die aktuellen Preise im Internet auf der Firmenseite überprüfen. Das kriegt man auch ohne Wissen über die japanische Sprache hin.
In diesem Zusammenhang seien erwähnt:
Website (japanisch): http://www.airdo.jp/ap/index.html
Telefon-Hotline (englisch + japanisch): +81 120-057-333
^^^ Check-In - oder "die freundliche Unterhaltung mit dem Honigkuchenpferd" ^^^
Nachdem wir uns durch das sprachliche Wirrwarr bei den Buchungen durchgehangelt haben, dürfen wir uns ein paar Tage später zum Flug von Hakodate nach Tokyo einchecken. Dies sollte man jedoch vorzeitig tun, da die Japaner eigentlich immer in Zeitnot sind und es so irgendwie immer schaffen alle gleichzeitig im Terminal einzufallen um den Check-In durchzuführen. Kurz um, stellt euch auf längere Schlangen ein. Jedoch möchte ich dies eher nicht Air Do anlasten. Laut Reiseunterlagen soll man sich mindestens zwei Stunden vor dem Flug am Terminal einfinden, da der Check-In eine Stunde vor dem Abflug geregelt sein muss. Da können die nichts dafür, dass die Japaner meinen, dass eine Stunde und eine Minute vor dem Abflugtermin doch eigentlich ausreichend sind.
Also fährt unsereins einfach etwas früher zum Flughafen, hat freie Platzwahl und noch gut gelaunte Damen am Tresen. Der Check-In läuft wie gewohnt ab und das ewig grinsende Mondgesicht von Air Do kann sich in der Regel sogar recht achtbar in Englisch unterhalten. Manchmal habe ich den Eindruck, japanische Personalchefs stellen nach perfekten lächeln, sauber gebürsteten Zähnen und ordentlich Oberweite ein. Nun, ehrlich gesagt würde mich das manchmal gar nicht überraschen, zumindest im Dienstleistungsbereich. Der Spaß hört erst auf, wenn wir zum Thema Übergewicht kommen. Gemeint ist selbstverständlich das Übergewicht des Paket und nicht der Air Do Mitarbeiterin ;-) Denn wer mehr als 15 kg Boardgepäck hat, zahlt einen kräftigen Aufschlag von 1200 Yen (ca. 7,50 Euro) pro zusätzliches Kilo. Zum Glück lag ich damals bei meinem Rückflug aus Tokyo nur geringfügig über dieser Marke.
An dieser Stelle sei auch erwähnt, dass es bei Air Do keine Business Class oder gar First Class gibt. Es handelt sich schließlich um eine Low Budget Airline, die nur die Sardinenbüchsenklasse kennt (sprich Economy). Dafür gibt es beim Check-In eine feste Platzvergabe, anders wie bei zahlreichen europäischen Gesellschaften dieser Klasse, in der man sich einfach in den nächstbesten Sitz hineinwirft.
^^^ Platzverhältnisse in der Kabine - etwas Klaustrophobie gefällig?^^^
Stil sicher werden die Passagiere in einem dieser Transferbusse zusammengepfercht an den Flieger gebracht und von dort je nach Ticket auf die verschiedenen Eingänge verteilt. Das erste was mir aufgefallen ist, ist dass die Gänge schön sauber sind und die leeren Plätze aufgeräumt sind. Die Sauberkeit stimmt, wenigstens etwas. Man läuft schon mit etwas Grausem durch die Gänge und ist irgendwie trotzdem überrascht, dass man genau so einen winzigen, schmalen Platz bekommt wie die anderen fünfzig Menschen vor einem. Also ich tat mich schon sehr schwer meine doch etwas stattliche Figur von 1,85 Größe und einem nicht näher definierten Gewicht im dreistelligen Kilo Bereich in den Sitz zu wuchten. Aber darüber macht man sich wenig Gedanken, eher darum wie man es die nächsten zwei Stunden anstellt nicht zu atmen und trotzdem nicht blau anzulaufen...
Ich muss sagen, zwischen mir und der nächsten Armlehne passt kein Blatt Papier mehr und auch der Sicherheitsgurt war für mich etwas zu kurz. Das ist ein Problem das ich bisher eigentlich noch nie hatte. Noch zu erwähnen war die Beinfreiheit, auch sie war wie man es sich denken konnte kaum gegeben. Ich stieß mit meinen Knien jedenfalls während meiner Flüge mehr als einmal an den Sitz meines Vordermanns an. So endete ich während des Starts und der Landung des Fliegers als eine Art Presswurst. Es gibt angenehmere Arten zu reisen. Ich schätze mal solche Zustände wären in Deutschland größtenteils undenkbar. Allerdings liegt das Problem auch bei meiner Größe. 1,85 ist für Deutschland nicht so ungewöhnlich, aber in Japan sind die Männer im Schnitt so um die 1,70 groß und man ist es scheinbar nicht gewohnt, dass auch Ausländer keine Goldesel sind, die nur mit der JAL fliegen (ich glaube das habe ich schon einmal erwähnt ;-)
^^^ Etwas Kleines für zwischendurch gefällig? ^^^
Wie bei solchen Airlines üblich ist noch nicht einmal der Tod umsonst, der kostet das Leben. Jedoch habe ich mich angesichts der Vorstellung in meinem "Mini-Gefängnis" auch noch das Klapptablett herunterklappen zu müssen fast Albträume bekommen. Ein normales Essen und dann auch noch mit Stäbchen, die etwas Geschick erfordern, war einfach nicht drin. So begnügte ich mich mit einem Kaffee und Yōkan (ein japanisches Dessert aus Bohnenmus in fester Form). Allerdings blieb mir beides fast im Halse stecken, als ich die Preise gesehen habe. Eine kleine Süßigkeit und ein Kaffee kosten bei Air Do unglaubliche 1500 Yen (ca. 9,30 Euro). Nun ja, es hat mir noch nicht einmal sonderlich gemundet. Der Kaffee war zu dünn und das Yōkan nahezu geschmacksneutral bis auf eine furchtbar aggressive Süße.
Weiter im Programm gab es neben diversen größeren und kleineren Bentos (Essen im Plastiktablett) ein paar verschiedene Biersorten, zahlreiche Teesorten und Modellflugzeuge. Auch Zigaretten, Parfüme und Alkoholika waren zu haben. Wobei ich bei denen den Sinn bei einem Inlandsflug nicht so ganz einsortieren kann. Jedenfalls steht für mich fest, nach dieser Erfahrung bei meinem allerersten Flug habe ich nie wieder etwas an Bord von Air Do zu mir genommen. Man kann ja auch mal zwei Stunden einfach nur relaxen ohne etwas in sich hineinknabbern zu müssen.
^^^ Das Personal/die Crew auf die Probe gestellt ^^^
Wie ich es eigentlich das überall in Japan mitbekommen habe geht man sehr offen und freundlich miteinander und vor allem mit den Gästen um. Das Highlight meiner Fliegerei überhaupt bisher war, als sich ein kleiner Sonnenschein dazu entschieden hat einmal zu testen, ob Reisbällchen am Dach der Kabine haften bleiben. Leider habe ich das nicht selbst gesehen, aber der Kleine von vielleicht fünf Jahren hat die Reisbällchen senkrecht nach oben geworfen und Überraschung, der Reis ist nicht haften geblieben. Ich glaube, wäre ich Flugbegleiter gewesen hätte das kurzhalsige Monstrum sofort ein Muster aller meiner Zehn Finger am Hals gehabt. Unglaublich, auch das die Eltern eine Reihe vor dem Kind, nichts unternommen haben. Als Papa dieses Blags wäre ich wahrscheinlich im Boden versunken. Wie auch immer, selbst in dieser Situation blieben die Begleiter ruhig und gesonnen. Ich schätze so etwas nennt man eine Engelsgeduld. Immer ein lächeln auf dem Gesicht, immer ein "kann ich Ihnen noch etwas bringen", wirklich toll. Das ist etwas, was wirklich weit über den Schnitt einer solchen Linie liegt. Die Atmosphäre ist einfach locker und das gefällt.
^^^ Zuverlässigkeit/Pünktlichkeit ^^^
Wenn ich so zurück denke bin ich schätzungsweise an die zwanzig Mal mit Air Do geflogen und im Grund genommen habe ich nur einmal Pech gehabt und hatte eine Verspätung von ca. einer Stunde. Das war im Februar als ich zum Yuki Matsuri (Schneefestival mit Eisskulpturen) in Sapporo war. Da war allerdings tiefster Winter und das Flugzeug musste von Eis befreit werden und kam so schon verspätet an. Da ist es logisch, dass es länger dauern würde, bis die Boeing wieder gen Himmel steigen würde. Also trifft Air Do hier keine Schuld außer vielleicht fehlenden Pufferzeiten zwischen den Flügen. Jedenfalls sind eine Quote von 19 aus 20 Flügen, oder nach Adam Riese und Eva Zwerg 95% an Pünktlichkeit sehr vorbildlich.
^^^ Die Boeing-Flotte ^^^
Wie schon erwähnt hat Air Do eine sehr kleine Flotte für ihr ebenso kleines Streckennetz. Dabei handelt es sich bei allen fünf Maschinen um Boeing Maschinen. Da haben wir zwei Mal die Boeing 737-400 mit denen 174 Menschen befördert werden können und drei Mal die größere Boeing 767-300, in der 286 Personen Platz finden. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, welche Linie nun mit welcher Maschine bedient wird. Aber es liegt der Verdacht nahe, dass die großen Maschinen auf jeden Fall auf der Linie Sapporo-Tokyo eingesetzt werden. Zwischen den Metropolen entsteht ganz einfach das größte Passagieraufkommen und außerdem sind die Städte per Luftlinie am Weitesten voneinander entfernt.
^^^ Preislich gesehen ^^^
Der einzig wirklich und wahre Grund mit der Air Do zu fliegen ist bei mir aber der Preis. Der ist wirklich unschlagbar günstig und das nicht nur im Vergleich zu anderen Anbietern. Mit dem Hauptkonkurrenten JAL Express komme ich für einen Hin -und Rückflug von Hakodate nach Tokyo zu einem Preis von ca. 100 Euro. Bei Air Do hingegen bin ich im Schnitt mit ca. 60 Euro dabei. Wobei man sagen muss, dass diese Preise ähnlich wie bei europäischen Gesellschaften sehr variabel sind. Soll heißen, es herrschen die Gesetze des Marktes. Eine große Nachfrage erhöht automatisch den Preis. Ist der Flieger hingegen drei Tage vor dem Flugtermin noch fast komplett zu haben, geht der Preis eben runter. In diesem System steckt man nicht drin. Ich denke mal, dass diese Preiserhöhungen bzw. Senkungen anhand von Kapazität, Restzeit und Nachfrage vom Computer automatisch korrigiert werden. Erfahrungsgemäß ist der beste Zeitpunkt zur Buchung ca. vier Wochen vor Antritt der Reise, an Wochenenden vielleicht zwei Wochen früher. Auf diese Weise bekommt man sicherlich nicht die besten Preise, geht aber auch nicht das Risiko ein am gewünschten Termin gar kein Ticket in den Händen zu halten.
Es ist schon gerade im Zeitalter der Diskussion um das Klima eine Ironie. Das für mich der günstigste Weg nach Sapporo darin liegt von Hakodate nach Tokyo zu fliegen und dann von Tokyo nach Sapporo. Das wäre in etwa so, als würdest ihr von Berlin nach Wien fliegen, um dann nach Hamburg zurück zufliegen. Tatsächlich würde mich diese Tour ganze 100 Euro kosten, während ich zum Beispiel mit dem Shinkansen (japanische Version des ICE) ca. 70 Euro je Fahrt, also 140 Euro, bezahlen würde. Irgendwie verrückt.
^^^ Schlussendlich ^^^
Ich muss sagen, eigentlich mag ich das fliegen. Aber die Vorstellung mich zwei bis zwei einhalb Stunden zusammengequetscht in einem Flieger von Air Do zu pressen erweckt eine gewisse Abscheu bei mir. Leider gibt es zumindest in diesem Preissegment wenig Alternativen. So lasse ich mich gerne privat zwei Stunden lang einengen, um 40 Euro zu sparen. Wirklich ärgerlich ist für viele Nicht-Japaner im Land der aufgehenden Sonne sicherlich der mangelnde englische Support der Homepage und damit der Online-Buchung. So verbleibe ich mit dem Urteil, ich bin nicht glücklich mit Air Do, aber man kann damit leben. 2 Sterne und potentiell eher nicht empfehlenswert.
Fazit: ich verbleibe ich mit dem Urteil, dass ich nicht glücklich mit Air Do bin, aber man kann damit leben

