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Wer ist eigentlich McCarran?
Las Vegas McCarran International Airport LAS

Name des Mitglieds: dik1609
Produkt:
Las Vegas McCarran International Airport LAS
Datum: 24.11.10, geändert am 28.01.12 (95 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Übersichtlich, angenehme Atmosphäre
Nachteile: Ich habe keine erkannt
Irgendwann geht auch einmal die schönste Zeit vorbei. Das galt auch für uns (also: den Schreiber dieses Berichts, die beste Ehefrau von allen und die gemeinsame Tochter), nachdem wir eine rund dreiwöchige Mietwagen-Rundreise durch den Westen der USA hinter uns hatten. Weil wir diese Reise mit der Landung in Los Angeles begonnen hatten und sie nun mit dem Abflug ab Las Vegas beenden wollten, lernten wir ganz zum Schluss unseres Urlaubs noch einen weiteren Flughafen der Vereinigten Staaten kennen - eine angenehmen dazu.
Die Lage des Flughafens, Zahlen und Daten
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Der Las Vegas McCarran International Airport liegt auf 654 Metern Höhe nur fünf Kilometer südlich der Stadt und kann problemlos mit Bussen erreicht werden. Wegen unseres vielen Gepäcks wählten wir allerdings ein Taxi, um unseren Abflugort zu erreichen, das angesichts der kurzen Strecke auch problemlos zu bezahlen war. In unmittelbarer Nähe des Flughafens finden sich auch viele Parkplätze, die Touristen allerdings eher nicht in Anspruch nehmen werden. Zu den nahe gelegenen Stationen der Auto-Verleiher gibt es Shuttle-Busse, die direkt vor dem Ausgang des Flughafens abfahren. Die Anschrift des Airports lautet: 5757 Wayne Newton Boulevard, Las Vegas, Nevada 89199, USA.
Der Flughafen wurde 1942 eröffnet und verfügt über zwei Terminals, vier Start- und Landebahnen sowie mehr als 100 Gates. Das jährliche Passagieraufkommen liegt bei etwa 44 Millionen Menschen - das ist das siebtgrößte Passagieraufkommen innerhalb der USA. Namensgeber für den Flughafen ist übrigens Senator Pat McCarran, der in den 1940-er Jahren eine führende Rolle beim Aufbau der Luftfahrt in den USA übernommen hatte.
Die Fluggesellschaften
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Direktflüge zwischen Las Vegas und Deutschland gibt es meines Wissens nach nur noch mit der Fluggesellschaft Condor, die die Strecke Frankfurt - Las Vegas bedient, damals allerdings reisten wir noch mit Condor per Direktflug nach Düsseldorf. Umsteige-Flugverbindungen gibt es mit Zwischenstopps in London, New York, Atlanta, Los Angeles, San Francisco und Chicago. Die größten Fluggesellschaften in Las Vegas sind Southwest Airlines und US Airlines.
Die letzten Stunden
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Noch ein letzter Blick auf die Palmen an den Parkplätzen - und dann betreten wir den von außen nicht sonderlich groß wirkenden Flughafen. Irgendwie sieht es innen auf den ersten Blick genau so aus wie in den Hotels der Stadt, denn überall stehen einarmige Banditen, an denen Abreisende zum letzten Mal ihr Glück versuchen können. Da unser Taxifahrer uns gleich vor dem richtigen Eingang abgesetzt hatte (wie überall in den USA sind die Terminals nach Fluggesellschaften geordnet), fanden wir sehr schnell den Check-In-Schalter unserer Fluggesellschaft. Die Abfertigung dort erfolgte sehr schnell - und zu unserer Erleichterung waren wir in kürzester Zeit auch unser Gepäck los, so dass wir in der Folge wesentlich lockerer den Flughafen erkunden konnten. Natürlich fanden wir hier neben den Glücksspielautomaten auch eine Reihe von Geschäften (wo kurzfristig noch ein Buch gekauft werden musste, weil die Reise-Lektüre zu Ende gegangen waren) sowie mehrere Möglichkeiten, sich zu verpflegen. Pizza, Pasta und Hamburger stehen dabei im Vordergrund, aber auch einige Cafés lassen sich finden.
Weil wir nun auf keinen Fall unseren Heimflug verpassen wollten, begaben wir uns recht früh zu unserem Gate, das allerbestens ausgeschildert war. Natürlich gab es vorher noch einmal eine Pass-Kontrolle, die aber wesentlich schneller als bei der Einreise in die USA vonstatten ging und eigentlich der ähnelte, die wir von deutschen Flughäfen kennen, wenn es in Länder außerhalb der EU geht. Und dann waren wir auch schon im Abflugbereich angekommen, wo es weitere Automaten (für all diejenigen, die immer noch Geld in den Taschen finden), Geschäfte und Verpflegungsmöglichkeiten gab - und vor allem auch durchaus bequeme sowie eine ausreichende Zahl an Sitzplätzen, die von uns recht lange in Anspruch genommen wurden.
Das Ambiente des Flughafens ist durchaus als freundlich zu bezeichnen. Zwar wirkt gerade im Abflugbereich nicht mehr alles neu, dafür aber durchaus sauber, gemütlich und zweckdienlich - und das alles bei angenehmer und nicht zu aufdringlicher Beleuchtung.
Nach einigem Warten war die Zeit des Abflugs gekommen. Nachdem wir unsere Plätze im Flugzeug eingenommen hatten und das gestartet war, gab es noch einmal einen schönen Abschied von der Stadt mitten in der Wüste, denn unsere Maschine drehte eine Schleife über den Strip und wir konnten bei Dunkelheit noch einmal die Lichter der Stadt sehen - und dann ging es auch schon Richtung Europa - mit einer Flugzeit von etwa elf Stunden . . .
Fazit: Ein schöner Abschied
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