
Kein Wadenbeisser und keine Angst vorm Bermuda Dreieck
L.F. Wade International Airport

Name des Mitglieds: celles
Produkt:
L.F. Wade International Airport
Datum: 11.10.11, geändert am 22.05.12 (71 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: übersichtlich
Nachteile: etwas langweiliger Airport
Grüß Gott aus Wien !
Wir waren auch schon auf Bermuda und ich hatte keine Angst vor dem Flug. Bermuda Dreieck ist ein Hirnegespinst. Das einzige was schlimm war, war dass die American Airlines wie eine fliegende Toilette gerochen hat.
Wie wir nach Bermuda kamen, sind wir zuerst in die USA geflogen.
Bermuda ist von New York aus mittels diverser Fluglinien zu erreichen. Zu den Linienflügen gehören die Flüge von American Airlines, United, Jet Blue Airways. Delta und US Airways haben auch andere Abflugsorte. Von Toronto aus fliegt Air Canada. Die einzigen Direktverbindungen von Europa aus bieten British Airways und Zoom vom Flughafen London-Gatwick.
Wir hatten ein Ticket mit Amrican Airlines und nachdem die keine Star Alliance Zugehörigkeit hatten, war der Flug sehr knapp. Wir hätten ihn beinahe verpasst. Daher war es schon ein Wunder, dass ein Koffer noch nach Bermuda mitkam. Für den zweiten mussten wir uns zum Lost and Found begeben. Die hatten leider kein Notfallset für Zahnbürsten oder zum Rasieren. So blieben wir dann 2 Tage lang sehr naturbelassen im Gesicht.
Dann gingen wir durch den Zoll zur Passkontrolle. Der rote Stempel, den man dort in den Reisepass bekommt, ist das Aufenthaltsvisum für maximal 21 Tage. Bei der Abreise bietet der Flughafen eine obligatorische Pre-clearance Einrichtung an, das heißt, US-Behörden nehmen die Einreiseformalitäten vor und der Rückflug gilt bei der Landung in den USA als Inlandsflug.
Zahlen kann man mit US Dollar oder Bermuda Dollar. Vom Flughafen muss man sich ein Taxi nehmen und das braucht dann rund 1 Stunde. Mit dem Bus darf man leider kein Gepäck mitnehmen. Da kommen meist nur die Flughafenmitarbeiter mit dem Bus oder Reisende mit ganz kleinem Handgepäck.
Wie wir dann 2 Stunden vorm Abflug am Flughafen eintrafen, hatten wir genügend Zeit, uns dort umzusehen. Besonders interessant fanden wir die Geschichtstafeln aus dem 2.Weltkrieg. Auf denen war alle genau beschrieben und bebildert. Daneben stand ein Spendenhäuschen für die Tiere auf Bermuda.
Dann machten wir uns zu den Vitrinen auf, wo alte Gegenstände dargeboten wurden. Besonders bemerkenswert fanden wir alte Luftpost von Bermuda mit den schönen Briefmarken.
Sonst gibt es im rosabetonten Flughafen nicht besonders viel zu sehen. Ganz wenige Geschäfte und ein steriles Café mit teuren Preisen. Also einfach dort die Zeit mit der Geschichte Bermudas totschlagen.
Danke fürs Lesen
Celles
Fazit: s.o.

