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Kein Jersey am Flughafen
Jersey Airport

Name des Mitglieds: celles
Produkt:
Jersey Airport
Datum: 22.09.11, geändert am 18.02.12 (67 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: duty free
Nachteile: fad
Grüß Gott aus Wien !
Im Sommer 2009 haben wir ein Angebot von Air Berlin wahrgenommen, via Düsseldorf nach Jersey zu fliegen. Das hat One-way 159 Euro gekostet. Nicht total billig, aber noch leistbar. Zurück mussten wir mit British Airways, da es an diesem Tag keine Flüge mit AB gab.
Wie wir in Düsseldorf wegflogen, war das Wetter noch sehr schön. Leider hat sich das mit der Landung auf Jersey sehr verschlechtert. Es regnete in Strömen und man sah kaum aufs Flugfeld hinaus. Mit Müh und Not konnte ich die easyjet und die LH Regional erkennen.
Zu Fuß ging es in den Terminal. Von einem einfachen Band holten wir unser Gepäck ab. Der Flughafen sah von draußen auch sehr schlicht aus. Ein zartgelbes, altes Gebäude mit der Aufschrift: States of Jersey. Mit der Linie 15 ging es dann ins Zentrum von Jersey. Der blaue Niederflurbus fährt so alle 30 Minuten und die Fahrt dauert auch ca. so lange.
Vom bzw. zum Flughafen kommt man am aber besten mit dem 15er voran. Dieser Bus bietet aber nicht immer eine Kofferablage und man kann auch von den Einheimischen recht schief angesehen werden. Man sollte es aber auch nicht übertreiben, eine französische Familie hatte eine ganze Surfausrüstung mit. Der Fahrpreis in die die Inselhauptstadt beträgt 1,5 Pfund - es werden Jersey, Guernsey und Britische Pfund akzeptiert und der Fahrer wechselt, also keine Sorge.
Wir sind dann wieder mit dem Bus zurück zum Airport. Im öffentlichen Bereich gibt es neben Self-Check Automaten, die dort unumgänglich sind, nichts an Dienstleistungen. Wir mussten uns also die Boardingkarten selber drucken und dann zum Schalter gehen.
Nachdem Jersey weder ein Teil von GB noch der EU ist und sogar eine eigene Währung hat, die sonst nur noch auf Guernsey akzeptiert wird, kann man hier zum Kurs des britischen Pfund, mit dem die Währung gleichgeschaltet ist, taxfree einkaufen.
Angeblich soll die Preisersparnis bis zu 65 % betragen. Nur auf Zeitungen, Bücher und ähnliches wird seit 2009 eine 3%ige Steuer eingehoben. Im alten, bis Sommer 2009 fertig renovierten Gebäude befindet sich nach der Kontrolle ein großer Duty-Free Laden. Ein weiterer bietet neben Parfum und Zigaretten auch Spirituosen und Süßwaren. Ein Self-Service Laden diente zur Verköstigung der Reisenden.
Der Airport ist ziemlich trostlos und man ist froh, wieder weg zu sein.
Danke fürs Lesen
Celles
Fazit: s.o.

