Flughafen Bora Bora
Eben aus Verona gekommen teste ich den Flughafen von Bora Bora - Flughafen Bora Bora Flughafen international

Eben aus Verona gekommen teste ich den Flughafen von Bora Bora
Flughafen Bora Bora

celles

Name des Mitglieds: celles

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Flughafen Bora Bora

Datum: 23.10.11, geändert am 22.05.12 (67 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Romantisch

Nachteile: Nur mit Schiff erreichbar

Grüß Gott aus Wien !

Hier ist es wieder bewölkt und sehr neblig. Wir sind eben mit dem Zug aus Schwechat gekommen. Wir waren in Verona, Peschiera am Gardasee und Brescia. Es hatte so 17 C. Aber dann berichte ich lieber von unserer Reise nach Bora Bora. Diesmals geht es nur um den exotischen Flughafen.

Wie ihr unten lesen werdet, ist die Lage ziemlich außergewöhnlich. Da denkt man gleich an Osaka oder Hong Kong.

Der Bora Bora Airport, BOB, liegt auf der Motu Mute und ist nur auf dem Wasserweg erreichbar. Er wurde während des 2. Weltkriegs 1943 eröffnet und wird seit 1958 kommerziell genutzt. Die einzige Asphaltpiste ist 1500 m lang. Neben einem Inseltaxi garantieren vor allem die hoteleigenen Tender und Yachten den Transfer an den Zielort.

Jedes große Hotel der Insel hat seinen Holzstand am Airport, wo man bereits den Kofferanhänger mit der Zimmernummer erhält. Beim Einchecken wird das Handgepäck nicht gescannt und die Koffer werden auf ein statisches Band zum Abtransport zum Flugzeug gelegt. Der Flughafen verfügt über 2 Gates. Er wird von folgenden Linien angeflogen: Air Tahiti und Air Mooréa. Toiletten und zwei Souvenirläden sowie Infosäulen sind vorhanden.

Ich kann jedem raten, Bora Bora über den Luftweg zu erreichen. Ich habe diese Insel per Schiff und Flug erreichen dürfen, aber der Luftweg mittels Air Tahiti ist traumhaft, da er vor der Landung atemberaubende Perspektiven eröffnet und das Betreten des Motu Airports ein Erlebnis für sich ist.

Nach dem Landen steigt man über die Treppen der Innenverkleidung aus der ART Maschine aus und schon kommen einem die Inselhähne und Inselhühner entgegen gerannt und die Inselfeuerwehr macht einen zögerlichen Startversuch. Hier gibt es eine Start- und Landebahn inmitten unberührter Natur, da das Fughafenmotu sonst gänzlich unbewohnt ist. Weiß-gelblicher Sand und viele Palmen stechen einem als erstes ins Auge gepaart mit dem wunderbar glitzernden Wasser der Lagune.

Auf einem rissigen Asphaltweg geht es, gesäumt von Sträuchern, zum Terminal, der gerade über zwei Gates verfügt, die eigentlich primitive Eingangstüren sind.
Die 2 Dächer des Terminals sind mit landestypischen Schindeln bedeckt.
Fotografieren und Filmen sind hier offiziell verboten, aber kaum einer konnte den Reizen so eines Fliegerhorstes widerstehen. Die Flughafentafel aus Holz mit einem Denkmal aus Stein davor sowie ein Totem, das wie ein Außerirdischer aussah, wurden sofort geknipst.

Durch eine Art Balkontüre mit der Aufschrift Arrivée gelangt man ins Innere. Zwei Souvenirläden, einer davon ein Tiki, füllen den Airport. Der Check-in ist dreisprachig: englisch, französisch und nicht etwas tahitianisch, sondern japanisch angeschrieben, wie vieles auf Bora Bora. Beim Einchecken wird das Handgepäck nicht gescannt !!! und die Koffer werden auf ein statisches Band zum Abtransport zum Flugzeug gelegt.

Jedes Hotel hat einen edlen Holzstand mit einladender Holztafel. Neben einem Inseltaxi garantieren vor allem die hoteleigenen Tender und Yachten den Transfer an den Zielort. Diese legen an diversen Holzpieren an, was unglaublich fotogen wird. Vor dem Airport ist auf einem Inselchen noch ein Denkmal zu erblicken. Für uns war das der putzigste und schönste Flughafen der Welt und das im Westentaschenformat.

Danke fürs Lesen


Celles

Fazit: s.o.