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Ich war am Flughafen in Detroit
Detroit Metro Airport DTW

Name des Mitglieds: Fanatico
Produkt:
Detroit Metro Airport DTW
Datum: 03.02.09
Bewertung:
Vorteile: Sauber, im Januar wenig los
Nachteile: Lange Wege, wenn man Pech hat
Bei meiner USA-Reise im Januar habe ich auch den North Terminal des Detroiter Flughafen kennen lernen dürfen und möchte einfach mal meine Erfahrungen niederschreiben.
__--Allgemeines--__
Der mit vollem Namen Detroit Metropolitan Wayne County Airport lautende Flughafen, der kurz aber einfach Detroit Metro Airport genannt wird, ist der internationale Flughafen von Detroit, allerdings mit einer Entfernung von 31 Km in südwestlicher Richtung.
Er wurde am 22. Februar 1930 eröffnet und gehört nach wie vor zu den größten Flughäfen der USA.
Insgesamt verfügt er über 3 Terminals, dem L. C. Smith Terminal, das 1957 gebaut wurde, dem North Terminal, das 1966 erbaut wurde, aber vor kurzer Zeit noch einmal abgerissen und am 17. September 2008 neu eröffnet wurde.
Das dritte ist das Edward H. McNamara Terminal, das am 25. Februar 2002 eröffnet wurde und für die internationalen Flüge gedacht ist.
__--Die Ankunft--__
Bei der Ankunft meines American Airline Fluges, von Chicago, am North Terminal hatte ich wie immer das Glück, dass das Gate eines der am weit Entferntesten war und somit erstmal ein langer Weg bis zum Gepäckband bevorstand. Glücklicherweise gab es auf dem einige hundert Meter weiten Weg 2 Laufbänder, so dass alles etwas beschleunigt wurde.
Die gute Beschilderung führte mich ohne weitere Probleme zu den, einen Stockwerk tiefer gelegenen, Bändern und zugehörigen Infotafeln, an denen ich zum einen nicht lange warten musste und es auch kein großes Gedränge gab, da kaum jemand sein Gepäck aufgegeben hatte.
Da bei einem amerikanischen Inlandsflug keine weiteren Passkontrollen nötig sind, konnte ich mich also direkt, wieder der Beschilderung folgend, auf den Weg zu den Taxiständen machen, die über eine geschlossene Überführung zu erreichen sind.
__--Verkehrsmittel nach Detroit--__
Da Detroit nicht wirklich mit einem Verkehrsnetz ausgestattet ist, wie man es von Deutschland kennt, muss man sich hier mit den minimal gegebenen Möglichkeiten zufrieden geben, um nach Downtown zu kommen.
Neben dem normalen Taxi, dass 43-44 USD kostet, gibt es auch etwas luxuriösere Sedan, die hinten mehr Beinfreiheit bieten, dafür aber 52USD kosten.
Die dritte Möglichkeit ist die Fahrt mit dem Bus, die zwar nur 1,50USD kosten soll, aber mit 90 Minuten Fahrzeit 2-3 Mal solange dauert.
Da ich dem größtmöglichen Stress entgehen wollte habe ich einfach das nächst beste Taxi genommen und dabei eben so einen Sedan erwischt.
Allerdings machte der Fahrer trotz seines Navis den Eindruck, als sei er noch nie nach Detroit gefahren, denn er tat sich doch etwas schwer mit dem Hotel- und Straßennamen.
Doch nach rund 40 Minuten war ich dann am Ziel und inklusive Trinkgeld auch 55USD ärmer.
Bei meiner Rückfahrt von Downtown zum Flughafen fuhr ich dann in einem richtigen Taxi und war diesmal mit Trinkgeld bei 48USD und einer ähnlich langen Fahrzeit, wobei die nicht so entscheidend war, da ich noch viele Stunden am Flughafen Zeit hatte.
Aber was will man anderes machen, wenn man nur Detroit Downtown in einem kalten Januar als Alternative hat.
__--Der Abflug--__
Am Flughafen angekommen, ging es erstmal zu den Self-Service Check-In Computern, ohne die in den USA wohl gar nichts geht.
Allerdings dauert da alles etwas länger als gedacht, da das Personal es versäumte, im richtigen Moment bei einem zu sein, denn nach dem man all seine Daten eingegeben bzw. den Reisepass durch den Scanner gezogen hat und seine Sitze gewählt hat, muss das ganze noch mal von einem Mitarbeiter bestätigt werden, in dem eine Karte eingeschoben wird.
Da allerdings bei meinem ersten Versuch und dem Minutenlang angezeigten "Please Wait" Bildschirm niemand kam und es dem Pärchen neben mir genauso erging, musste ich eben alles noch mal machen und diesmal war dann auch jemand zur Stelle.
Anschließend geht es mit dem Gepäck an den Schalter, wo dieses noch mal gewogen wird, mit den nötigen Aufklebern versehen und dann aufs Band Richtung Flugzeug geschickt wird.
Danach geht es dann durch die Sicherheitskontrolle, denn ansonsten ist im Außenbereich nicht wirklich viel los.
Anders als bei uns, geht es dabei dann doch etwas strenger zu. Zunächst wird der Reisepass mit einer besonderen Taschenlampe kontrolliert und dann darf man schon mal anfangen so langsam sich seiner Kleidung zu entledigen, sprich Jacke und Schuhe ausziehen und alles inkl. der Hosentascheninhalte in die bereitgestellten Kisten verteilen. Allerdings muss ich hier positiv hervorheben, dass es Teppichboden gibt, was z.B. in Chicago nicht der Fall ist.
Wenn man dann auch noch unbeschadet durch den Detektor kommt und auch im Handgepäck etc. nichts gefunden wurde, hat man es geschafft.
Falls jedoch doch etwas gefunden wird, kann es schon passieren, dass das Gepäck bzw. man selbst noch mal einer etwas intensiveren Kontrolle unterzogen wird, was ich mir zum Glück alles nur anschauen durfte.
Hat man dann alles wieder angezogen kann endlich der Weg zum Gate oder zu den diversen Geschäften und Restaurants angetreten werden, auf die ich später noch eingehe.
Da es ja nicht anders zu erwarten war, musste ich auch diesmal bis zum letzten Gate des North Terminals und konnte mir nun überlegen, wie ich die vielen Stunden bis zu meinem Abflug rumkriege.
Bzgl. der Sitzmöglichkeiten gab es von mir absolut keine Beanstandungen, allerdings musste ich mich noch mal umsetzen, damit ich nicht ständig im Zug einer der 3 Gatetüren saß, die immer um die 45 Minuten auf waren und es so doch recht kalt wurde.
Eine halbe Stunde bevor dann mein Flug losgehen sollte, begann das Einchecken, wobei man abhängig von der Sitzreihe einer Gruppe von 1-6 zugeordnet ist; je höher die Sitzreihe, desto niedriger die Gruppe.
Los ging es allerdings immer mit der 1. Klasse ehe dann die Gruppen aufsteigend durchgesagt wurden.
Es gab sogar immer extra eine Durchsage für Leute die einfach nicht in die Gänge kamen. Einmal haben es sogar 2 geschafft, ihren Flieger zu verpassen, wobei es absolut eigenes verschulden war, denn wer nichts besseres zu tun hat, als während der Eincheckzeit noch gemütlich durch die Shops zu schlendern, braucht sich nicht wundern, wenn der Flieger plötzlich weg ist.
__--Die Geschäfte und Örtlichkeiten--__
Da meine Wartezeit gute 5 Stunden betrug hab ich mich natürlich auch mal ein bisschen umgesehen, was es alles so an Shops und Essensmöglichkeiten gibt.
Neben ein paar Restaurants mit Seat-Service gab es auch einen Fanshop, der Fanartikel der Detroiter Sportvereine anbot, wobei die Preise dort doch etwas über denen der Shops in Downtown lag.
Zu dem gab es einige kleinere Stände an denen Sandwichs für rund 5USD verkauft wurden und einige kleine Läden mit Zeitschriften, Chips, Süßigkeiten und Getränken.
Eine Cola mit etwas mehr als 0,5 Liter, in den USA ist eben alles etwas anders, hat 2USD gekostet. In der Stadt haben solche Flaschen an Getränkeautomat 1,50 gekostet, womit der Preis also noch verkraftbar war.
Aufgrund meiner Entscheidungslosigkeit entschied ich mich dann doch für das Schnellrestaurant mit dem goldenen M und habe für 2 Cheeseburger und 2 kleine Pommes 7,80USD inkl. Steuern bezahlt.
Ist zwar nicht wenig, aber was soll man sonst mit dem restlichen Kleingeld tun.
Natürlich habe ich auch die dortigen "Rest Rooms" aufgesucht, die bei mir einen guten Eindruck hinterlassen haben, da alles einen sehr sauberen und ordentlichen Eindruck machte.
__--Mein Fazit--__
Insgesamt kann ich mich nicht über meine beiden Eindrücke von diesem Flughafen beschweren.
Jedoch denke ich, dass es dort im Sommer doch ein wenig belebter ist, da bei meinen Aufenthalten immer recht wenig los war.
Falls ich in meinem Leben noch mal nach Detroit kommen werde, was ich eher nicht glaube, sollte ich mir auch mal die anderen beiden Terminals anschauen um ein Gesamtbild zu erhalten von diesem großen Flughafen.
Fazit: Siehe Bericht
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