Ben-Gurion Airport TLV
Flughafen Ben - Gurion. Willkür und Schikane pur! - Ben-Gurion Airport TLV Flughafen international

Neuester Testbericht: ... macht. Ich reihte mich bei den Foreign Passports ein und wurde eigentlich nur gefragt, was ich vorhabe und ob ich alleine reise, abe... mehr

Flughafen Ben - Gurion. Willkür und Schikane pur!
Ben-Gurion Airport TLV

Ibo

Autor-Name: Ibo

Produkt:

Ben-Gurion Airport TLV

Datum: 04.06.12

Bewertung:

Vorteile: Keine

Nachteile: Willkür vom feinsten

So ihr Lieben. Hier meine Erfahrung bei der Ein- und Ausreise am Flughafen Ben-Gurion Tel Aviv.
Zu meiner Person. Ich bin in Berlin geboren und aufgewachsen. Ich besitzte nur die deutsche Staatsangehörigkeit. Habe allerdings Eltern, welche 1948 vertrieben wurden. Ich selbst war das letzte mal 1998 in Israel. Jetzt, 13 Jahre später besuchte ich nochmals meine Verwandten. Damals 4 Wochen, diesmal 2 Wochen. So nun zur Einreise.
Nach der Landung ging es raus aus dem Flugzeug und zur Passkontrolle. Dann die üblichen Fragen, wohin ? Wie lange usw. alles noch erträglich. Befragung dauerte 1 1/2 Stunden aber wie gesagt erträglich. Nun die Ausreise.

1. Kontrolle
an der Schranke zum Flughafengelende rausgewunken und raus aus dem Auto. Der nette Beamte bat mich mit vorgehaltenem Maschinengewehr doch bitte aus dem Wagen zu steigen. Dann die bescheuerte Frage, wollen Sie Märtyrer werden ? und dabei Gelächter von seinen Kollegen. Jedenfalls musste ich mit rein in das kleine Häusschen. Koffer wurden nach dem Scannen komplett geleert. Alles durchwühlt. Anschliessend bin ich komplett durchsucht worden. Hose runter. So nun kam das Handy dran. SMS stichprobenartig übersetztenlassen, letzten Anrufkontakte wurden angeschaut und Fotos im Handy angeschaut. Ok. Ich kann weiter. Im Flughafen gehts weiter. Vor dem Check In, Koffer wieder Scannen. Anschliessend wieder öffnen. ALLES wieder durchwühlt. WIEDER das Handy gecheckt. Ich musste auch wieder in einen Raum mit und die Hosen runterlassen. (Unterwäsche blieb jedes mal an). Schuhe aus. Ich durfte wieder zurück zum Check In. Dort lagen meine Sachen noch durchwühlt herum, welche ich gnädigerweise wieder einpacken durfte. Nun durfte ich endlich die Koffer abgeben. Ich fragte, wars das ? Sie sagten, ja. Den Gang dahinten entlang. Ok. Auf dem Weg wieder spontane Passkontrollen von vorbeilaufenden Beamten. Zuletzt angekommen an der Passkontrolle. Dort sitzt ein Kontrolleur für ausländische Besucher. Alles klar. Pass vorgezeigt. Der sagt nein. So läuft das nicht. Zurück zu dem Büro dahinten. Der Pass wurde einbehalten. (Meinen deutscher Reisepass). So. Ich werde gefragt, wie heißt ihr Opa. Ich meinte das weiß ich nicht. Ich habe ihn nie kennengelernt. Ok. Wo lebten sie die letzten zehn Jahre in Deutschland ? Wo sind sie die letzten zehn Jahre eingereist ? Womit verdienen Sie ihr Geld ? Familie ? Emailadresse bitte. Telefonnummer aus Deutschland bitte. Wann gedenken sie wieder einzureisen? Woher haben Sie das Geld für das Ticket ? Das waren einige von vielen vielen Fragen.... Jedenfalls kommt der Nächste und fragt die gleichen Fragen. Dann wieder ein Anderer. Wieder das gleiche. Und wieder eine Frau, mit ähnlichen Fragen. Zuletzt werde ich hereingebeten in das Büro. (Die Fragen zuvor wurden in der Flughafenhalle gefragt). So. Die Frau Tresen pöbelt mich an und sagt, jedesmal wenn wir nach Ihrem Opa fragen, nennen sie uns einen neuen Namen. Ich so geschockt häää?? wieviele Namen haben sie denn gehört ? Sie sagte, werden sie nicht frech. (Übrigens alles auf englisch). Einer, der vor mir schickaniert wurde sagte, hat sich aufgeregt und sagte, dass sei unmenschlich. Die Beamtin blieb lässig und gab ihm seinen Pass zurück. Dann gaben Sie ihm den Koffer zurück und sagten, versuchen sie morgen erneut auszureisen. Heute sei nicht sein Tag. Ich habe mich zusammengerissen. Habe die dummen Fragen bis zum Schluss mir angehört und beantwortet und durfte dann um sechs morgens ins Flugzeug. Ich bin um ein Uhr morgens am FLughafen gewesen. Die Schickane dauerte genau 4 1/2 Stunden. Eine halbe Stunde durfte ich mich abreagieren beim Bording.

Fazit: Schönes Land aber Willkür und Schikane pur.