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Magerer Flughafen
Amilcar Cabral International Airport

Name des Mitglieds: karlheinz46
Produkt:
Amilcar Cabral International Airport
Datum: 11.11.11, geändert am 22.05.12 (78 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Nicht viel
Nachteile: fade
Hallo aus Wien!
Der Amílcar Cabral International Airport ist der bekannteste Flughafen der Kapverden. Wir haben ihn als letzte Station unserer Reise erlebt. Mit der TACV sind wir von Mindelo in 55 Minuten auf die Insel Sal geflogen.
Beim Landeanflug sahen wir schon, dass es sich um eine sehr wüste Landschaft handelt. Der erste Weg führte mich aufs WC. Das lag in einem hübschen Innenhof. Dort waren noch 4 Bänke falls sich mal Warteschlangen bilden oder so. Der Boden war mit roten Kacheln ausgelegt. Damit das nicht zu trist aussieht, gab es noch ein paar Pflanzen. Dann holten wir die Koffer vom einzigen Fließband des Flughafens.
Das Gebäude ist von außen vornehmlich weiß. Nur die Fensterrahmen sind orange. Der Name des Flughafens ist in großen, blauen Buchstaben angebracht.
Den Rückflug hatten wir dann 2 Tage später. Die TAP nach Lissabon fliegt erst nach Mitternacht. Wir waren schon um 21:00 am Flughafen. Wir zeigten unseren Pass und gingen zum Check-in. Der startete nach 15 Minuten mit 2 Schaltern. Wir bekamen vom Handlingagent TACV die Tickets ohne miles and more Nummern. Die sollten wir uns draußen im Büro der TAP eintragen lassen. Das taten wir dann. Nur der Effekt war, dass wir die Meilen zu Hause nachtragen lassen mussten, weil das System es nicht weitergeleitet hatte.
Für einen internationalen Flughafen mit vielen Pauschalgästen von TUI, IST, Jahn usw. ist das Angebot vor Ort gähnend gering. Es gab nur einen schummrigen Gang mit wenigen Angeboten. Gerade dann, als die einzigen Europaflüge losgingen, war schon praktisch alles zu. Dafür lief an der Decke der Flatscreen mit Fußball.
Welche Geschäfte waren noch offen? Ein Souvenirladen, wo wir eine Postkarte um einen Euro kauften. Sonst sahen die Angebote wüst aus. Alles war mit unendlich vielen Plakaten zugemüllt. Es gab keinen Anreiz, etwas erwerben zu wollen.
Wir gingen nochmals hinaus in die Dunkelheit, um so eine Fliegerstatu zu knipsen. Dann war es Zeit für die Passkontrolle und die Gates. Da waren noch 2 Dutyfree Läden. Die hatten aber nur teure T-Shirts und sehr belanglose Souvenirs. Der andere Anbieter hatte Waren, die weitaus teurer waren, als bei uns. Die einzigen Ausnahmen waren die Tabakwaren. Von den letzten Kapverden Escudos haben wir uns Hustenbonbons gekauft. Milka, Snickers, Toblerone, Lindt usw. bekommt man überall und billiger.
Der Sicherheitscheck war nervig. Der Beamte wollte, dass wir die Schuhe vor seinen Augen aufs Band legen. Wie sie durch waren und er es nicht sah, mussten wir nochmals raus und alles wiederholen.
An den Gates gab es zu wenige Sitzbänke und es war die Klimaanlage zu kalt. Das einzig schöne war das Wandgemälde über das Leben der Kapverdianer vor den sauberen WCs. Dafür war das Café umso dreckiger und die schmuddelige Atmosphäre mit Theke und roten Plastiksesseln hat uns vergrault.
bis bald
Heinz
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