Trotzdem ein geruhsamer Schlaf
Produkt:
Müller's Mühle Mexikanischer Bohnentopf
Datum: 12.03.11, geändert am 22.03.12 (88 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Preiswert und lecker
Nachteile: Ist halt ein Dosengericht
Im Normalfall hat des nachts die beste Ehefrau von allen darunter zu leiden, wenn ihr Gatte tags zuvor wieder einmal eines seiner Lieblings-Gerichte verzehrt hat. Ich mag nämlich grundsätzlich gern Bohnen-Eintopf. Nur hat der so manches Mal unangenehme Nebenwirkungen, die vor allen Dingen den Geruchssinn belästigen können. Dieses Mal aber war das erfreulicherweise anders.
Der Kauf
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Beim Sonderposten-Markt Thomas Philipps entdeckte ich eine Dose des von mir heiß geliebten Eintopfes. Für 800 Gramm Inhalt waren dort 1,39 Euro fällig, was angesichts des durchaus renommierten Herstellers als preisgünstig bezeichnet werden darf.
Der Hersteller
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Struik Foods Deutschland GmbH, D-14547 Beelitz (Brandenburg), Internet: www.struik.de
Das Aussehen
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Der bereits fertige Eintopf findet sich in einer klassischen Dose wieder, die von Papier ummantelt ist. Auf diesem Papier gibt es den Namen des Herstellers und des Produkts, ein Foto des servierfähigen Produkts und viele Informationen rund um den Eintopf. Das Etikett ist in erster Linie in rot-gelb-orange gehalten.
Das Versprechen (Etiketten-Aufdruck)
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Freuen Sie sich auf den Genuss des Mexikanischen Bohnentopfes von Müller's Mühle. Dieser Schlemmer-Topf wird mit ausgewählten, frischen Zutaten nach Original-Rezeptur schonend zubereitet und sofort aromafrisch versiegelt. Feurige rote Bohnen, würzige Jagdwurst und herzhaftes Gemüse sorgen für ein unverkennbares Schlemmervergnügen.
Das Mindest-Haltbarkeitsdatum
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Wie bei derartigen Dosengerichten üblich, hätte auch dieser Eintopf noch eine Zeit lang lagern können - bis zum 18.06.2013. Aber die Dose wurde bereits geöffnet und ihr Inhalt verzehrt.
Die Zutaten
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Wasser, 21 % rote Bohnen, Tomatenmark, 7,5 % Jagdwurst (74 % Schweinefleisch, Wasser, Schweineeiweiß, Milcheiweiß, Salz, Kräuter und Gewürze, Stabilisatoren E450 und E451, Verdickungsmittel Guargom, Konservierungsmittel Natriumnitrit), Zwiebeln, Karotten, weiße Bohnen, grünen Bohnen, modfizierte Maisstärke, Zucker, 1 % grüne Paprika, Weizenmehl, Salz, pflanzliches Öl, Branntweinessig, Geschmacksverstärker Mononatriumglutamat, Gewürze, Aroma, Milcheiweiß, Farbstoff Riboflavin.
Die Nährwertangaben (pro 100 Gramm)
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Brennwert 365 kJ/87 kcal
Eiweiß 5,0 Gramm
Kohlenhydrate 10,0 Gramm
Fett 3,0 Gramm
Die Zubereitung
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Inhalt in den Kochtopf geben, bei mittlerer Hitze erwärmen und gelegentlich umrühren. Alternativ kann das Gericht auch in der Mikrowelle erhitzt werden (etwa 7 Minuten bei 500 Watt, etwa 4 Minuten bei 1.000 Watt).
Meine Meinung
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Wie oben schon angedeutet: Ich bin ein absoluter Bohnen-Freund - und stehe damit in unserem Haushalt ziemlich allein. Deswegen wohl auch lehnt es die beste Ehefrau von allen unausgesprochen ab, einen entsprechenden Eintopf herzustellen. Und da die Kochkünste des Gatten eher in die Kategorie "bescheiden" einzuordnen sind, muss ich, um meinem heimlichen Faible nachkommen zu können, auf Dosenware zurück greifen - was ich persönlich aber nicht als besonders verfolgungswürdigen Straftatbestand ansehe.
Die Zubereitung der Mahlzeit ist einfach, sehr einfach. Das größte Problem dabei könnte noch das Öffnen der Dose darstellen, aber auch das gelang mir unter Zuhilfenahme eines elektrischen Geräts verblüffend gut. Das Erhitzen des Dosen-Inhalts übrigens auch (*Stolz bin: Es ist NICHT angebrannt!*). Und dann durfte auch schon die Verköstigung beginnen, nachdem teile des Eintopfs vom Topf auf einen tiefen Teller umgefüllt worden waren, wobei ich gern anmerken möchte, dass ich das ja eigentlich schon komplette Gericht durch das Hereinschneiden eines Würstschens noch ganz frecht etwas aufgepeppt hatte. Und dann ging es ans Löffeln, was übrigens auch ohne Unfall gelang - obwohl der Verzehrvorgang nahezu als hektisch bezeichnet werden muss, weil mir dieser Eintopf einfach hervorragend schmeckte. Die Bohnen waren knackig, die Jagdwurst geschmacklich wirklich zu erkennen und das Ganze auch noch so gewürzt, dass ich die in Reichweite befindlichen Küchen-Gewürze gar nicht einsetzen musste. Eine gewisse Schärfe gab dem Namen des Gerichts recht (Mexiko bedeutet doch scharf, oder?), ohne dafür zu sorgen, dass anschließend der Mund wegen Verätzungen von einem Allgemeinmediziner untersucht werden musste. Wer es gern etwas schärfer mag, hat ja sicherlich die Möglichkeit nachzuwürzen.
In der Summe muss ich also feststellen, dass ich persönlich an diesem Gericht nun rein gar nichts auszusetzen hatte: Der Preis war in Ordnung, die Zubereitung leicht, der Geschmack genau so, wie ich ihn mir vorgestellt hatte. Und am nächsten Morgen war auch die beste Ehefrau von allen zufrieden, denn sie hatte gut geschlafen. Das alte Sprichwort ("Jedes Böhnchen gibt ein Tönchen") hatte erfreulicherweise in diesem Fall nicht gegriffen. Also: Bohne gut - alles gut!
Fazit: Kaufe ich defintiv wieder!
Name des Mitglieds: dik1609
Weitere Testberichte: im Bereich Fix- / Fertiggerichte



13.03.11
Jedes Böhnchen...usw. ..