


Produkttyp: Polar Fitnessprodukte
Neuester Testbericht: ... Erholungsberechnung lässt sich auch de- oder aktivieren. Der Test: ========= Ich habe mich dann als erstes auf meinen Drahtesel geschm... mehr
Für Fahrradfahrer ein sehr guter Begleiter
Polar S510

Name des Mitglieds: Zulou
Produkt:
Polar S510
Datum: 25.07.03, geändert am 25.07.03 (1105 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Vielseitigkeit, Hohe Genauigkeit, Viele Funktionen
Nachteile: Preis, Geschwindigkeitssensor-Zu behör, Größe
Den Kauf eines Pulsmessers von Polar kann ich nur wärmstens empfehlen, da Qualität und Leistung bei den Produkten passen.
Da ich mit dem Fahrrad viel unterwegs bin und ich mir einen separaten Geschwindigkeitsmesser für mein Trekking-Bike ersparen wollte, entschloss ich mich für die Polar S-510. Die Pulsuhr kostete 178 ?.
Am Anfang war die Verpackung:
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Die Verpackung erinnert an eine Lunchbox, die aus durchsichtigem Plastik-Material besteht. Sie ist sehr stabil und die Teile darin sind sehr schön geordnet. Außerdem hat die Box einen doppelten Boden der sich aufklappen lässt. Darunter verbergen sich Montage-Material und Anleitungen. Positiv ist, dass sich die Box zur längeren Aufbewahrung sehr gut eignet.
Der Inhalt:
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Der Geschwindigkeitsmesser für das Fahrrad, sowie das Montagematerial dafür. Die Fahrradhalterung, wo sich die Polar auf den Fahrradlenker befestigen lässt. Der Brustgurt (Sender), die Pulsmessuhr (Empfänger) eine CD-Rom und diverse Anleitungen.
Das Aktivieren:
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Als erstes entnahm ich die Uhr und die Anleitung der Verpackung. Die S-510 wird durch zweimaliges drücken auf den Hauptknopf aktivieret. Durch die Aktivierung ist die Uhr nun betriebsbereit. Dies wurde entwickelt um nicht unnötigen Strom der Uhr zu verschwenden.
Die Montage des Geschwindigkeitsmessers:
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Es brachte eine Schwierigkeit mit sich, da die Kabelbinder die mitgeliefert waren etwas zu kurz sind. Das Problem ist folgendes: Man darf den Geschwindigkeitssensor in einem maximalen Abstand von 50cm vom Fahrradlenker entfernt an der Fahrradgabel anbringen. Je weiter oben man den Sensor an der Gabel befestigen will, desto schwieriger wird es, da der Gabeldurchmesser ja immer größer wird. Die Kabelbinder können dann die Gabel nicht mehr umschließen. Ich behalf mich mit ein paar längeren Kabelbindern die ich
im Haushalt hatte, aber wehe dem der nicht! Ich denke dass es bei Mountain Bikes noch schwieriger sein wird, da ja diese von der Bauart her noch dickere Gabeldurchmesser haben. Ich habe den Sensor an einem Trekking-Bike angebracht. Das Anbringen des Magnetes in der Fahrradspeiche war Kinderleicht. Es wurde an zwei Magnete, verschiedener Bauart gedacht. Welchen man nun anbringt ist egal.
Als Zubehör gäbe es noch einen Sensor, der die Trittfrequenz misst.
Die Montage der Pulsuhrhalterung:
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Diese war wesentlich einfacher als die des Geschwindigkeitsmessers. Man führt hierbei zwei Kabelbinder durch die Ösen des Halters und anschließend um den Lenker. Diese Halterung erfüllt ihren Zweck.
Das Programm:
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Ich entschloss mich als nächstes das Programm auf meinem PC zu installieren. Die Installation funktionierte einwandfrei (W98) und das Programm läuft. Man sollte sich allerdings ein Update von der Homepage von Polar downloaden um das Programm zu aktualisieren.
Die Übertragung zur Software:
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Man kann mittels Mikrofon und Lautsprecher Daten vom PC zur Uhr und die Daten von der Uhr zum PC schicken. Dies erspart einem das lange herumdrücken an der Uhr, da man die Grundeinstellungen in das Programm eingeben kann. Diese Daten können dann anschließend zur Uhr übertragen werden.
Grundeinstellungen sind Daten wie Gewicht, Körpergröße, Geschlecht, Uhrzeit, Geburtsdatum?
Das Übertragen muss man ausprobieren und eventuell die Einstellungen für Lautstärke und Mikrofonempfindlichkeit ändern. Die Töne sind ähnlich dem Faxgerät nachempfunden die zur Datenübertragung ausgesendet werden. Komfortabler wäre hier natürlich ein Infrarot-Anschluß gewesen.
Der Brustgurt (Sender):
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Dieser hat eine Maximallänge von 113cm und eine Mindestlänge von 62cm Umfang. Der ?Durchschnittsmensch? müsste damit klar
kommen. Der Gurt hat ein elastisches Band und der Sender wurde von den Abmessungen klein gehalten. Der Tragekomfort ist angenehm. Der Sender ist natürlich wasserdicht. Keine Angst vorm Schwitzen!
Die Pulsuhr:
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Da in dieser Uhr viel Technik steckt, ist sie auch etwas größer ausgefallen. Das Gehäuse ist aus robustem Kunststoff. Die Armbänder sind aus sehr elastischem, gummiartigem Kunststoff. Der Verschluss ist aus rostfreiem Metall. Sie ist auch wasserfest.
Das Display lässt sich bei Dunkelheit für längere Zeit mit der Hintergrundbeleuchtung erhellen. Leider wurde keine Angabe von Haltbarkeit der Batterien bei diesem Betrieb niedergeschrieben. Auf die Funktionen wie OwnCal, OwnIndex, OwnCode ... möchte ich nicht eingehen, da sie in der Homepage von Polar ausführlich beschrieben sind.
Bevor man nun das Training startet, sollte man sich mit der Bedienungsanleitung befassen. Diese ist gut und verständlich beschrieben.
Trainingsarten:
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Es lassen sich verschiedene Trainingsdatensätze programmieren:
Der Intervalltrainings-Datensatz
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Dieser beinhaltet eine
Aufwärmphase:
Dauer, Herzfrequenz-Grenzwerte
Intervallphase:
Art der Intervallberechnung: Manuell, Intervall auf Timer-Basis oder Herzfrequenz-Basis
Anzahl der Wiederholungen der Intervallphasen
Herzfrequenz-Grenzwerte
Erholungs-Herzfrequenz oder Erholungszeit
Abkühlphase:
Countdown-Timer
Herzfrequenz-Grenzwerte
Der BasicSet Datensatz
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Es lassen sich hier drei Timer und drei Herzfrequenz-Grenzwerte ein- oder ausschalten. Eine Erholungsberechnung lässt sich auch de- oder aktivieren.
Der Test:
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Ich habe mich dann als erstes auf meinen Drahtesel geschmissen um den Polar S-510 auszuprobieren. Ich wählte in dem Trainingsmenü den BasicSet Datensatz. Ich gab meine Herzfrequen
z-Grenzwerte ein und aktivierte die Erholungsberechnung. Ich drückte den großen roten Knopf und schon begann die Pulsuhr ihre Arbeit. Beim Über- oder Unterschreiten des Pulsgrenzwertes ertönte ein Signal. Ich habe bei Puls 135 die Trainingseinheit abgefahren. Mit der Uhr kann man seinen Puls wunderschön kontrollieren und ggf. Ändern. Bei markanten Punkten drückte ich erneut die rote Taste, um Zwischenzeiten zu speichern. Diese kann man später im PC bei der Analyse beschreiben. Während der Fahrt kann man sich über Uhrzeit, Trainingszeit, Tageskilometer, momentane Geschwindigkeit, Durchschnittsgeschwindigkeit, maximale Geschwindigkeit, Puls ja sogar über den momentanen Kalorienverbrauch informieren. Nach 80 min war ich wieder am Ausgangspunkt und beendete das Training mit einem Druck auf dem Knopf. Nun folgte noch die Erholungsberechnung. Hierbei wird gemessen wie lange es dauert, seinen Voreingestellten Ruhepuls zu erreichen.
Ich muss sagen das Radfahren macht schon mehr Spaß, wenn man den Zugriff auf so viele Daten hat. Der Puls und die Geschwindigkeit wurden auch stetig ohne Ausfall angezeigt.
Die Datenanalyse:
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Ich machte mich auf dem Weg zum PC um die Trainingsdaten gleich einzulesen. Ich benötigte hier allerdings 3 Versuche, bis der Download von der Uhr zum PC klappte. Es ist anfangs reine Übungssache, bis man die besten Voraussetzungen zum Up- und Downloaden herausgefunden hat.
Das bietet das Programm:
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Trainingskalender:
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Wie der Name schon sagt, sieht man hier den aktuellen Monat mit all den Trainingseinheiten die man geschafft hat.
Es wird auch eine Wochensumme angezeigt. Sie beinhaltet Gesamtkilometer, verbrauchte Kalorien und Trainingszeiten die
sich in der Woche angesammelt haben.
Kurve:
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Hier sieht man ein Diagramm, das die Pulsschläge, die Gesamtzeit, die Kilometer und die Geschwindigkeiten
in Kurven dar
stellt. Ein sehr interessantes Kurvendiagramm, da man sieht wie die Geschwindigkeit bei Bergauffahrt abnimmt und der Puls dabei ansteigt.
Verteilung:
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Hier wird in Balken und Prozentzahlen die Häufigkeit eines Pulsbereiches dargestellt, die man in einer
Trainingseinheit hatte.
Datenliste:
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Hier wird jeder Aufzeichnungspunkt als Zahl in einer Tabelle wiedergegeben.
Die Zusammenfassung:
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Hier kann man sich alle bisher unternommenen Trainingseinheiten ansehen.
Für jede Woche wird ein Balken dargestellt, der die Summe der Trainingseinheiten enthält.
Man kann diese auf Trainingszeit, Belastung und Tempo, HF-Durchschnitt und die Zeiten der Herzfrequenz-Zonen untersuchen.
Das Programm bietet sehr viel Möglichkeiten die Trainingseinheiten mit persönlichen Anmerkungen zu ergänzen.
Temperatur, Wetter, Schlafdauer, Erholung, Startzeit .... sind Anmerkungen, die bereits schon integriert sind.
Alle Diagramme lassen sich dem eigenen Stil anpassen. Man kann hier Stundenlang herumspielen.
Ich finde das Auswertungsprogramm sehr wirkungsvoll. Die Eigenanalyse könnte nicht besser gestaltet sein.
Zwei kleine negative Punkte hat es allerdings:
Die Uhr speichert nur alle Minuten die momentanen Werte. Für eine kleine Trainingseinheit von 20 min kann es nicht ganz ausreichend sein, da man ja nur 20 Werte bekommt.
Mich stört es allerdings nicht, da meine Trainingseinheiten länger als eine Stunde dauern.
Der zweite Punkt ist, dass dem PC-Programm nur eine Anleitung beigefügt wurde, die man auch nur am PC lesen kann.
Die Trainingszusammenfassung lässt sich natürlich auch auf der Pulsuhr begutachten. Es geht aber nichts über ein schönes Diagramm, wo man alle Werte auf einem Blick findet.
Fazit:
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Der Preis der Pulsuhr ist etwas hoch, doch dafür bekommt man auch einiges. Ich bin sehr zufrieden mit dem Kauf und mö
chte den Pulsmesser nicht mehr missen. Wer sehr viel mit dem Fahrrad unterwegs ist macht sicher keinen Fehlkauf mit dieser Polar S-510. Die Garantiezeit beträgt 24 Monate. Ein Service zur Wartung und Batterienwechsel wird auch angeboten.
Fazit:
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