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Feste Ziele, dann klappt es! - Hintergrundinfos Fitness Fitness

Neuester Testbericht: ... mag das Gefühl danach total, dass man etwas getan hat. Ohne dieses Gefühl wäre Fitness insgesamt vermutlich auch nicht das, was es ist. Ger... mehr

Feste Ziele, dann klappt es!
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TurboFranky

Name des Mitglieds: TurboFranky

Produkt:

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Datum: 11.10.10

Bewertung:

Vorteile: stärkt Herz und Körper und beugt Krankheiten vor

Nachteile: man muss den inneren Schweinehund überwinden

Ich hatte lange keinen Sport mehr gemacht. Gründe gab es mehrere: die Konzentration auf den Job, dann die Geburt der Kinder, alles ging zu Lasten meines gewohnten Trainings. Das hatte natürlich Folgen: Mein Bauch wurde dicker, die Lebensgewohnheiten ungesünder. Irgendwann hatte ich mich daran gewöhnt, den Abend mit einem Gläschen Wein vor der Glotze zu verbringen. Dass dies nicht der richtige Weg war, wusste ich natürlich auch. Und doch hat es fast sechs Jahre gedauert, bis ich mich wieder ernsthaft aufgerafft habe.

+++ Der Anfang ist nicht schwer: Probemitgliedschaft +++

Mein heutiges Fitnessstudio bot im Frühjahr eine sechswöchige Probemitgliedschaft inklusive Aufnahmegebühr (für den Fall einer späteren Mitgliedschaft) und einer sportmedizinischen Untersuchung beim Facharzt an, für 99 Euro. Über eine Zeitungsanzeige war ich darauf aufmerksam geworden.

Tatsächlich stand ich wenige Tage später in der Praxis des Sportmediziners. Sein Urteil war zwar nicht vernichtend, aber schon bedenklich: Er riet mir dringend an, etwas gegen den Speck und zur Entlastung meiner Gelenke zu tun, also auch für den Aufbau verkümmerter Muskeln, beispielsweise am Rücken. Also wurde mir in Zusammenarbeit mit einem Trainer ein maßgeschneiderter Trainingsplan ausgearbeitet, der sich aus einer längeren Einheit Cardiotraining zur Fettreduktion und allgemeinen Fitness sowie einem Geräteprogramm zum Aufbau der Muskeln ausgearbeitet. Nach der Einweisung ging es dann los. Die Übungen machten Spaß, abgesehen von ein bisschen Muskelkater stellte sich schnell ein gutes Gefühl ein.

Als die sechs Wochen Probezeit rum waren, war für mich klar, dass ich weiter machen würde. Zunächst kaufte ich allerdings nur eine Zehnerkarte, da ich schon skeptisch war, ob mein Fitnesswille nachhaltig sein würde. Nach Verbrauch der Karte schloss ich dann einen Jahresvertrag ab.

+++ Ein halbes Jahr später +++

Inzwischen sind sechs Monate vergangen. Abgesehen von einer Woche, in der mich ein fiebriger Infekt geplagt hatte, war ich jede Woche mindestens zweimal im Fitnessstudio. Manchmal sogar dreimal. Mittlerweile bin ich mir ziemlich sicher, dass ich den Willen habe, das Training tatsächlich mindestens ein Jahr lang so durch zu ziehen, zumal ich inzwischen auch etliche kleine Erfolge verbuchen konnte, beispielsweise fühle ich mich insgesamt besser, habe schon ein paar Kilos reduzieren können und meine Kondition hat sich deutlich verbessert.

+++ Das Geheimnis meines Erfolges +++

Ich habe mich natürlich gefragt, warum der Weg in den Sport am Ende für mich doch so einfach war. Und ob ich nicht auch früher hätte loslegen können. Die wesentlichen Gedanken habe ich Euch nachstehend zusammen gefasst. Vielleicht können Sie Euch als Motivationshilfe nützlich sein.

1. Konkrete Ziele fassen

Ich nehme mir gerne sehr viel vor, halte es dann eine Zeit lang durch, gebe aber irgendwann auf.
Diesmal habe ich es anders gemacht: Meine Ziele waren sehr konkret und realistisch, also zum Beispiel 60 Minuten Cross-Trainer im Idel-Puls-Korridor zur Fettverbrennung. Dieses Ziel konnte ich relativ leicht erreichen. Erst nach drei Monaten habe ich eine Schippe drauf gelegt und auch nicht davor gezögert, wieder einen Schritt zurück zu gehen.

2. Feste Trainingszeiten

Ich habe meine Trainingszeiten von vornherein fest eingeplant. Montagsabends und Mittwochsabends. Wenn es familiär möglich ist, versuche ich auch am Wochenende noch eine Einheit. Mit meiner Familie habe ich vereinbart, dass die beiden festen Trainingszeiten unter keinen Umständen verschoben werden sollen. Diese klare Ansage ist für alle planbar und ist wahrscheinlich der Schlüssel zum Durchhalten.

3. Nie absagen, nur langsamer machen

Natürlich habe auch ich manchmal weniger Lust zum Trainieren. Wenn der innere Schweinehund mich zum Aussetzen überreden will, gehe ich dennoch ins Studio. ich lasse es dann einfach langsamer angehen und nehme mir vor, ggf. einfach nach einer Laufeinheit in die Sauna zu gehen. Am Ende habe ich dann allerdings immer mein Training durchgezogen. Das Geheimnis ist die Regelmäßigkeit.

4. Keine Überforderung an den Maschinen

Klar kann man sich an den Trainingsgeräten so auspowern, dass man sich anschließend kaum noch bewegen kann. Das macht sogar manchmal Spaß. Aber beim nächsten Mal liegt die Latte dann vielleicht zu hoch. Ich ziehe deshalb zunächst erst mein Standartprogramm durch. Anschließend gönne ich mir - je nach Verfassung - noch ein paar Zusatzübungen. Doch mein Normalprogramm bleibt so, wie es mit den Trainern vereinbart ist.

5. Mit Musik geht es einfacher

Mir macht Laufen keinen wirklichen Spaß. Aber ich weiß, dass es gesund ist. Deshalb nutze ich die Zeit im Studio, um in Ruhe Musik zu hören und etwas Fernsehen zu gucken. So laufen die Kilometer von selbst an mir vorbei.

+++ Mein Fazit +++

Der Ruck sich aufzuraffen, ist meiner Meinung nach gar nicht so groß, wenn man die Ziele nicht allzu hoch steckt, sondern es etwas langsam angehen lässt - dafür aber regelmäßig. In meinem Fall hat diese Taktik bisher gut geklappt.

Fazit: Zur Nachahmung empfohlen, Fitness tut gut!