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Neuester Testbericht: ... werden. Generell warne ich davor, sich auf Imitate einzulassen. Es gibt mittlerweile einige nicht originale Produkte, die ungefähr genauso ... mehr
GyroTwister auch etwas für Hausfrauen
GyroTwister

Name des Mitglieds: Küchenmonster
Produkt:
GyroTwister
Datum: 13.03.02, geändert am 15.06.02 (65 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: klein und handlich
Nachteile: kenne keine
Nun habe ich auch einen GyroTwister und reihe mich in den Kreis der "Gefährdeten" ein. J.P. war der Meinung seine
Mutter müsste sich auch mit diesem Trainingsgerät auseinander setzen und hat ihn mir zum Geschenk gemacht.
Da hielt ich nun die kleine quadratische Pappschachtel in meinen
Händen und konnte mir nicht im Entferntesten vorstellen was da auf mich zukommt.
Als erstes sehe ich eine Art Ball mit der Aufschrift GyroTwister und oben drüber den Hinweis "das Trainingsgerät, das süchtig macht":
ohne Batterie
nur mit Muskelkraft
über 10.000 U.p. M.
bis zu 15 kg Kreiselkraft
dreidimensional drehender Rotor
2 eingebaute Achsen.
Trainieren kann ich damit Oberarme, Unterarme, Handgelenke,
die Greifkraft und soll auch Koordinationsfähigkeit verbessern.
Ganz ehrlich konnte ich mir nicht vorstellen mit diesem kleinen, klappernden Kunststoffteil ein sinnvolles Work-Out durchzuführen. Sportler, Musiker und auch ältere Menschen sollen davon profitieren können.
Was ist der GyroTwister überhaupt?
Ein Trainingsgerät welches aus der USA zu uns herüberkam.
Entwickelt unter Verwendung der neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse in der Bewegungstherapie. Klein, handlich und sehr effektiv, wenn man den ganzen
Berichten Glauben schenken kann.
Nun halte ich einen roten "Schnürsenkel" und eine grüne Kugel (wie ich sehe gibt es den GyroTwister in sechs verschiedenen Farben)
in meinen Händen. Sieht eher aus wie ein hochmoderner Briefbeschwerer, in dessen Inneren befindet sich der 200 g schwere Rotor, das Kernstück des Gerätes.
Ich sehe bei der Gebrauchsanweisung (die gut zu verstehen ist) wie der GyroTwister in Bewegung gesetzt werden soll.
Man steckt das Ende des Schnürsenkels (nennt sich Startfaden) in das Loch des Rotors und wickelt ihn vollständig straff auf bis nur noch ein kurzes Stück übrig ist. Ich habe das Gerät vor mir auf dem Tisch liegen,
vi
elleicht machen es ja alle Anfänger so.
Nun greife ich den GyroTwister mit meiner linken Hand (wer will kann auch
die andere nehmen) und zwar so, dass das geschlossene Oberteil in der Handfläche liegt.
Das Gerät gut festhalten und dann mit einem Ruck den Faden heraus ziehen.
Schnell ziehen, als wenn man einen Benzinrasenmäher starten wollte.
Und schon sind wir beim Trainieren.
Jetzt mit der Öffnung nach unten der Bewegung nach spüren und entweder im Uhrzeigersinn oder gegen den Uhrzeigersinn arbeiten.
Das macht wirklich Spaß. Am Anfang schlackert und scheppert es gewaltig (oder war ich nur zu doof). Aber mit jedem neuen "Anlauf" bekommt der Rotor etwas mehr Geschwindigkeit und ist kaum noch
zu hören.
Ich möchte sehr empfehlen die ersten Trainingsversuche nicht im Stehen durch zu führen. Der Arm wird immer schwerer und man hat wirklich das Gefühl mit etwas sehr gewichtigem zu arbeiten.
Irgendwann war es mir nicht mehr möglich die Kugel zu halten und peng, sie ist einfach herunter gefallen. Glücklicher Weise hat es keinen Schaden gegeben, aber zukünftig arbeite ich lieber über einer Tischplatte.
In der Gebrauchsanweisung sind mehrere Übungen aufgezeigt die uns die Verwendung des Geräts noch interessanter machen sollen.
Aber selbst wenn es nur eine Möglichkeit gäbe mit dem GyroTwister zu
arbeiten, der Spaßfaktor ginge nicht verloren.
Dem Satz "Einmal in der Hand und Sie geben ihn NIE wieder her!" kann ich nur zustimmen.
Nach dem Klavier- und Keyboardspielen, Bügeln, Schreiben am Computer,
es lockert einfach die verspannten Muskeln und tut wirklich gut.
Aber auch nach einem Streit mit den lieben
Kleinen kann das Gerät Wunder bewirken.
Da man sich auf die Bewegung konzentrieren muss ist keine Zeit mehr sich zu ärgern.
Aber Vorsicht - als Wurfgeschoss nicht geeignet!
Fazit:
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