Flexi-Sports Flexi-Bar
Shake - that  - thing - Flexi-Sports Flexi-Bar Fitness

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Neuester Testbericht: ... Stäbe zu einem Bandscheibenvorfall führen könnten, vermag ich nicht zu beurteilen, noch kann ich es mir vorstellen. Ich denke, das Kauf... mehr

Shake - that - thing
Flexi-Sports Flexi-Bar

indyce

Name des Mitglieds: indyce

Produkt:

Flexi-Sports Flexi-Bar

Datum: 08.09.11

Bewertung:

Vorteile: handliches Sportgerät für den ganzen Körper

Nachteile: der Preis

Hallo liebe dooyoos,

positive Schwingungen sind bekanntlich gut für Körper und Geist. Man denke nur an die Musik oder an das Schnurren einer Katze. Das löst bei den meisten von uns doch Glücksgefühle aus und der Körper entspannt sich. (Solange bis ein Zug kommt, die Katze erschrickt und man ihre Krallen in den Oberschenkeln hat...aber das ist eine andere Geschichte :) ) Als ich das Prinzip dieses "Stabes" kennengelernt habe, war ich von der Einfachheit schlichtweg überwältig und wollte es ausprobieren. Eine Testsession (eine lockere Stunde) später war ich positiv überrascht. Es war zwar insofern anstrengend, als das man seine Arme gespürt hat, aber man war nicht total k.o., fix und alle. Da ich eh auf der Suche nach etwas Neuem war, keine Unsummen für eine Jahresmitgliedschaft ausgeben und zeitlich flexibel beliben wollte, habe ich mir den Flexi-Bar bestellt.

***Varianten:***

- das rote Original
- den blauen Intensiven
- der schwarze Athletische
- und den grünen für Kids

Ich habe mich für das Original entschieden

***Preis: ***

79,00 Euro (amazon)

***Merkmale:***

Roter GFK-Stab (ca. 1.50m lang) mit schwarzen Kautschukzylindern an den Seiten und einem Kautschuk-Griff in der Mitte.

Die Firma erhielt 2007 das "AGR - Gütesiegel" für die Herstellung rückengerechter Produkte. Geprüft wird es durch den "Bundesverband der deutschen Rückenschulen e.V." und dem Forum "Gesunder Rücken-besser leben e.V." AGR steht dabei für "Aktion Gesunder Rücken).

***Training:***

Für das Training benötigt man nur lockere Kleidung, den Flexi Bar und das mitgelieferte Trainingsplakat. Darin sind die Übungseinheiten beschrieben und in unterschiedliche Schwierigkeitsgarde unterteilt. Jede Übung mache ich 60s lang. Wenn ich mal fitter bin, 90s.
Allerdings ist das Koordinationsvermögen der Arme unterschiedlich und ich versuche erst meinen "dummen" Arm (oder sollte ich sagen, der anderen Gehirnhälfte) das gleichmäßige Schwingen beizubringen. (Interessanterweise geht das bei einigen Übungen leichter wie bei andernen...)

Da jede Übung nur 2x 60s (jeder Arm will ja drankommen) dauert, kann sich jeder seine Zeit einteilen und selbst entscheiden, wann am Tag er trainieren möchte. Nach sechs verschiedenen Übungen spüre ich eh die Oberarmmuskulatur erheblich und höre auf. Ich finde es recht praktisch, dass man nur 12min braucht, um das Gefühl zu haben, sportlich aktiv gewesen zu sein. Da kann keiner seine Faulheit auf den inneren Schweinehund schieben, oder?

Laut flexi-bar.de werden 3x pro Woche 10min empfohlen, wobei jede Übungseinheit allerdings 90s dauern sollte. Ich sag nur eins: 30 weitere Sekunden können ganz schön lang sein...

Auf dem Trainingsplakat sind 32 Übungen ausgeführt, die nach "einfach" und "schwer" unterteilt sind. Als Überschriften wurden die Körperbereiche gewählt, die trainiert werden.
Ein Beispiel: "Breiter Rückenmuskel, Brust" Es wird jedes Mal die Ausgangsposition beschrieben und wie geschwungen werden soll.

Natürlich gibt es für jeden Bereich ein paar Übungen. Diejenigen, die sich den Paulanermuskel heruntertrainieren möchten, können sich an die Bauchmuskelübungen halten, diejenigen, die es im Rücken haben, können gezielt diese Partien stärken.

Schwierig ist vor allem der Anfang, bis man das Schwingen mit beiden Armen sicher beherrscht. Danach folgt dann die Körperbeherrschung. Auf einem Bein stehend oder gar als Berührungspunkte nur den seitlichen Fuß und den Unterarm habend sind für manche allein schon Herausforderungen, vom gleichzeitig fachgerechten Schwingen des Stabes ganz zu schweigen. (Man sollte mal ein Anfängervideo auf youtube einstellen. Könnte ziemlich lustig werden :) )

***Fazit:***

Der Flexi-Bar ist im Vergleich zu anderen Schwingstäben natürlich sehr teuer, aber ich persönlich hoffe dann doch, dass er (im Vergleich zu den günstigeren Varianten) keine gesundheitlichen Risiken birgt. Ob im Umkehrschluss die billigen Stäbe zu einem Bandscheibenvorfall führen könnten, vermag ich nicht zu beurteilen, noch kann ich es mir vorstellen. Ich denke, das Kaufklientel werden entweder Leute sein, die sich mal was gönnen möchten und denen ein Fitnessstudio im Keller doch zu teuer ist, oder Menschen, die schon Beschwerden haben, und auf Nummer sicher mit der Auswahl ihrer Trainingsgeräte sein wollen.
Rentieren wird er sich sicherlich nur, wenn man mit Selbstdisziplin und Spaß an neuen Herausforderungen an die Sache ran geht. Wenn man nach vier Minuten aufgibt, weil man schon den ein oder anderen Muskel spürt, oder nur einmal die Woche Zeit findet, dann ist dieser Hometrainer nichts für die betreffende Person.

Ich persönlich finde es toll dass man mit dem Flexi-Bar jede Muskelgruppe trainieren kann, man nur ein Gerät benötigt und es zudem in jede Wohnung passt, zur Not unters Bett oder zwischen Schrank und Wand. Man sollte vielleicht nicht direkt vor dem Schalfengehen trainieren, aber zwischen Heimkommen und "Nach den Nachrichten" sollte man eigentlich seine Trainingszeit einschieben können. Wetterunabhänig ist es auch noch, sprich Ausreden wie "Heute geh ich nicht joggen weil es draußen regnet" gelten nicht - leider? :) (Ich wär ein böser Personal Trainer, ich weiß :) )

Fazit: sehr empfehlenswert