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Produkttyp: Beurer Fitnessprodukte
Neuester Testbericht: ... eingestellt. Auch das Gewicht wird teilweise automatisch eingetragen. Es gibt nämlich von Beurer auch eine Waage, die mit der Uhr zusamm... mehr
Hilfreich oder Spielerei? Ein bisschen was von beidem!
Beurer PM 80

Name des Mitglieds: lemmel
Produkt:
Beurer PM 80
Datum: 10.07.10, geändert am 01.01.12 (232 Lesungen)
Bewertung:
Vorteile: Preisgünstig. Motiviert zum Training.
Nachteile: Etwas "fummelige" Bedienung. Falschangabe des Kalorienverbrauchs.
Die Beurer PM 80 ist eine Pulsuhr. Neben den normalen Funktionen einer Uhr wie Zeit- und Datumsanzeige und Weckalarm informiert diese Uhr auch noch über den Puls des Trägers. Eigentlich ist es sogar nicht nur eine Uhr, sondern ein kleiner Computer, denn die Pulsdaten werden auch aufgezeichnet und es verstecken sich noch einige Funktionen mehr, die über die bloße Pulsaufzeichnung hinausgehen.
Die Pulsmessung erfolgt über einen Brustgurt, der im Lieferumfang mit enthalten ist. Dieser Brustgurt wird direkt unterhalb des Brustmuskels angelegt und sendet die Pulsdaten drahtlos an die Uhr. Es gibt auch Pulsuhren ohne Brustgurt. Dann wird zur Pulsmessung ein Finger an einen Sensor der Uhr gelegt. Der Vorteil der Messung über den Brustgurt liegt hingegen in der laufenden Erfassung der Pulsdaten. Er lässt sich verstellen und bequem anbringen. Beim Training stört er mich in keiner Weise.
Wenn man die Uhr auspackt, muss man sie zuerst aktivieren und Zeit und Datum einstellen. Dies erweist sich als etwas "fummelig". Die Verarbeitungsqualität der Uhr ist zwar sehr gut (Sie ist übrigens auch bis 50 Meter wasserdicht,), es erweist sich aber als mühselig, wenn man die Bedienungsknöpfe oftmals drücken muss. Auch könnte die Bedienung noch intuitiver sein. Dies gilt eigentlich für sämtliche Funktionen der Uhr. Man ist gut beraten, das Manual gut aufzubewahren, denn für seltener gebrauchte Funktionen muss man doch ab und zu nochmals nachschlagen.
Dann erfasst die Uhr noch persönliche Daten: Geschlecht, Alter, Gewicht, Größe und die maximale Herzfrequenz, die man erreichen möchte. (Diese wird grundsätzlich nach folgender Formel berechnet: 220 - Lebensalter.) Es gibt später noch einen Fitnesstest, den man mit der Uhr machen kann und dann wird hier ein Vorschlag von der Uhr eingestellt. Auch das Gewicht wird teilweise automatisch eingetragen. Es gibt nämlich von Beurer auch eine Waage, die mit der Uhr zusammenarbeitet und bei jedem Wiegen, die neuesten Daten an die Uhr sendet. Des weiteren kann man noch die individuelle Unter- und Obergrenze des Pulses für das Training einstellen (Trainingszone).
Neben der Waage gibt es noch ein anderes Gerät, das mit der Pulsuhr zusammenarbeitet. (Ich habe jedoch beide nicht.) Die sogenannte Speedbox ist ein Teil, dass am Turnschuh befestigt werden kann und die gelaufene Strecke misst und an die Uhr sendet. Dort kann dann natürlich auch die Geschwindigkeit berechnet werden.
Bei dem schon angesprochenen Fitnesstest wird die persönliche Fitness bei einem 1600m-Lauf ermittelt. Ziel des Fitnesstests ist es auch die maximale Herzfrequenz und die individuelle Trainingsober- und -untergrenze zu ermitteln. Für den Fitnesstest wärmt man sich zunächst 5 Minuten auf und geht anschließend zügig 1600 m (4 Stadionrunden). Daraufhin wird man auf einem Fitnessindex zwischen 1 und 5 eingestuft.
Die Hauptfunktion ist die Trainingsaufzeichnung. Hier kann man die Laufzeiten oder Runden stoppen und natürlich auch die Herzfrequenz während des Laufes. Natürlich erhält man auch die Information, wenn man den Trainingsbereich verlässt. Dazu gibt es weitere Informationen wie der Kalorienverbrauch und die Fettverbrennung in Gramm. Hier gibt es aber einen Programmfehler, denn die Umrechnung der Kalorien in Fett stimmt nicht.
Die während des Trainings aufgezeichneten Daten lassen sich mit einem mitgelieferten USB-Kabel auch an den PC übertragen. Im Lieferumfang ist auch eine Software enthalten, die die Daten auswertet und speichert. So lassen sich die Verbesserungen durch das Training schön nachvollziehen.
Die Uhr kann man nicht nur für das Lauftraining, sondern auch beispielsweise für das Fahrradtraining einsetzen. Für diesen Zweck ist auch ein extra Clip zur Befestigung der Uhr am Fahrrad beigelegt.
Die Möglichkeiten der Uhr nochmals im Überblick:
* EKG-genaue Herzfrequenzmessung
* Digitale Übertragung
* Individueller Trainingsbereich einstellbar mit Alarm und Time in zone-Funktion
* Maximale Herzfrequenz einstellbar
* Durchschnittliche und maximale Herzfrequenz
* Anzeige von Kalorienverbrauch (Kcal) und Fettverbrennung (g/oz)
* Persönlicher Fitnesstest
* Uhrzeit
* Datum
* Wochentag
* Weckalarm
* Stoppuhr
* Rundenzeiten (50) und AVG
* Wasserdicht (50 m)
* Fahrradhalterung
* Displaybeleuchtung
* PC-Schnittstelle (USB) und Softwarepaket Easyfit
* Speedbox-kompatibel
Ist diese Uhr nun Spielerei oder bringt es tatsächlich etwas? Aus meiner Sicht ist beides richtig. Natürlich kann man auch ohne trainieren und ob die Verbesserung des Trainings dadurch wirklich so groß ist, kann man in Frage stellen. Mich motiviert diese Uhr aber zum Training. Ich spiele halt gern! Und es ist auch motivierend, wenn man die Verbesserungen im Zeitverlauf sieht. Die Uhr hat mich übrigens 70 Euro gekostet. Das ist für eine Pulsuhr ein extrem fairer Preis. Ich kann die Uhr natürlich auch ganz "normal" als Uhr nutzen. Sie ist durchaus für diesen Einsatz geeignet.
Anmerkung: Dieser Testbericht erschien auch bei yopi und ciao..
Fazit: Nicht perfekt. Aber es hilft bei der Trainingsmotivation.
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