Beurer 676.20 Speedbox
Renn Dooyooaner, renn! - Beurer 676.20 Speedbox Fitness

Renn Dooyooaner, renn!
Beurer 676.20 Speedbox

lemmel

Name des Mitglieds: lemmel

Produkt:

Beurer 676.20 Speedbox

Datum: 14.07.10, geändert am 01.01.12 (146 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: Gute Qualität. Einfach zu bedienen.

Nachteile: Nichts.

Vor kurzem habe ich einen Testbericht für die Pulsuhr PM 80 hier eingestellt. Im Lieferumfang für diese Pulsuhr ist ein Brustgurt zur Pulsmessung und Software zur Analyse der Daten der Pulsuhr enthalten.

Mit der PM 80 kann man also analysieren, wie lange man trainiert hat und welchen Puls man zu welchem Zeitpunkt hatte. Daraus lassen sich natürlich weitere Daten wie beispielsweise der Kalorienverbrauch (unter Annahme einer durchschnittlichen Geschwindigkeit) ableiten. Natürlich würde einen aber auch interessieren, wie viele Kilometer man beispielsweise gelaufen ist oder welche Durchschnittsgeschwindigkeit man hatte oder wie schnell man während des Laufes zu welchem Zeitpunkt war. Diese zusätzlichen Infos erhält man durch die Speedbox. Sie ist also ein Ergänzungsgerät zur Pulsuhr.

Die Speedbox ist ungefähr halb so groß wie ein kleines Mobilfunkgerät. Sie macht einen sehr robusten Eindruck und wird einfach am Schnürsenkel des Turnschuhs befestigt. Das hält wirklich narrensicher und stört beim Laufen in keiner Weise. Betrieben wird die Speedbox durch eine normale AAA-Batterie, die auch einfach ausgetauscht werden kann.

Vor dem Lauf drückt man auf eine Taste der Speedbox. Damit wird diese eingeschaltet und sie sendet dann regelmäßig Daten an die Pulsuhr. Das sieht man daran, dass eine kleine Diode alle paar Sekunden an der Speedbox rot aufleuchtet. Nach dem Training drückt man erneut etwas länger auf die Taste und die Speedbox ist wieder deaktiviert.

Die Speedbox erfasst kontinuierlich die Fuß-Beschleunigung in zwei Dimensionen und errechnet dadurch die zurückgelegte Strecke. Der Hersteller gibt an, dass ohne Kalibrierung eine Genauigkeit von 97% erreicht wird, mit einer Kalibrierung soll die Genauigkeit auf 99% steigen. Kalibriert wird das Gerät indem der Läufer eine definierte Strecke läuft, beispielsweise 400 Meter auf der Aschenbahn und dies dann mit der gemessenen Strecke abgeglichen wird. Dies habe ich noch nie gemacht, aber auch ohne Kalibrierung arbeitet die Speedbox erstaunlich genau.

Man mag sich an dieser Stelle fragen, was passiert, wenn die Straße nass ist oder es während des Laufs regnet. Keine Angst, die Speedbox hat ein bis 30 Meter wasserdichtes Gehäuse. Die Rahmenbedingungen während des Laufs sind also egal.

Die Speedbox sendet ihre Daten laufend an die Uhr. Dort kann man dann also sehen, wie schnell man gegenwärtig unterwegs ist und welche Strecke man schon zurückgelegt hat. Die gesendeten Daten werden dann in der Pulsuhr gespeichert und können später auf den Computer übertragen werden.

Die Speedbox habe ich übrigens reduziert für 60 Euro erworben.

Eine zentrale Frage für die Beurteilung der Speedbox ist natürlich "Was bringt's?"?

Nun, ein ambitionierter Läufer kann damit natürlich seine Trainingsentwicklung sehr gut festhalten. Ich bin aber keine ambitionierter Läufer, sondern will mich nur fit halten.

Für Hobbyläufer wie mich ist der innere Schweinehund der größte Feind. Man braucht einfach Hilfsmittel, die einem zu einem regelmäßigen Training motivieren. Und da hilft mir die Speedbox sehr dabei. Ich laufe nicht gerne immer die selbe Strecke, sondern will bei meinen Läufen Abwechslung und Neues sehen. Dennoch kann ich Dank der Speedbox sehr gut einschätzen, welche Strecke ich zurück gelegt habe. Auch frage ich während des Laufes gerne ab, wie schnell ich bin. Und dann nehme ich mir eine bestimmte Streckenlänge vor, und die Speedbox sagt mir einfach, wie viel ich von der Strecke schon gelaufen bin. Lange Rede, kurzer Sinn: Die Speedbox ist für mich ein tolles Motivationsinstrument, um überhaupt zu laufen.

60 Euro sind sicherlich eine ganze Menge Geld. Auf der anderen Seite ist das gut angelegtes Geld, solange man gesund bleibt und bei den Arzneien und dem Arzt für den Doktor sparen kann. Aus meiner Sicht lohnt sich das Investment für ambitionierte Läufer wie auch für Hobbyläufer, die einen kleinen Motivationsschub benötigen.

Anmerkung: Dieser Testbericht erschien auch bei ciao und yopi.

Fazit: Sorgt beim Laufen noch für einen Motivationskick.