AWD
unbedingt lesen!!! sehr interessant!!! - AWD Finanzberatung

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unbedingt lesen!!! sehr interessant!!!
AWD

omawa

Name des Mitglieds: omawa

Produkt:

AWD

Datum: 07.02.03, geändert am 21.07.04 (9357 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: leider keine

Nachteile: leider viele

Ich möchte die Gelegenheit nutzen und in diesem Verbraucherforum etwas aus dem Nähkästchen plaudern. Lesen sie weiter, es wird interessant.

Es sei an dieser Stelle erwähnt,daß ich selbst Bankkaufmann bin, in diesem Beruf gearbeitet habe und momentan internationales Finanzmanagement studiere. Ein gewisses Maß an Brachen-und Fachkenntnis sei mir deshalb zugesprochen.

Ich werde ihnen nun ihn kurzen klaren Worten erklären wobei es bei den Finanzdienstleistern alias Vermögensberatern alias Strukturvertrieblern geht.
( Bitte verpassen sie den am Ende stehenden vergleich mit den „seriösen“ Großbanken nicht)

Das schnelle Geld. Zum Ersten.

Es funktioniert folgendermaßen.

Ein Vermögensberater, im folgenden Struki genannt, sucht sich einen potentiellen Mitarbeiter.
Dieser ist ihm meißt rhetorisch und auch leider geistig unterlegen und glaubt ihm, aufgrund der fehlenden Branchenkenntis, alles was er sagt. Es geht wie immer um das große, schnelle Geld. Man muß nur ein paar Adressen aufschreiben, diese Leute besuchen, einen „Analysebogen“ ausfüllen, zurück zum Oberstruki gehen, der sagt einem was zu tun ist und dann geht man voll Enthusiasmus und Tatendrang zurück zum Kunden und berät ( vertreibt)
die vom Oberstruki empfohlenen Produkte.

Bis jetzt hört es sich gar nicht so schlecht an. Leider haben wir an diesem Punkt schon zwei eindeutige Verlieren in diesem Spiel.

1.Der Kunde, der bekommt nämlich nur Standartprodukte und nicht wie versprochen die
individuelle Beratung.
Seien sie versichert, egal was der Struki bei ihnen 4im Analysebogen ankreuzt, sie
bekommen immer das gleiche Produkt!!!

2. Der kleine Struki, der muß nämlich, „natürlich nur am Anfang“, seinen gesamten Freundes/
Verwandtenkreis abklappern um so die benötigeten Adressen zu bekommen.
Da die „beratenen“ Bekannten mehr oder minder schnell m

erken werden was man ihnen
angedreht hat, wird sich der Freundeskreis schnell in Luft auflösen.

Den eines sein gewiss! Wer sich langfristig einen Kundenstamm aufbauen will, muß ernsthafte Kundenaquistition betreiben und die ist sehr beschwerlich und teuer.

Man sieht, der einzige Gewinner ist der Oberstruki. Er bekommt i.d.R einen Großteil der erwirtschaftete Provision mit einem minimalen Beratungs-/ Aquisitiosaufwand.
Er verliert keine Freunde und verliert kein bares Geld durch Fehlberatungen.

Es sein angemerkt, daß jedes Jahr durch Fehlberatungen von „Vermögensberatern“
ein volkswirtschaftlicher Schaden in Milliardenhöhe entsteht.
Jetzt gehe ich kurz auf ein paar wichtige Stichpunkte ein.

Analysebogen:

Es geht nur darum ihnen Professionalität vorzugaukeln, was tatsächlich in den Bogen aufgenommen wird ist meißt für die Produktauswahl unrelevant. Die einzelen Punkte
des Bogens werden vom Struki auswendig gelernt und dann Gebetsmühlenartig aufgesagt.
Machen sie sich doch mal einen Spaß und stellen sie ein paar Warum-Fragen :-).
Das Ergebnis wird sie überraschen.

Unabhängige Beratung:

Die DVAG gehört zu 51% der AchenerMünchner Versicherungsgruppe.
Die meißten der DVAG Produkte stammen von selbiger Gesellschaft.
Die Fondsprodukte stammen von der DWS der Deutschen Bank.
Leider erfüllen 2 Unternehmen nicht die Kritrien einer Allfinanzberatung.

Provison
Bei Versicherungen ist ein Teil ihrer monatlicher Raten Provision für den Struki.
Fragen sie doch mal ganz frech wie hoch diese jeden Monat ist.
Sie werden sich wundern.
Bei Fonds-/ Fondssparplänen ist der Ausgabeaufschlag der Provisionserlös.
Dieser geht nicht wie oft behauptet zum Fondsmanager sondern in die Tasche
des Strukis und zwar zu 100%. Nur die Verwaltungsgebühr des Fonds geht an die Gesellschaft.
Übrigens, die Ausgabeaufschläge sind alle auf Ver
handl
ungsbasis.
Also handeln sie!!! Und sparen sie tausende Euro!!!!


Schneballsytem:
Bsp. Der kleine Struki erwirtschaftet 100 Euro Provisionserlöse.
Davon bekommt er 20 Euro, der Oberstruki 30 Euro, der Chefstruki(Gebietsleiter) 40 Euro
und die jeweilige Vetriebsgesellschaft den Rest.
Das ist allerdings nur ein Bsp und weicht sicherlich hier und da ja nach Gesellschaft etwas ab.
Das Prinzip ist aber überall das selbe.

Die tasächliche Beratung nach dem ersten „Analysebesuch“:

Jetzt wird es happig. Es werde ihnen die verkauspsychologischen Argumente nur so um die Ohren gehauen. Natürlich will man auch Adressen von ihren Freunden haben.
Wenn sie jemandem eine auswischen wollen, nutzen sie die Chance.
Hier ein kleiner Tip zum ultimativen Strukitest. Stellen sie die folgenden Fragen zu den jeweiligen Produkten.

Versicherungen:
-Ist hier ein Inflationsschutz mit eingebaut???
-Was passiert wenn ich die Versicherung aus dringenden Gründen vorher auflösen muß???
- Wie ist die steuerliche Behandlung???

Fonds:
-Welche Aktien / Branchen sind enthalten ????
-Muß ich die Ausschüttung versteuern ???
-Wie hoch ist das Verlustrisiko ???

Diese sehr wichtigen Fragen kann jeder Bankazubi im ersten Lehrjahr beantworten. 90% der Klein-Strukis leider nicht.

Ergebins:

Wenn ein Struki sie als Kunde werben möchte, seine sie sehr vorsichtig, stellen sie viele Fragen um seine Kompetenz zu testen!!!!!! Lassen sie sich ALLES schriftlich geben, denn jeder Berater unterligt der Beraterhaftung und kann relativ einfach und sehr erfolgsversprechend verklagt werden!!!!!!!!!!!!!!
Fragen sie nach dem beruflichen Werdegang!!!!!!!!!!!!!
Wer gestern noch Metztger war kann heute nicht Vermögensberater sein.


Das Resume lautet:
Kunde einer Strukturgesellschaft- lieber nicht
Kleiner Mitarbeiter einer Strukturgesellschaft- nie
mals
L
eitender Struki- fraglich, das Gewissen muß halt entweder nicht vorhanden sein oder abgelegt werden. Die Verdienstaussichten sind enorm.



Leider ist es so, daß die Beratungsmoral bei den Banken auch nicht besser ist,
aufgrund eines enormen Zahlen-/Provisionsdrucks auf die Berater ist auch hier, bis auf einige kleine Ausnahmen keine objektive Beratung mehr möglich. Mehrere tausend Kunde pro Berater sind an der Tagesordnung, individuelle beratung faktisch nicht möglich.
Bankmitarbeiter genießen eben „noch“ den Ruf ehrlich zu sein. Ich versichere ihnen, es stimmt nicht. Man wird nur auf einem etwas höheren Niveau beschissen.

Die einzige Lösung ist, sich selbst mit der Materie etwas auseinanderzusetzen.
Das ist nun wirklich für den „Ottonormal“ Beratungsbedarf nicht allzu schwer und in anbetracht dessen, daß wir mehr Zeit für die Planung eines einzigen Urlaubs wie für unsere finanzielle Zukunft verwenden, ist dies nicht zuviel verlangt. Denn dann, glauben sie mir, ist es fast unmöglich sie übers Ohr zu hauen.


Ich möchte hier noch anmerken das sich dieser bericht nicht nur auf die DVAG sonderna uch auf andere Finanzdienstleister und auch die Banken bezieht. Es gibt überall gute und schlechte Berater!!!! nur leider treten sie bei bestimmten Firmen häufiger auf als bei anderen.

Sinn des Berichts ist es, die Leser daruf aufmerksam zu machen, daß man im Finanzdienstleistungsbereich ( auch bei Banken!!!) den Beratern nicht blind vetrauen sollte, sondern auch, wie bei allen anderen Branchen sich informieren und kritische Fragen stellen sollte. Dies hilft dem Verbraucherschutz und hilft alle unehrlichen und unqualifizierten Berater auszusortieren und das kann ja nur im Interesse aller DVAG,AWD...,Bankberater sein die ihren Job ehrlich und gut machen.

Fazit:

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