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AWD - oder wie man jemanden unter Druck setzt - AWD Finanzberatung

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AWD - oder wie man jemanden unter Druck setzt
AWD

karinst

Name des Mitglieds: karinst

Produkt:

AWD

Datum: 26.09.02, geändert am 27.02.04 (7177 Lesungen)

Bewertung:

Vorteile: aus Fehlern lernt man, passiert nur einmal

Nachteile: teure Abnäpperei, Inkompetenz, verfehlt das Ziel

Leider hatte ich den Fehler gemacht, mich vom AWD anwerben zu lassen. Im ersten Monat sollten wir jeweils an zwei Abenden und zwei Samstagen einen Einführungskurs besuchen. Gleichzeitig würde ein Coach uns auf der praktischen Seite einarbeiten. Ich hatte meinen alten Job schon vor einigen Monaten an den Nagel gehängt und war einige Monate auf Reise gewesen. Ich hatte also Zeit und wollte möglichst schnell richtige zu arbeiten beginnen. Zu meiner Überraschung wurde von mir erwartet, dass ich zu Übungszwecken Termine mit sämtlichen Bekannten verabreden würde. Davon war zuvor keine Rede gewesen. Vertraglich war eine Starthilfe verabredet von einigen hundert Euro monatlich, allerdings erst nach dem Einführungskurs, der ja berufsbegleitend zum alten Job erfolgt (was übrigens arbeitsrechtlich nicht erlaubt ist, zumindest in der Schweiz nur mit Erlaubnis des Arbeitgebers). Da ich von der Dienstleistung des AWD noch nicht überzeugt war, wollte ich zunächst meinen Coach zu einem seiner Kunden begleiten. Der lehnte vehement ab, obwohl er angeblich so viele Termine hatte. Ich vertraute mich drei guten Freunden an, die ich als 'Mandaten' zum Beratungsgespräch einlud. Ich konnte nur dabei zusehen, war zur Statistin degradiert. Schon gleich zu Anfang wurde die generelle Bereitschaft überprüft, mir mit Adressempfehlungen behilflich zu sein. Der Schwerpunkt wurde immer auf Freundschaftsdient, Kollegialität und natürlich die vom AWD 'verschenkte' und ach so wertvolle Dienstleistung gelegt. Mein Coach war gelernter Sanitär-Installateur und ca. 24 Jahre alt. Er war ein gute Verkäufer, jedoch ohne viel Wissen im Bereich der Finanzwelt.
Wir füllten den Fragebogen aus, anschliessend wird alles in ein Excel-Sheet eingegeben, wodurch eine schön professionell aussehende 'Auswertung' entsteht. Das Resultat für Schweizer Kunden steht eh von vornherein fest: eine 3. Säule (Rentenersparnisse) muss her - kombiniert bei Bank und Versicherung (die bringt die fette Kommi
ssion). Die Ersparnisse werden in ein Fondskonto einbezahlt (die zur Zeit allesamt negative Zinsen generieren). Keiner meiner Freunde liess beim zweiten Auswertungsgespäch zum Abschluss überreden, nicht zuletzt durch die Informationen die ich ihnen zukommen liess.
Während des Einführungskurses lernten wir rein gar nichts über die Finanzwelt. Der Schwerpunkt lag klar auf Manipulation - der angehenden 'Agenten' und der genäppten 'Mandanten'. Die meisten Kursbesucher kommen aus total Branchenfremden Berufen und sehen plötzlich das grosse Geld. Auch uns wurde immer erzählt, was sich die AWD Mitarbeiter alles leisten können. Auch ein Ferrari wurde gerade bestellt, von einem Mitarbeiter auf ganz niedriger Stufe... Es werden ständig Fragen gestellt, auf die man nur mit 'Ja' antworten kann. Dann wird einem suggeriert, nur der AWD könne da helfen...
Als angehender Agent steht man unter enormem finanziellen Druck. Wer nicht seine Bekannten ausnimmt, der verdient auch nichts. Man bekommt natürlich auch kein Geld von der Arbeitslosenkasse, da man ja einen Job hat. Man manövriert sich also in Teufels Küche.
Kann nur allen empfehlen - Finger weg vom AWD!!!

Fazit:

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